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		<title>simplify.de: Newsreader</title>
		<link>http://www.simplify.de/</link>
		<description>steht für einen einfachen Weg zu einem bewussten und erfüllten Leben in einer komplexen Welt.</description>
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			<title>simplify.de: Newsreader</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 00:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Geschichten aus dem Leben - Woche 4:  Aus der Vergangenheit ins Hier und Jetzt</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/geschichten-aus-dem-leben-woche-4-aus-der-vergangenheit-ins-hier-und-jetzt/</link>
			<description>Lebe im Hier und Heute: Wie oft hören wir das - und doch fällt es uns schwer, das umzusetzen? Eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Hier und Jetzt: In meinen Newslettern geht es häufig darum, im Freundeskreis reden wir ständig darüber, in Büchern lesen wir es schwarz auf weiß. Wenn wir jetzt leben, verwenden wir weder Energie auf die Vergangenheit noch in die Zukunft. Stattdessen sind wir ganz bei uns und dem Moment, den wir erleben. Das heißt nicht, dass wir keine Vision von der Zukunft haben dürfen. Auch nicht, dass wir die Vergangenheit links liegen lassen müssen. Doch beides hat seine Verbindung zum Heute, und das ist es, worauf es ankommt.
Gestern unterhielt ich mich mit einer Ergotherapeutin über Tipi. Sie berichtete mir von jemandem, der schon etliche Therapien gemacht hat, um sich von einem lang zurückliegenden Trauma zu befreien. Vergebens. Für sie scheint es kaum vorstellbar, dass Tipi helfen kann. Ich sagte ihr, dass wir mit Tipi keine Trauma-Arbeit machen – zumindest nicht, wenn das Trauma schon Jahrzehnte zurückliegt. Sondern wir arbeiten mit einer Situation in der Gegenwart, im Jetzt, also mit einer Auswirkung des Traumas auf das heutige Leben. Mit diesem Zugang kommen wir an die Wurzel eines Problems. Mehr brauchen wir dazu nicht, als das, was im Heute passiert.
Rachel Naomi Remen erzählt in Ihrem Buch „<link http://www.amazon.de/gp/product/392419582X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=simplify-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=392419582X - external-link-new-window "Aus Liebe zum Leben">Aus Liebe zum Leben</link>“* eine spannende Geschichte über das Ankommen im Jetzt. Sie handelt von einem depressiven Chirurgen, der sie aufsuchte, weil er der Arbeit mit seinen Patienten überdrüssig wurde. Und das, obwohl er damit viel Gutes vollbracht hatte. Ihr Gefühl sagte: Dieser Mensch braucht „neue Augen“, damit er die Dinge sehen kann, die da sind.
Remen empfahl ihm, sich jeden Abend mit diesen drei Fragen zu beschäftigen und die Antworten in einem Tagebuch zu notieren:
<ul><li>Was hat mich heute überrascht?</li><li>Was hat mich heute bewegt oder berührt?</li><li>Was hat mich heute inspiriert?</li></ul>
Diese Anregung hatte die Ärztin aus Angeles Arriens Buch „Der vierfache Weg“. Ihr Patient machte die Rückschau ein paar Tage. Dann meldete er sich wieder bei Remen und sagte, die Antwort sei bei ihm immer dieselbe: „Nichts, nichts und nichts.“
Mit diesem Ergebnis fühlte er sich unwohl. Sein Leben musste wirklich nichtssagend sein ... Er fragte nach dem „Trick“ bei der Sache. Seine Ärztin forderte ihn auf, die Geschichten hinter den Menschen zu sehen, mit denen er zu tun hat. Einige Wochen vergingen. Dann kam der Chirurg und las aus seinem Tagebuch vor. Zunächst waren es eher oberflächliche Beobachtungen („dass ein Krebs zwei oder drei Millimeter gewachsen oder geschrumpft war“), dann gelangte er immer tiefer („Menschen, die Teile ihres Körpers geopfert hatten, um den Wert des Lebendigseins zu bestätigen“). Er hatte begonnen, mit neuen Augen zu sehen.
Interessant ist, was der Chirurg über die Entwicklung erzählte, die das Experiment genommen hatte: Zunächst konnte er „das Leben nur sehen, wenn er über seine Schulter zurückblickte.“ Mit der Zeit trainierte er sich soweit, dass er die überraschenden, rührenden oder inspirierenden Momente dann sah, wenn sie tatsächlich passierten. Das veränderte ihn und seine Haltung, gerade bei der Arbeit. Er hatte begonnen, über das zu reden, was ihn z. B. berührte. Er hatte gelernt, auf die Herzen der Menschen zu hören. Seine Patienten dankten es ihm, wie nie zuvor in seinem Arztleben. 
* Zweiter Teil „Zum Segen werden“, Kapitel „Neue Augen finden“, S. 124]]></content:encoded>
			<category>Sie selbst</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Heile, heile Gänschen ...</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/heile-heile-gaenschen/</link>
			<description>Manchmal hilft ein Trostlied nicht aus: Medikamente oder Verbandszeug sind notwendig. Wie gut sind...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gestern ging ich an einem Auto vorbei, in das gerade jemand seine Umzugskisten einlud. Darunter war auch eine durchsichtige Kunststoffkiste voller Medikamente. Ich vermute mal, es war die Hausapotheke, und ich stellte fest: So ähnlich sieht meine auch aus. Daneben gibt es einen Verbandskasten, den ich hin und wieder nutze, z. B. wenn meine Tochter oder ihr Teddy eine „schlimme“ Verletzung haben und dringend einen Verband benötigen ... Oder wenn ich ein Pflaster brauche, auf dem weder die Biene Maja noch Wickie oder Winnie Pooh abgebildet sind.
Die „Apotheken Umschau“ hat gerade die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage herausgegeben, wer was in seiner Hausapotheke hat. Überrascht hat mich, dass ein Viertel der Deutschen ohne Hausapotheke auskommt! Bei den rund 75 Prozent, die eine entsprechende Kiste oder einen Schrank haben, finden sich darin in erster Linie:
<ul><li>Pflaster (91,6 %), </li><li>Medikamente (90,5 %), </li><li>Fieberthermometer (83,1 %) </li><li>Verbandsmaterial (82,2 %) </li></ul>
Weiterhin liegen 
<ul><li>Wund- oder Heilsalben (76,7 %), </li><li>Salben gegen Prellungen und Verstauchungen (62,8 %)</li><li>Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand (60,6 %)</li><li>ein Wunddesinfektionsmittel (55,0 %)</li><li>Einmalhandschuhe und Kühlkompressen (36,7 und 34,6 %)</li><li>eine Zeckenzange (26,1 %) und </li><li>eine Erste-Hilfe-Anleitung (13,7 %) </li></ul>
bereit. 
Keine Überraschung: Hausapotheken-Besitzer mit Kindern bis 15 Jahre im Haushalt sind viel häufiger mit passenden Mitteln und Werkzeugen auf Insektenstiche und Sonnenbrand (71,3 %), infizierte Wunden (61,5 %) sowie Zecken (36,7 %) vorbereitet.
