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Von "himmelhochjauchzend" zu "zu Tode betrübt"


Über die Osterfeiertage durfte ich erleben, wie schnell sich überschwängliche Freude in tiefe Traurigkeit verwandeln kann. Am Donnerstag war ich beim Zahnarzt, um eine mehr als eineinhalbjährige Behandlung abzuschließen. Freudestrahlend verließ ich die Praxis, und am liebsten wollte ich der ganzen Welt erzählen, wie froh ich war!

Ich war so dankbar, dass ich es endlich geschafft hatte. Dann kam der Wendepunkt. Ich biss herzhaft zu und spürte sofort, dass etwas nicht stimmte. „Frohe Ostern!“, dachte ich in diesem Moment. Es hat schon seinen Grund, weshalb man vor Feiertagen eigentlich stets einen kleinen Zeitpuffer haben sollte. Bei mir hat es sich leider ergeben, dass dieser auf Null geschrumpft war. 

Pech für mich. Ich verbrachte einen halben Feiertag in den Zahnklinik ...

Früher, als Kind, hätte ich aus solchen Erfahrungen vielleicht geschlossen, dass man sich besser nicht zu früh zu sehr freut. Heute schöpfe ich aus der Freude und der Dankbarkeit, die ich – wenn auch nur kurz – empfunden habe!

Deshalb mein Aufruf an euch: Lasst euch eure Freude durch nichts nehmen! Und wenn es nicht vermeidlich ist, so haltet sie trotzdem als positive Erfahrung fest!

Übrigens: Morgen startet der kostenlose Wieder-Kind-sein-Online-Kongress! Am 5. April um 18 Uhr wird mein Interview ausgestrahlt, am 10. April ist der geschätzte Neurobiologe Gerald Hüther dran!