Weitere Beziehungstipps

Das Anti-Schlechte-Laune-Programm


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Machen Sie sich und anderen das Leben leichter

Dieser Artikel ist ein Wunsch von simplify- Leserin Ingeborg Diffiné. „Dieses Problem“, schrieb sie, „haben Sie bisher noch nie behandelt, und dabei macht es mir täglich das Leben schwer: Wie gehe ich um mit Menschen, die schlechte Laune haben, und mit meiner eigenen schlechten Laune?“ Hier ein paar simplify- Anregungen.

Jeden Tag haben Sie Grund, sich über andere aufzuregen: Der Zug hat Verspätung, der Anschluss ist weg – und der Schaffner tut so, als sei das allein Ihr Problem. An der Supermarktkasse wird gedrängelt. Der Kollege spielt sich in der Konferenz auf. Furchtbar, diese Leute! Stimmt. Manchmal sind andere Menschen kaum zum Aushalten. Aber das können Sie nicht ändern. Das Einzige, was Sie ändern können, ist Ihre Reaktion. Und schlechte Laune lässt sich niemals durch noch mehr schlechte Laune besiegen.

Mitgefühl statt Wut

 

 Auch wenn es oft ganz anders aussieht: Fast jeder Mensch will eigentlich gut und nett sein. Seine Erziehung, seine Lebenssituation, vielleicht auch seine Veranlagung stehen ihm aber im Weg. Benimmt sich jemand daneben, ist Mitgefühl eher angebracht als Empörung. Immerhin macht dieser Grundsatz den Buddhisten das Leben leichter.

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Gutes Vorbild

 Wenn Sie den pampigen Kellner scharf zurechtweisen, empfinden Sie Genugtuung. Aber dieses Gefühl ist nicht von Dauer. Es macht nicht wirklich froh, andere herunterzuputzen. Weiter unten, in Ihrem Unbewussten, fühlen Sie sich mies, wenn Sie einen anderen schlecht behandelt oder Ihre schlechte Laune an jemandem ausgelassen haben. Die bessere Methode: Bleiben Sie

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unerschütterlich höflich, wenn Ihnen jemand dumm kommt. Häufig wirkt das ansteckend. Auf jeden Fall ist dem anderen der Wind aus den Segeln genommen.

 König Kunde?

 Haben Sie häufig Ärger mit Arzthelferinnen, Kassierern, Hausmeistern, Amtspersonen? Werden Sie selten gut bedient? Dann überprüfen Sie Ihr eigenes Auftreten. Ohne es eigentlich zu wollen, behandeln viele Menschen Servicepersonal herablassend, fordernd oder voreingenommen („Was hat man von einer Behörde schon zu erwarten?“). Wenn sich König Kunde eher als Partner Kunde sieht und nicht für schlechte Laune sorgt, klappt das Miteinander besser. Außerdem: Gerade als König Kunde sollten Sie sich königlich benehmen und sich niemals herunterziehen lassen auf die Ebene des unfreundlichen Gegenübers.

Kein Fußabtreter

Sollen Sie sich alles bieten lassen? Nein, Sie selbst stecken die Grenzen ab. Gegen Kollegen, die Ihnen Ihre Ideen klauen, müssen Sie entschlossen vorgehen. Fremdenfeindliche Sprücheklopfer in der Straßenbahn brauchen Sie nicht zu tolerieren. Sparen Sie die Energie, die eine schlechte Laune freisetzen kann, auf für Momente, in denen sie wirklich gebraucht wird. Vergeuden Sie sie nicht damit, sich über Lappalien aufzuregen.

Vor dem Spiegel

 Wenden Sie den Vorsatz, nachsichtiger zu sein, auch bei sich selbst an. Sie haben einen Fehler gemacht? Jemanden gekränkt? Das kann passieren. Bringen Sie die Sache so weit wie möglich in Ordnung, bessern Sie nach oder entschuldigen Sie sich. Aber dann begraben Sie’s. Seien Sie nicht zu lange über sich selbst böse, denn dadurch entwickelt sich nur noch mehr schlechte Laune.


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