Das deckt sich dann auch mit meinen Beobachtungen: Ein Fieberthermometer ist meist im Haus, auch wenn sonst nichts da ist. Und auf die Zeckenkarte würde ich nicht mehr verzichten wollen. Die Erste-Hilfe-Anleitung steht als Büchlein zwar nur im Regal, aber es ist gut eine zu haben! Ich zeige auch jedem Babysitter, wo sie steht – für den Notfall!
Bei einer Wohnungsauflösung fand ich vor einiger Zeit einen Jahreskalender aus den 1960er-Jahren. Darin stehen neben Postgebühren und Jagdzeiten für Wild auch drei Seiten über „Erste Hilfe in jeder Lage“. In Zeiten des Internets mag es altmodisch klingen, die wichtigsten Tipps griffbereit im Regal oder in der Hausapotheke zu haben. Doch wenn es schnell gehen muss, sind diese leichter zugänglich als alles Wissen im World Wide Web bei ausgeschaltetem Computer!]]></content:encoded>
			<category>Sachen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wenn möglich, bitte wenden!</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/wenn-moeglich-bitte-wenden/</link>
			<description>Wie simplify ist denn nun das Navigationssystem fürs Auto? Keine eindeutige Antwort möglich ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es scheint bald zu meinem Lieblingsthema zu werden: Das Navi. Nicht, weil ich es so toll finde. Wohl aber, weil ich es nutze und dabei an die Grenzen von „simplify“ gerate. Einsteigen, Ziel eingeben, losfahren: Das klingt wirklich verlockend einfach! Doch wehe, auf der Strecke passiert etwas Unvorhergesehenes: Unfall, Straßensperrung, Sommerfest. Dann geht es los mit kompliziert. Vermutlich gibt es jetzt Leserinnen und Leser, die sagen: Na und? Dann drücke ich auf Knopf X meines Navis und schon kann ich die Ausweichroute nehmen. Schön und gut – wenn man Knopf X kennt. Schön und gut – wenn die Ausweichroute passierbar ist. Ganz schlecht, wenn es auf der Alternativstrecke auch einen kilometerlangen Stau gibt!
Wenn das passiert, wünscht man sich den guten alten Straßenatlas zur Hand! „Fahren wir doch lieber einen großen Bogen, anstatt hier auch nicht vorwärts zu kommen“, sagte ich am Wochenende wegen Autobahnsperrung zu meinen Mitfahrerinnen. Aber wo der große Bogen entlangführt, konnte ich auch nicht sagen. Atlas war keiner im Auto. „Mein Smartphone hat keinen Internet-Zugang“, sagte ich, „meins auch nicht“, meine Freundin. Die Dritte im Bund rief: „Ich kann ins Internet!“ Und so konnten wir uns über das Mini-Display ausreichend gut orientieren.
Ich muss nicht erwähnen, dass das Navi uns lange mit den Worten „Wenn möglich bitte wenden“ oder „Jetzt rechts abbiegen“ immer wieder zur Autobahn leiten wollte. Auf dem Rückweg ging es uns wegen erneuter Vollsperrung etwas besser: Wir mussten zufällig fast genau die Strecke wieder zurück, die wir auf dem Hinweg als großen Ausweichbogen gefahren waren.
Meine Empfehlung an alle, die mit Navi fahren: So ein kleiner, aktueller Straßenatlas macht sich prima in der Seitentasche der Beifahrertür oder im Handschuhfach!]]></content:encoded>
			<category>simplify-Blog: Ganz einfach Dunja</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Es ist der da, der mich so wütend macht!</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/es-ist-der-da-der-mich-so-wuetend-macht/</link>
			<description>Wer aus seiner Opferhaltung herauskommen will und bereit ist, sein Selbst mehr und mehr zu leben,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es hat meistens etwas mit uns selbst zu tun, wenn wir mit einem anderen Menschen nicht klar kommen. Wir sagen zwar: „Der ist uns nicht sympathisch“. Vermutlich weil es einfacher ist, die Schuld auf andere zu schieben. Doch in Wahrheit können wir selbst etwas tun, um keine unangenehmen Gefühle gegenüber dem anderen zu produzieren. Luc Nicon hat in seinem <link http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/ein-pionier-hats-ganz-schon-schwier/ - external-link-new-window "Ganz einfach Dunja">Vortrag am 10. Mai in Freiburg über die von ihm begründete Technik „Tipi“</link> gesagt, wie wir ins Tun kommen. 
<b>Es ist ganz einfach</b> – dies war die Botschaft des Abends. Das, was er vorschlägt, heißt auch nicht Tipi. Es ist ein ganz natürlicher Ablauf, den jeder von uns anstupsen kann. Das Wissen darüber verbreitet sich relativ schnell, gerade aktuell in den USA. Das spreche dafür, dass es einfach und wirkungsvoll sei, sagte Luc Nicon sinngemäß.
Er forderte jeden dazu auf, es selbst auszuprobieren: Wer gerade in einer unangenehmen Emotion stecke, könne sich die Frage stellen: „Was geschieht in meinem Körper?“ – und schon würden die Emotionen unterbrochen werden. Wer dann noch die Möglichkeit habe, die Körperempfindungen sich verändern zu lassen, bis sie sich beruhigt haben, könne sein aktuelles Problem auflösen. Der Grund: Damit können wir die Wurzel der emotionalen Schwierigkeit identifizieren und deaktivieren.
„Es ist ganz egal, woran Sie glauben, ob Sie es glauben oder nicht: Es funktioniert. Probieren Sie es aus“, meinte der Tipi-Begründer. Was er zufällig entdeckt hatte, erforschte er. Und er fragte sich: „Wie kann ich den Menschen helfen, denen es nicht möglich ist, in einer akuten Situation in den Körper hineinzuspüren?“ Aus dieser Anforderung heraus entwickelte er Tipi – die Technik, die es ermöglicht ein aktuelles Problem auch zeitversetzt aufzulösen. Das geht mithilfe eines Tipi-Coaches oder nach einem entsprechenden Training auch auf eigene Faust.
Ein Zuhörer auf dem Vortrag fragte Luc Nicon, ob er denn einmal erzählen könne, was er selbst auf dem von ihm beschriebenen Weg aufgelöst hätte. Luc Nicon lachte: Am Anfang dachte er, das helfe vor allem Menschen mit massiven Ängsten, Depressionen und Blockaden. Doch er hatte so etwas nicht. Also, warum solle er das an sich selbst ausprobieren? Er besann sich dann eines Besseren und fing an sich zu beobachten, ob und, wenn ja, welche emotionalen Schwierigkeiten er hätte. Und siehe da: Er wurde fündig.
