5. Türchen

GUT SICHTBAR IN DER DUNKLEN JAHRESZEIT

So sind Sie und Ihr Hund stets sicher unterwegs

Jetzt im Winter kommt man nicht darum herum, immer wieder auch mal mit dem Hund draußen zu sein, wenn es richtig dunkel ist. Diverses Zubehör sorgt dafür, dass Sie und Ihr Hund rechtzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden können.

Beleuchtung für den Hund
Es gibt verschiedene Schutzmaßnahmen, mit denen Sie Ihren Hund besser sichtbar machen können.

Reflektierende Halsbänder und Leinen

Im Zoofachhandel gibt es viele Leinen oder Halsbänder, die kleine reflektierende Streifen eingearbeitet haben. Fällt ein Lichtstrahl auf die Reflektoren, ist der Hund gut zu sehen. Allerdings ist dies die Minimalbeleuchtung, die Sie Ihrem Hund im Winter anziehen sollten. Denn damit wird Ihr Hund für Sie oder andere Fußgänger nicht wirklich besser sichtbar. Aber es ist schon mal besser als nichts.

Reflektierende Schutzwesten

Schutzwesten mit reflektierenden Applikationen sind preiswert und leicht anzuziehen. Egal, welche Felllänge der Hund hat: Er wird gut gesehen, wenn ein Lichtstrahl auf die Weste fällt. Sie können die

Schutzwesten auch ganz einfach über einen wärmenden Hundemantel drüberziehen. Zwar brauchen Sie auch hier wieder die externe Lichtquelle, die die Weste zum Reflektieren bringt. Aber der gelbe

Stoff macht vor allem einen dunklen Hund auch ohne Lichtstrahl schon ein wenig besser sichtbar. Weste von Hunter, je nach Größe 12 €.

Blinkende Halsbänder
Halsbänder, in die kleine Leuchtdioden eingearbeitet sind, machen den Hund für Sie und für andere Verkehrsteilnehmer gut erkennbar. Solche Halsbänder leuchten oft in verschiedenen Farben und Sie können auch einstellen, ob die Lichter dauerhaft oder im Intervall leuchten sollen.
Karlie Visio Light, anpassbar auf die richtige Länge, wasserfest, Akku wieder aufladbar, ca. 10 €. 

Leuchtie Premium, verschiedene Größen, wasser- und sogar tauchfest, schaltet sich bei Bewegung selbst ein und aus, ca. 33 €.
Leuchtende Halsbänder sind ungeeignet, wenn Ihr Hund ein sehr langes Fell hat und das Halsband dann darunter verschwindet. Dann befestigen Sie besser blinkende Lampen an einem Geschirr.

Blinkende Lampen

Es gibt kleine Lampen, die in verschiedenen Farben leuchten und die Sie direkt am Geschirr oder Mantel Ihres Hundes befestigen können. Wenn es um die Beleuchtung Ihres Hundes geht, dann denken Sie daran: Viel hilft viel! Bringen Sie also die keinen Lämpchen so an, dass Ihr Hund von vorne und von der Seite zu sehen ist.

Achtung: Achten Sie bei den blinkenden Halsbändern und Lampen darauf, dass diese so sitzen, dass Ihr Hund nicht ständig von den Lichtern irritiert wird. Die Lichter dürfen nicht direkt ins Hundeauge strahlen.


Leuchtbekleidung für Sie
Autofahrer haben ihren Fokus in der Dunkelheit nicht unbedingt auf Hundehöhe eingestellt, sondern halten eher Ausschau, ob Fußgänger unterwegs sind. Daher schützen Sie nicht nur sich, sondern auch Ihren Hund, wenn Sie sich selbst gut sichtbar machen. Je heller Ihre Kleidung ist, desto besser sind Sie grundsätzlich schon einmal zu sehen. Und dann können Sie noch mit folgenden Mitteln aufrüsten:

 

  • Zum Beispiel mit einer Warnweste, die Sie über Ihre Jacke drüberziehen. Eine einfache Weste, wie Sie sie auch im Auto immer dabei haben müssen, kostet nur wenige Euro.
  • Schauen Sie sich einmal an, was der Einzelhandel für Jogger, Fahrradfahrer oder Reiter zu bieten hat: etwa leuchtende und blinkende Armbinden oder Stirnlampen, die Sie auch an der Mütze befestigen können. Für diese Sportarten, die im Winter häufig im Dunkeln stattfinden, gibt es viel Zubehör, um in der Dunkelheit sichtbar zu sein.
  • Sie sollten in der Dunkelheit auch möglichst eine Taschenlampe dabei haben, wenn Sie beispielsweise in den Park gehen. So können Sie im Ernstfall auch ohne Straßenbeleuchtung schauen, ob Ihr Hund sich verletzt hat etc.

 

Unser Extra-Tipp

Vorausschauend spazieren gehen

Seien Sie bei Ihren Gassirunden in der Dunkelheit stets vorausschauend unterwegs:

  • Lassen Sie im Dunkeln Ihren Hund – auch an der Leine – nicht zuerst auf die Straße treten, um diese zu überqueren. Ein Autofahrer mag denken, dass er vor Ihnen noch schnell vorbeifahren oder abbiegen kann – hat dann aber den Hund nicht gesehen und erfasst diesen.
  • Gehen Sie an einer unbefestigten Straße entlang, dann sollten Sie selbst – natürlich gut beleuchtet – an der Position gehen, dass die Autos an Ihnen vorbeifahren. Sie werden besser wahrgenommen als Ihr Hund und die Autofahrer werden mehr Abstand halten. Ihr Hund sollte also immer außen geführt werden.

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