Hier ein paar Beispiele, die Luc in seinem Vortrag nannte:
<ul><li>sich beim Autofahren über die anderen aufregen</li><li>einen Menschen total unsympathisch finden</li><li>ständig mit den Kindern streiten</li><li>unruhig werden, wenn die Bank anruft, weil das Konto in den Miesen ist </li></ul>
Das sind alles „Aufreger“, die gar nicht so schlimm erscheinen, eher klein. Wir bemerken sie kaum, weil sie irgendwie zu unserem Leben gehören. Doch sie können uns lähmen und blockieren, ohne dass wir es merken. Oder sie kosten uns schlichtweg Energie. Was haben wir zum Beispiel davon, uns über den lahmen Autofahrer vor uns aufzuregen? Schneller wird er dadurch nicht!
Diese beiden Punkte seines Vortrages waren für mich an diesem Abend zentral. Denn sie bedeuten in meinen Augen:
<ul><li>Eine Ressource, die in jedem von uns steckt, ist nichts Geheimnisvolles oder Risikohaftes – wenn wir wollen, können wir sie ganz einfach nutzen. </li></ul>
<ul><li>Auch noch so kleine Widrigkeiten des Alltags dürfen (und können) verschwinden, denn ohne sie kommen wir unserem eigentlichen Selbst viel näher.</li></ul>
Interessant war auch diese Antwort von Luc auf die Frage aus dem Publikum, ob man im Alltag nun ständig innehalten und auf den Körper schauen müsse: Als er fünf-, sechs-, siebenmal eine Schwierigkeit auf seinem Weg aufgelöst hatte, befürchtete er selbst: „Geht das nun ständig so weiter?“ Bis er feststellte, dass er plötzlich viel weniger Schwierigkeiten im Leben hatte und immer gelassener wurde. Der Grund: Mit dem Deaktivieren einer Wurzel würden sich meist mehrere emotionale Schwierigkeiten auflösen. Er habe seine Erfahrungen mit denen erfahrener Tipi-Coaches abgeglichen, und es stellte sich heraus: Mehr als 15 bis 20 erfolgreiche Sitzungen seien offensichtlich nicht notwendig. Wobei immer mal wieder im Laufe des Lebens eine neue, bisher unbekannte emotionale Schwierigkeit auftauchen kann.
<link http://www.tipi-coaching.com/de - external-link-new-window Tipi-Coaching>Weitere Informationen über die natürliche Ressource und Tipi gibt’s hier auf www.tipi-coaching.com</link>.]]></content:encoded>
			<category>Tipi</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Heute werde ich einige Pfunde leichter werden!</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/heute-werde-ich-einige-pfunde-leichter-werden/</link>
			<description>Dunja sollte Buch-Schenkerin zum Welttag des Buches werden. Lesen Sie hier, was daraus geworden ist!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachdem es einige Tage ruhig war um meine Bücher zum Welttag des Buches, habe ich heute Neues zu vermelden: Ich gehe Bücher verschenken! Schon vorgestern habe ich einige Kindergartenmütter mit neuem Lesestoff ausgestattet. Dank der Panne mit meinem gewünschten Titel – diese Kiste hatte wohl jemand anderes abgeholt – bin ich jetzt unter die XXL-Buchschenker gegangen!
Nochmal die Geschichte <link http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/ich-hab-wohl-doch-nichts-zu-verschenken/ - external-link-new-window "Ganz einfach Dunja">&quot;Ich hab' wohl doch nichts zu verschenken&quot;</link> für alle, die sie nicht gelesen haben, in Kurzform: Ich will 30 Ausgaben „Chuzpe“ abholen, es sind keine Bücher mehr davon da, die Buchhändlerin verspricht mir Ersatz. Sie schreibt meine Telefonnummer auf. Wie das kommen konnte? Die Bücherkartons sind nur mit dem Titel versehen, nicht mit dem Namen des Empfängers. Mittlerweile konnte ich das prüfen: Es steht wirklich nur der Name des Buchhändlers auf der Kiste, kein Buchschenker-Name.
Als die Schenk-Aktion vorbei ist, rufe ich selbst noch mal bei der Buchhandlung an: Der Mann am anderen Ende ist überfragt, sagt nur: „Kein Chuzpe mehr da.“ Ich resigniere. Dann verschenke ich eben keine Bücher!
Anfang dieser Woche rief mich jedoch wieder die Buchhändlerin an, bei der ich beim ersten Mal vorstellig wurde: Sie hätten nun vier Kisten übrig mit den und den Titeln. Da bei mir alles schief gelaufen sei, dürfte ich mir davon zwei (!) Kisten aussuchen. Ich war baff. 60 Bücher zum Verschenken? Huiuiui! Ich bat um etwas Bedenkzeit, um die Titel auszuwählen. Zwei der Bücher sagten mir gar nicht zu, ein drittes – na ja – gerade so. Das vierte war okay. „Soll ich wirklich zwei Kisten nehmen?“, fragte ich mich.  „Bekomme ich so viele Bücher verschenkt? Oder wäre es simplify, den zweiten Karton abzulehnen und nur 30 Bücher zu nehmen?“
Die Entscheidung fiel mir schwer, das gebe ich zu. Heute nehme ich zwei Kartons mit zu einem Seminar: die „Vermessung der Welt“ und „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“. Ich bin sicher, ich werde mein Fahrgewicht für den Heimweg reduzieren! Doch übrig bleibt bestimmt etwas. Wer also eins möchte, der melde sich bei mir!]]></content:encoded>
			<category>simplify-Blog: Ganz einfach Dunja</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ich rede mir mal das Schlimmste ein ...</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/ich-rede-mir-mal-das-schlimmste-ein/</link>
			<description>In unseren Köpfen braut sich manchmal ein richtiges Unwetter zusammen - und das, obwohl draußen die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auch als simplify-Bloggerin bin ich nicht davor gefeit, in die typischen Fallen zu tappen, die einem das Leben erschweren. Kennt ihr die berühmte Geschichte mit dem Hammer aus <link http://www.amazon.de/gp/product/3492249388/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=simplify-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3492249388 - external-link-new-window "Anleitung zum Unglücklichsein">Paul Watzlawicks „Anleitung zum Unglücklichsein“</link>? Von dem Mann, der ein Bild aufhängen wollte, dem aber der Hammer fehlte? Bevor er seinen Nachbarn fragt, ob er dessen Hammer ausleihen kann, gehen ihm zig Gedanken durch den Kopf – warum der Nachbar seine Bitte ausschlagen könnte bis hin zu dem Schluss, dass dieser wohl ein übler Zeitgenosse sein muss. Am Ende steht er vor des Nachbarn Tür und schnauzt ihn an.
Watzlawick schreibt dazu: „Die Wirkung ist großartig, die Technik verhältnismäßig einfach, ...“ Ja, einfach mag sie ein. Doch sie tut uns deshalb nicht gut! Bei mir hat sich neulich ein genau solches Kopfkino abgespielt. Ich wollte meine Tochter bei einer Freundin abholen. Deren Mutter stand mit einer anderen Person draußen und unterhielt sich. Die andere war verdeckt, so dass ich sie nicht erkennen konnte. Als ich auf die beiden zuging, drehte sie sich um und verschwand.
Als ich die Mutter erreichte, fragte sie mich direkt: „Hat Sylvie ein Problem mit dir?“ Ich sah der Frau nach, die einfach gegangen war: „Ach, war das Sylvie? Ich habe sie gar nicht richtig erkennen können! Nö, eigentlich haben wir gerade kein Problem miteinander.“ „Ich dachte nur, weil sie sofort gegangen ist als ich zu ihr sagte: ‚Da vorne kommt die Dunja.’“ Und schon fing es in meinem Kopf an zu arbeiten ...
Den ganzen Abend noch baute ich mir meinen Kinofilm zusammen. Sylvie war eine Weile krank gewesen. Vielleicht wurmt es sie, dass ich sie nicht auf ihre Krankheit angesprochen hatte? Oder hatte es etwas damit zu tun, dass ich einen Tag zuvor auf der Seite meiner Tochter stand, als es eine kleine Auseinandersetzung zwischen den beiden gab? Wenn ich es mir recht überlegte, war sie die letzten Tage schon so wortkarg mir gegenüber!? Es könnte sein, dass sie wirklich gerade ein Problem hat und mir es nicht sagt! 
Das End von diesem Lied: Ich fühlte mich miserabel! Am selben Tag hatte ich zuvor schon eine Auseinandersetzung mit einem Geschäftspartner – und dann das! Die Selbstzweifel waren zum Greifen nahe, sprich: Ich mobilisierte alles zum Angriff auf mich selbst. Normalerweise habe ich eine gesunde und gelassene Einstellung zu solchen Dingen. Doch an diesem Tag war mir offensichtlich nach „Ich rede mir mal das Schlimmste ein“.
Am nächsten Nachmittag traf ich selbstbewusst auf Sylvie und nahm sie auf die Seite: „Du sag mal, steht da gerade irgendetwas zwischen uns?“ „Nein, wie kommst du darauf?“, antwortete sie. Ich: „Du hast dich doch gestern mit der Mary unterhalten. Und als ich kam, bist du gegangen.“ Sie: „Ja, weil ich dringend wegmusste.“ Ich: „Ja, das hat Mary gesagt. Aber sie hat sich gewundert, dass du genau dann weggegangen bist, als ich in Sichtweite kam.“ Sylvie: „Ach je, was die anderen wieder hineininterpretieren! Ich musste einfach dringend weg und habe nur kurz dort angehalten, weil ich Mary schon so lange nicht gesehen habe. Wenn mir etwas auf der Seele liegt, glaube mir, dann sag’ ich das direkt! Ich fresse das nicht in mich rein!“ „Dann ist ja gut, so hätte ich dich auch eingeschätzt“, sagte ich und wir lösten unser Zweiergespräch schnell wieder auf. 
Ich hoffe, beim nächsten Mal werde ich ausnahmsweise der Verlockung widerstehen, den einfachen Weg des Kopfkinos zu wählen! ]]></content:encoded>
			<category>Beziehungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geschichten aus dem Leben - Woche 3: Stimmen unsere Werte überein?</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/geschichten-aus-dem-leben-woche-3-stimmen-unsere-werte-ueberein/</link>
			<description>Wie ist es um unsere Integrität bestellt? Handeln wir so, wie unser Innerstes es uns angibt?</description>
			<content:encoded><![CDATA[Als ich noch Angestellte war, hatte ich einmal ein sehr eindrückliches Erlebnis: Ich war zeitweise verantwortlich für ein sehr großes Budget, weil es kurzfristig zu einem Mitarbeiterausfall kam. Das Projekt musste am Laufen bleiben bzw. schleunigst in richtige Bahnen gelenkt werden. Der Druck auf alle war groß. Als ich mich bei einer Telefonkonferenz mit Mitarbeitern aus anderen Standorten abstimmte, riss mir irgendwann der Geduldsfaden – die anderen konnten oder wollten nicht verstehen, dass schnelles, punktgenaues Handeln gefragt war. 
Was tat ich? Ich packte den Chef in mir aus und herrschte sie an: „So und so wird’s gemacht, basta!“ Meine Chef-Kopie war erfolgreich. Danach lief die Sache. Doch ich fühlte mich nicht mehr wie ich. Sollte das wirklich Dunja gewesen sein? Es brauchte einige Zeit, bis ich mir die Antwort darauf geben konnte: Nein, das war nicht ich. 
In Rachel Naomi Remens Buch schildert die Autorin zu Beginn des Kapitels „Einstimmung“ etwas sehr interessantes: Für eine Forschungsarbeit fragte sie die beteiligten Ärzte, was für sie das Wichtigste in ihrer Arbeit war und welche Werte für sie persönlich wichtig waren. Remen hatte den mehr als 70 Teilnehmern dafür eine Liste mit 21 Werten wie Mitgefühl, Kompetenz, Liebe oder Freundlichkeit bereitgestellt. Jeder sollte den Werten einen Rang zuweisen – mal für sich persönlich, mal für die Arbeit.
Das Ergebnis war erstaunlich: Die beiden Ranglisten stimmten nirgends überein, im Gegenteil. Persönlich und beruflich waren den Teilnehmern ganz andere Werte wichtig. Wie kann das sein? Einige der Ärzte meinten, es sei einfach nicht möglich, nach den eigenen Werten zu leben. 
Warum ist das so? Was bewirken wir damit, dass wir gegen uns selbst handeln? Kurzfristig betrachtet schützen wir uns vielleicht vor Zurückweisung, vor Angriffen von Kolleginnen und Kollegen, wir sichern uns unseren Platz in der Arbeitswelt oder unseren Status. Langfristig gesehen kostet es uns vielleicht die Gesundheit, die Lebensfreude oder sogar das Leben.
Remen schreibt*: „Tief da drinnen klingt unsere Integrität – ob wir ihr zuhören oder nicht. Es ist ein Ton, den nur wir selbst hören können. Wenn das Leben uns schließlich dazu bringt, auf diesen Ton zu hören, dann wird er uns den Weg nach Hause weisen.“
Werner Tiki Küstenmacher hat einmal in einem Beitrag über das Tugend-Projekt (<link http://www.virtuesproject.com>www.virtuesproject.com</link>) die 52 Tugenden vom Englischen ins Deutsche übersetzt. Nun ist eine Tugend laut ihm nicht gleich einem Wert („Werte sind zum großen Teil kulturspezifisch“, schreibt er), aber sie können genauso als Maßstäbe dienen, um Ranglisten zu erstellen. Wer Lust hat, kann sich ja seine 10 persönlichen Favoriten heraussuchen und sie mal den beruflichen gegenüberstellen:
Anstand, Begeisterung, Bescheidenheit, Dankbarkeit, Durchhaltevermögen, Durchsetzungsvermögen, Ehrlichkeit, Einsatzbereitschaft, Entschlossenheit, Fleiß, Flexibilität, Freude, Freundlichkeit, Freundschaft, Friede, Fürsorge, Geduld, Gerechtigkeit, Großzügigkeit, Güte, Herzensreinheit, Hilfsbereitschaft, Hingabe, Höflichkeit, Idealismus, Kooperation, Kreativität, Liebe, Loyalität, Mitgefühl, Mut, Ordnung, Qualitätsbewusstsein, Respekt, Selbstdisziplin, Selbstbewusstsein, Sorgfalt, Takt, Toleranz, Treue, Verantwortungsbewusstsein, Verständnis, Vertrauen, Vertrauenswürdigkeit, Verzeihung, Weisheit, Zufriedenheit und Zuverlässigkeit. 
<link http://www.virtuesproject.com/virtuesdef.html - external-link-new-window Virtuesproject>Erläuterungen zu den einzelnen Virtues gibt es in Englisch hier beim Virtuesproject</link>. 
<i>* Aus Liebe zum Leben, S. 56</i>]]></content:encoded>
			<category>Sie selbst</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Regentonne</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/alltagshelfer/einzelansicht/article/die-regentonne/</link>
			<description>Wasser sammeln, speichern und zum Bewässern verwenden: Das ermöglicht die gute alte Regentonne.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Regentonne ist ein Alltagshelfer, der sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt hat: Früher war’s ein altes Holzfass, dann kamen die klassisch grünen&nbsp; Regentonnen auf. Mittlerweile gibt es Kunststoff-Tonnen in allen möglichen Formen und Designs: Manche sehen aus wie Steinmauern, Säulen, Amphoren, Hinkelsteine oder sogar wie das gute alte Holzfass.
Die Fässer oder Tonnen sammeln das Regenwasser (meist von Dächern) auf und können es je nach Fassungsvermögen länger speichern. Bei den Modellen mit abnehmbaren Deckel entnehmen Sie das Wasser mit dem Eimer oder der Gießkanne, bei den geschlossenen Tonnen gibt es einen Wasserhahn zur Entnahme. Praktischerweise schließen Sie die Tonne direkt an die Regenrinne an. So bleibt sie geschlossen und wird nicht zur Gefahrenquelle für Kinder oder Kleintiere.
Und: Wer Kunststoff gar nicht mag, kann sich sogar ein Original-Weinfass in den Garten stellen! <link http://www.amazon.de/mn/search/?_encoding=UTF8&site-redirect=de&tag=simplify-21&linkCode=ur2&camp=1638&creative=19454&field-keywords=regenfass&url=search-alias%3Doutdoor&sprefix=Regenfass%2Caps%2C153#/ref=nb_sb_noss_1?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ - external-link-new-window Regenfass>Eichenfässer finden Sie z. B. hier bei amazon.de</link>, wo es auch eine <link http://www.amazon.de/mn/search/?_encoding=UTF8&site-redirect=de&tag=simplify-21&linkCode=ur2&camp=1638&creative=19454&field-keywords=regenfass&url=search-alias%3Doutdoor&sprefix=Regenfass%2Caps%2C153#/ref=sr_kk_3?rh=i:outdoor,k:regenwassertank - external-link-new-window Regenwassertanks>große Auswahl an Regenwassertanks aus Kunststoff</link> gibt. ]]></content:encoded>
			<category>Altmeister</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wild-West-Feeling in heimischen Gefilden</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/wild-west-feeling-in-heimischen-gefilden/</link>
			<description>Kaum eine Sommer-Party ohne Grill: Mit diesem Produkt wird's leichter, das Grillgut seinen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die ganze Zeit schon warte ich auf das schöne Wetter. Na, bitte, jetzt scheint es was zu werden! Und was machen die Menschen hier flächendeckend bei gutem Wetter? Richtig: Den Grill herausholen. Wie passend, dass ich gestern eine Datei fand, die ich vor einem halben Jahr einmal in meinem simplify-Ordner abgelegt habe! 
Damals begegnete ich diesem Produkt im Netz und dachte: „Das musst du dir für die Grillsaison aufheben!“ Et voilà! Hier ist es: das Grillgut-Brandeisen! Es maximiert ganz sicher das Grillgefühl, in dem es ein Hauch von Wildnis mit ins Spiel bringt. Für große Grillgruppen oder Familien kann es durchaus simplify sein, sein eigenes Fleisch mit Namen zu versehen. Fragen des Grillmeisters wie „Wem gehört dieses Schweinesteak? Es ist schon fast schwarz!“ gehören damit der Vergangenheit an. Dank Brandeisen heißt es: „Wolfgang, deine Markierung ist kaum mehr zu erkennen, so schwarz ist dein Steak!“
Auch für das Grillen zu zweit gibt es das richtige Branding: Wenn feststeht, wer Grillmeister ist, markiert dieser sein Fleisch mit „MEINS“ und das der Partnerin oder des Partners mit „DEINS“. Ganz einfach!
So, nun höre ich auf, mit den Augen zu zwinkern ... Wer ein Geschenk für eingefleischte Grillfans braucht, ist mit dem Brandeisen möglicherweise gut beraten! <link http://www.amazon.de/mn/search/?_encoding=UTF8&site-redirect=de&x=0&tag=simplify-21&linkCode=ur2&y=0&camp=1638&creative=19454&field-keywords=Brandeisen&url=search-alias%3Daps - external-link-new-window Grillgut-Brandeisen>Eine Auswahl an Grillgut-Brandeisen findet sich z. B. hier bei amazon.de</link>.]]></content:encoded>
			<category>Sachen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Du hast ein Anliegen? Dann sag' das doch!</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/du-hast-ein-anliegen-dann-sag-das-doch/</link>
			<description>Manchmal sagen Leute Dinge und wollen eigentlich auf etwas ganz Anderes hinaus. Diese Kommunikation...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mein Wunsch für den heutigen Tag richtet sich an meine Mitmenschen und lautet: Sagt doch einfach, was ihr wollt! Denn gerade ist mir folgendes passiert: Am Morgen im Supermarkt rausche ich die Gänge entlang, denn ich muss pünktlich zu Hause sein – ein Handwerker hat sich angekündigt. Im Vorbeilaufen sehe ich eine Bekannte, die zwischen Konservendosen und Nudeln einen Schwatz mit einer anderen Frau hält. Wir grüßen uns. 
Mein Weg führt direkt zur Kasse. Ich bin gut in der Zeit. Meine zehn Waren lege ich aufs Band. Da kommt von hinten ein überschwängliches „Hallo!“: Die Bekannte steht neben mir. Sie fragt: „Sag’ mal, hast du’s eilig?“ Ich bin mal wieder erstaunt, wie viel ein Mensch in drei Sekunden denken kann. Was könnte sie wohl von mir wollen? Reicht mir die Zeit noch, bis der Handwerker kommt? Was antworte ich ihr? „Ja, schon, aber es geht noch“, höre ich mich sagen. Ich will sie schließlich nicht vor den Kopf stoßen. „Gut“, sagt sie voller Elan, macht ihre Tasche auf, holt eine Flasche Wasser und eine Packung Kekse raus und vervollständigt: „Dann kannst du mich ja vorlassen!“
Schwer verdutzt wechselt mein Blick von ihren zwei Waren zu ihrem Gesicht: „Ähm, ja.“ Sie: „Ich muss nämlich pünktlich zur Arbeit und bin schon spät dran.“ Dann folgt ein kurzer Smalltalk – und schon ist die Bekannte mit ihren zwei Sachen wieder draußen. Ich stelle fest, dass ich mich jetzt wohler fühlen würde, wenn sie mich ganz einfach gefragt hätte: „Hallo Dunja! Kannst du mich schnell vorlassen mit meinen zwei Sachen? Ich habe es eilig.“ 
Mir wäre es leichter gefallen, dazu „Ja“ oder „Nein“ zu sagen, denn – wie man sieht – habe auch ich keine klaren Worte gefunden, als sie mich „hast du’s eilig“ fragte. Im Gegenteil: Statt dass ich „Ja“ sagte, denn ich hatte es auch eilig, ließ ich mir und ihr ein Hintertürchen offen. Was wäre wohl passiert, wenn ich „Ja“ gesagt hätte? Vermutlich hätte sie dann gefragt: „Kannst du mich trotzdem vorlassen, denn ich habe weniger als du?“ Na, bitte, da wäre sie gewesen, meine konkrete Frage!]]></content:encoded>
			<category>Beziehungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Prost Mahlzeit!</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/prost-mahlzeit/</link>
			<description>Die meisten von uns essen Speisen, die ihnen gar nicht schmecken! Höchste Zeit, das Essverhalten zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Heute haben ich einen ganz dicken simplify-Impuls: Esst nur das, was ihr wirklich essen wollt! Meine Freundin Ellen sagte einmal zu mir, als ich sie kennenlernte: „So was (sie meinte eine Brezel) esse ich nicht! Ich esse nichts, um einfach nur satt zu werden. Mein Essen muss auch schmecken und ich muss Lust darauf haben.“
Diese Aussage führte dazu, dass ich einmal etwas genauer über das nachdachte, was ich so zu mir führte: Eine Brezel hier, ein Teilchen da, weil gerade nichts anders verfügbar ist. Beim Restaurant den Teller leer essen, auch wenn es mir nicht schmeckt – schließlich bezahle ich im Restaurant, und ich habe mir die Speise selbst ausgesucht. So gab es viele Gelegenheiten, zu denen ich über den Sinn des Essens nachdachte. 
Im vergangenen Jahr stellte die <link http://www.gesunde-ernaehrung.org/de - external-link-new-window "Dr. Rainer Wild-Stiftung">Dr. Rainer Wild-Stiftung für gesunde Ernährung</link> einige Studienergebnisse vor. Und siehe da: Vier von fünf Verbrauchern essen Dinge, die ihnen nicht schmecken! Vier von fünf! Das sind 81 % der Befragten, die sozusagen gegen sich selbst essen!
<ul><li>38 % gaben dabei an, dass sie das Lebensmittel oder die Speise generell nicht mochten. </li><li>Für 28 % war die Zubereitung nicht zufriedenstellend und </li><li>für 19 % war das Essen nicht nach ihrem Geschmack gewürzt. </li><li>Lebensmittel und Speisen, die den Befragten nicht schmeckten, wurden zumeist außer Haus, u. a. in Restaurants, Kantinen oder Imbissen verzehrt (45 %) und überwiegend von gewerblichen Herstellern oder professionellen Köchen zubereitet (57 %).</li><li>73 % der Deutschen essen weiter, auch wenn es ihnen nicht schmeckt. </li><li>40 % der Befragten essen sogar (fast) die gesamte Mahlzeit auf.</li></ul>
Warum wir Dinge essen, die uns nicht schmecken, soll im Fortgang der Studie untersucht werden. 
Ich finde, diese Zahlen (Statistik hin oder her) sind ein schöner Anlass, sich vor der nächsten Mahlzeit (Süßes oder Salziges zwischendurch eingeschlossen) zu fragen:
<ul><li>Möchte ich das wirklich essen, weil es mir schmeckt?</li><li>Oder macht es mich einfach nur satt?</li><li>Oder befriedige ich damit ein ganz anderes Bedürfnis?</li><li>Wenn ich das jetzt nicht esse, wie sieht meine Alternative aus?</li></ul>
Da bleibt mir nur noch zu wünschen: Wirklich (!) guten Appetit!]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schade, die Sache mit der Schokolade ...!</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/schade-die-sache-mit-der-schokolade/</link>
			<description>Schokolade soll dünn machen: Darüber haben sich sicher einige Schokofreunde gefreut. Doch stimmt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Wisst ihr, was ich neuerdings gemacht habe? Mehr Schokolade gegessen. Ich dachte mir: Wenn sie schon nicht dicker macht, dann kann ich ja mal zugreifen. So kam es auch, dass ich vorgestern im Supermarkt an der Schokolade zum Angebotspreis nicht vorbeiziehen konnte, ohne eine Tafel mitzunehmen. 
Zurück geht meine neue Liebe für Schokolade auf die Meldung, sie mache dünn. Ich schrieb Ende März den Beitrag „<link http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/was-ist-gesuender-sitzen-oder-schokolade-essen/ - external-link-new-window "Ganz einfach Dunja">Was ist gesünder: Sitzen oder Schokolade essen</link>?“ dazu. Und dann das: Gestern las ich die „Unstatistik des Monats“. Und ich erführ: Schokolade macht gar nicht dünn! &nbsp; 
Bevor ich nun die Entlarvung der Statistik preisgebe, noch kurz ein paar Worte zur „Unstatistik des Monats“. Ihr Ansatz ist nämlich simplify! Der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, der Bochumer Ökonom Thomas Bauer und der Dortmunder Statistiker Walter Krämer haben diese Aktion im Jahr 2012 ins Leben gerufen. Jeden Monat hinterfragen die Experten sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen. Die Aktion will so dazu beitragen, mit Daten und Fakten vernünftig umzugehen, in Zahlen gefasste Abbilder der Wirklichkeit korrekt zu interpretieren und eine immer komplexere Welt und Umwelt sinnvoller zu beschreiben – so steht es auf der <link http://www.unstatistik.de/ - external-link-new-window "Unstatistik des Monats">Homepage des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI)</link>. &nbsp; 
Das kann ich nachvollziehen! Ich kenne einige Menschen, die grundsätzlich keiner Statistik mehr glauben – auch selbst genieße ich solche Zahlen mit Vorsicht. Wer jedoch kein (Fach-)Wissen über die Hintergründe von Studien oder generell über die Thematik hat, dem fällt es schwer sie einzuordnen. 
Die „Unstatistiker“ haben das gut gemacht, wie ich finde. Der Stoff ist zwar anspruchsvoll, aber einfache Beispiele veranschaulichen die Zusammenhänge. &nbsp; 
So, nun zur Unstatistik des Monats April, zur Meldung „Schokolade macht dünn“: &nbsp; So oder ähnlich überschrieben verschiedene deutsche Tageszeitungen und Wochenmagazine zur Monatswende Berichte über eine einschlägige Studie der Universität von Kalifornien in San Diego/USA. Darin hatten Forscher eine negative Korrelation zwischen der Häufigkeit des Schokoladenkonsums und dem sogenanten Body-Mass-Index (BMI) entdeckt. &nbsp; 
Nun bedeutet aber Korrelation nicht das Gleiche wie Kausalität: Während eine Korrelation lediglich eine Beziehung zwischen Merkmalen beschreibt, handelt es sich bei der Kausalität um einen ursächlichen Zusammenhang, also Ursache und Wirkung. Zwei Merkmale heißen dabei „positiv korreliert“, wenn sie sich mehr oder weniger systematisch in die gleiche Richtung bewegen: Wenn die eine steigt, steigt in der Regel auch die andere, wenn die eine fällt, fällt auch die andere. Ein Beispiel ist das Verhältnis von Körpergröße und Gewicht. Große Menschen wiegen im Allgemeinen mehr als kleine; nicht unbedingt in jedem Einzelfall, aber im großen und ganzen schon. Von negativer Korrelation spricht man dagegen immer dann, wenn hohe Werte des einen Merkmals mit niedrigen des anderen zusammengehen und umgekehrt. So gibt es etwa bei Männern eine hohe negative Korrelation zwischen dem Einkommen und der Zahl der Haare auf dem Kopf: Je weniger Haare, desto mehr Geld. 
Daraus folgt aber nicht, dass Männer durch Haarausfall ihr Einkommen erhöhen können, also ein kausaler Zusammenhang besteht. Diese negative Korrelation kommt dadurch zustande, dass bei Männern mit wachsendem Alter das Einkommen steigt und die Haare ausfallen. Mit anderen Worten, eine dritte Variable im Hintergrund, das Lebensalter, wirkt ursächlich auf Einkommen und Haare ein. Zwischen den beiden Ausgangsvariablen selbst dagegen ist keinerlei Kausalbezug vorhanden. 
Ähnlich verhält es sich wohl auch mit Häufigkeit des Schokoladenkonsums und dem Gewicht. Vielleicht belohnen sich manche Menschen für einen Verzicht auf eine Currywurst oder fette Schweinesteaks mit einem kleinen Bissen Schokolade? Auf diese und ähnliche Hintergrundvariablen, die eine solche negative Korrelation erzeugen könnten, weisen die Autoren der Studie durchaus hin. Aber wie bei so vielen wissenschaftlichen Untersuchungen werden diese Zusatzinformationen in der medialen Aufarbeitung unterdrückt. 
Sollte es tatsächlich eine Kausalbeziehung geben, wäre die eher in umgekehrter Richtung zu vermuten: dicke Menschen versuchen, Kalorien da zu sparen, wo es ihnen eher leicht fällt, und essen deshalb weniger Schokolade. ]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 05 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Worauf könnte ich eine Woche nur schwer verzichten?</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/ganz-einfach-dunja/einzelansicht/article/worauf-koennte-ich-eine-woche-nur-schwer-verzichten/</link>
			<description>Manche Dinge begleiten uns im Alltag, und wir möchten sie nicht mehr missen. Doch was wäre, wenn...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vor kurzem flatterte ein buntes Magazin in meinen Briefkasten. „For me“ nennt sich das Format des Herstellers Procter &amp; Gamble. Ich weiß zwar nicht, warum das mit der Post zu mir kommt, aber ich habe es gelesen – und dabei vermutlich jede Menge Werbebotschaften unbewusst aufgenommen. Jedenfalls gab es darin den Beitrag „Eine Woche ohne ...“, für den einige Redaktionsmitglieder eine Woche lang ohne ihr Lieblingsprodukt gelebt haben.
Ich fand es spannend zu lesen, welche Lieblingsprodukte die anderen so haben. Und ich habe mich natürlich selbst gefragt, ohne welches Produkt ich nur schwer auskommen könnte. Erst mal zu den anderen: 
Die erste Frau wollte nur schwer auf ihren <b>Schlüssel-Finder</b> verzichten. Ich denke dabei sofort an die Ur-Modelle aus den 1980er-Jahren. Ob die Schlüssel-Finder heute viel anders sind? Ich glaube, sie können mehr. Für mich sind sie ersetzlich, denn ich habe mir angewöhnt, den Schlüssel immer an denselben Platz zu legen. Liegt er dort nicht, gibt es in der Regel maximal zwei weitere Orte, wo er sein könnte. Schlüsselfindungsprobleme habe ich zum Glück keine! 
Die zweite Frau lebte eine Woche ohne ihren <b>Abdeckstift</b> – und lief mit dunklen Augenringen durch die Welt. Die Kommentare der Kollegen, die sie anders kennen, können wir uns vorstellen ... Mich lässt das relativ kalt. Draußen kennt man mich auch ohne. Der Abdeckstift ist definitiv nicht mein Lieblingsprodukt.
Dann kam wieder eine Frau, die eine Woche ohne <b>Navi</b> auskommen musste. Seitdem ich eines dieser Geräte besitze, kann ich nachfühlen: Das kann man tatsächlich vermissen! Eigentlich bin ich Verfechterin der Selbst-Orientierung, außerdem passionierte Kartenleserin. Aber so ein Navi ist insofern simplify, als ich einfach einsteigen und losfahren kann, ohne vorher die Route genauestens auf der Karte studieren und ausdrucken zu müssen. In einen inneren Konflikt gerate ich immer dann, wenn eine Straße aus irgendeinem Grund gesperrt ist. Dann nehme ich die Umleitung, aber mein Navi will nicht von der Ursprungsroute abweichen und führt mich beharrlich immer wieder zurück zur Straßensperrung. Wenn ich dann mal um sechs Ecken gefahren bin, ist meine Orientierung dahin – und es fällt mir sehr, sehr schwer, den Weg alleine wieder aus dem fremden Dschungel zu finden! In diesen Augenblicken wünsche ich mir, vorher wenigstens ungefähr die Route im Kopf abgespeichert zu haben!
Letzter in der Versuchsreihe war ein Mann: Er gab sich eine Woche ohne <b>Smartphone</b>. Hm, dazu habe ich nur wenig zu sagen. Mein Smartphone erfüllt für mich hauptsächlich die Grundfunktionen – Telefonieren, SMS verschicken, Mailbox, MP3-Player. Darauf könnte ich auch mal eine Woche verzichten, vorausgesetzt ich muss in dieser Zeit nirgends hinfahren (...).
Und was könnte ich eine Woche nicht entbehren? Die erste Antwort lautet: das Internet! Nun ist das Internet aber kein Lieblingsprodukt im hier gemeinten Sinne. Als nächstes fallen mir so Dinge wie Zahnbürste oder Deo ein. Wer will schon darauf verzichten? Ja! Jetzt hab’ ich’s! Meine <b>Kaffeepadmaschine</b>! Das würde mir schwerfallen: ohne meine heiße Tasse in den Tag zu starten. Denn eigentlich bin ich eine Teetrinkerin. Will heißen: Ich kann keinen Kaffee kochen. Also muss das die Maschine erledigen. Und das tut sie! Danke!
Übrigens habe ich heute gerade wieder gelesen, dass es sehr erfüllend ist, Danke zu sagen. Ob es sich nun an einen Menschen richtet, an die Natur, das Auto oder eben den Kaffeeautomaten. Danken tut gut!]]></content:encoded>
			<category>Sie selbst</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Motivationssprüche in der &quot;Halbzeitpause&quot;</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/zeit/aufschieberitis/einzelansicht/article/motivationssprueche-in-der-halbzeitpause/</link>
			<description>Um ein Team erfolgreich zu führen, sollte man sich eine Scheibe von den Fußballtrainern...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><i>Lernen Sie von den Fußballtrainern</i></h4>
Was für ein Fußballwunder! Bayer Uerdingen lag im Viertelfinale des Europapokals gegen Dynamo Dresden 1:3 hinten und musste noch das 0:2 aus dem Hinspiel aufholen. Um nicht auszuscheiden, hätten die Gastgeber in der 2. Halbzeit noch 5 Tore schießen müssen. Sie schossen 6.Was hatte Uerdingens Trainer Karl-Heinz Feldkamp nur seinen Spielern in der Pause gesagt? Hatte er einen Wutausbruch? Hielt er eine Standpauke? Nein. Er hatte ruhig gesprochen, seinen Spielern den Druck genommen und die folgenden Regeln beachtet. Das Ganze ist 20 Jahre her, doch in Fußballerkreisen spricht man noch heute darüber. Was ein Trainer mit einer Rede und durch <link http://www.motivationsposter.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Motivationssprüche</link> in der Kabine schafft, können Sie in einem Team im Beruf, in einem unmotivierten Verein und sogar privat in der Familie auch. Nach der Erklärung, wie Sie selbst Motivationssprüche erstellen, gibts noch ein paar kurze Beispiele aus den Biographien berühmter Menschen, die an sich schon als Motivationssprüche funktionieren!
<h4>Nutzen Sie die Halbzeit</h4>
Nach der halben Strecke eines Projekts ist der ideale Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen und zu sehen, wo man wirklich steht. Zugleich ist noch genügend Zeit, alles besser zu machen und das Ergebnis zu optimieren. Die Kommunikationswissenschaftlerin Marion Feldkamp (zufällig namensgleich, aber auch selbst Volleyballtrainerin) hat erforscht, warum das so ist. Ihre Tipps für effektive <link http://www.motivationsposter.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Motivationssprüche</link>:
<h4>Das Negative zuerst</h4>]]></content:encoded>
			<category>Aufschieberitis</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 09:59:02 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ratgeber Geld: Geldszenarien für Ihre Ehe</title>
			<link>http://www.simplify.de/die-themen/finanzen/weitere-finanztipps/einzelansicht/article/ratgeber-geld-geldszenarien-fuer-ihre-ehe/</link>
			<description>simplify-Ratgeber Geld: So planen Sie mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner für eine gemeinsame...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wie Sie umfassend für Ihre Zukunft vorsorgen</h4>
Was ist, wenn die Weltwirtschaft mal wieder aus dem Gleichgewicht gerät? Es könnte sein, dass einige Ihrer Geldanlagen, Lebensversicherungen und Aktienfonds heftig abstürzen. Wer weiß, ob Sie nicht damit konfrontiert werden, dass ausgerechnet Ihre Bank oder Ihr Finanzberater zu den ganz großen Verlierern gehört? Was viele übersehen: Neben dem finanziellen Schaden droht noch weiteres Unheil im zwischenmenschlichen Bereich. Dagegen können Sie sich absichern. Doch Sie müssen jetzt damit beginnen! Hier unser <b>simplify-Ratgeber Geld</b> dazu:
<h4>Gefahr: Vorwürfe Ihres Partners</h4>
„Was? Du hattest unser ganzes Geld bei Lehman Brothers?!“ Vor dem 15. September 2008 wusste niemand, dass ausgerechnet diese US-Bank (übrigens eine mit besonders vielen Auslandseinlagen) als Erste vom US-Staat fallen gelassen werden würde.
<b>simplify-Ratgeber Geld:</b> Keine Alleingänge mehr! Zeigen Sie Ihrem Lebenspartner und Ihrer Familie, wo und wie Ihre gemeinsamen Ersparnisse angelegt sind. Seien Sie offen für alternative Vorschläge. Was auch immer passiert – niemand in Ihrer Familie kann sich dann zukünftig über Ihr „unmögliches Geldmanagement“ empören.
Grundsätzlich gilt bei allem rund ums Thema Finanzen: Information ist  der einzige Weg um Risiken zu mindern, und jeder sollte sie erhalten,  der von der Entwicklung der Anlage betroffen ist. Deshalb: <link die-themen/finanzen/weitere-finanztipps/einzelansicht/article/das-simplify-bankgespraech/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Führen  Sie das nächste Bankgespräch gemeinsam mit Ihrem Partner/Ihrer  Partnerin, so kann Ihnen noch weniger Information entgehen.</link>
<h4>Gefahr: Arm ohne Freunde</h4>
Spielen Sie es einmal durch: Welchen Ihrer Freunde wäre es wirklich vollkommen gleichgültig, wenn Sie kein Geld mehr hätten für Ausflüge, Reisen, Theaterbesuche und Feste? Wer würde Sie finanziell unterstützen, wenn Sie in einer schlimmen Notlage wären?
<b>simplify-Ratgeber Geld:</b> Schneiden Sie das Thema mutig an – lieber jetzt als erst dann, wenn es wirklich akut sein sollte. Es ist schön, „reiche Freunde“ zu haben, aber würden die Ihnen in einem extremen Notfall unter die Arme greifen? Sprechen Sie nicht nur mit Einzelnen, sondern auch in der größeren Runde Ihres Freundeskreises über die Finanzkrise. In einem Netzwerk ist Unterstützung leichter möglich. Vereinbaren Sie, dass Sie die nächsten Unternehmungen/ Feste in diesem Kreis etwas einfacher gestalten. Unter wirklich guten Freunden werden Sie beruhigt feststellen, dass Sie Ihr Zusammensein auch ohne großes Brimborium genießen – so wie damals, als Sie jung waren und wenig verdienten oder von Bafög lebten.
<h4>Gefahr: Ihr Arbeitsplatz ist „plötzlich“ weg</h4>]]></content:encoded>
			<category>Weitere Finanztipps</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 09:59:01 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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