Weitere Beziehungstipps

Erfolgreiches Networking - Tricks für den Geschäftskontakt


networking_qualitaet

Erfolgreich werden durch erfolgreiches Werben

Sie sehen jeden Tag Werbung, erhalten Briefe, sehen Anzeigen.Wie viele Angebote haben Sie im Sande verlaufen lassen, weil Sie sich nicht angesprochen fühlten? Worauf sind Sie angesprungen? Der Berater Emil Hofmann hat sich in seiner Arbeit mit Existenzgründern seit Jahren auf diese Frage spezialisiert und ein paar Tipps für das berufliche Networking zusammengestellt.

Qualität

...lohnt sich immer. Es ist nie gleichgültig, welche Materialien und Medien Sie benutzen. Investieren Sie in gutes Papier, qualitativ hochwertige Bilder und ein professionelles Erscheinungsbild. Überprüfen Sie bei werbenden Schreiben (auch bei E-Mails) stets doppelt, ob Ihnen inhaltliche oder Rechtschreibfehler unterlaufen sind.

Ihre Visitenkarte

...ist preiswerte Werbung und Ihr elementares Werkzeug beim Networking. Halten Sie immer welche griffbereit, statten Sie jedes Sakko vorab damit aus, am besten auch den Bademantel für die Sauna. Verteilen Sie Ihre Karte lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Bitten Sie beim Networking stets um die Karte Ihres Gegenübers.

networking_visitenkarte

Auf Ihre Visitenkarte gehören: Ihr ausgeschriebener Vor- und Nachname, gegebenenfalls mit Titel, Ihre Funktion, Abteilung oder Berufsbezeichnung, Firmenadresse einschließlich Telefon-, Fax- und Handynummer, E-Mail- Adresse und Homepage, falls vorhanden das Firmenlogo sowie ein knapper Hinweise auf Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung. Halten Sie sich größenmäßig an die Norm: 55 mm x 85 mm, keine Klappkarten, die Rückseite möglichst unbedruckt. Haben Sie keine Scheu, Ihr Gesicht mit abzubilden.

Drucken Sie Visitenkarten nicht am eigenen PC aus, sondern lassen Sie das eine Druckerei erledigen.

Ihr Geschäftsbrief

...ist einer von (zu) vielen, die täglich den Schreibtisch Ihres Adressaten zupflastern. Tun Sie alles, damit Ihr Brief den Empfänger anspricht. Nutzen Sie den Cocktailparty-Effekt für Ihr berufliches Networking: Bei allem kann ein Mensch weghören – aber sobald sein eigener Name fällt, passt er auf. Sprechen Sie den Empfänger nicht nur mit seinem Namen an, sondern erwähnen Sie 1 für ihn typisches, positives Detail. Erfreuen Sie den anderen damit, dass Sie sich speziell an ihn erinnern („Liebe Frau Specht, mit Ihrem Beitrag über IBM haben Sie letzte Woche unser Meeting gerettet ...“).

Überprüfen Sie Ihre Briefe anhand einer kleinen Checkliste: Absätze sinnvoll gegliedert? Aus Kundensicht argumentiert? Ist alles glaubwürdig? Macht der Brief Lust auf mehr? Wird zum Handeln aufgefordert? Begrenzen Sie sich strikt auf 1 Seite. Benutzen Sie Flatter- statt Blocksatz, keine Wörter in Großbuchstaben und vor allem keine Schachtelsätze – simplify!

Lassen Sie sich andere Schlusszeilen einfallen als „Mit freundlichen Grüßen“: „Mit schönen Grüßen in den wunderschönen Harz“ oder „Ein erholsames Wochenende“. Keine Scheu vor Originalität! Unterschreiben Sie mit blauer Tinte – Untersuchungen haben deren höhere subjektive Wertigkeit aufgezeigt.

Ihr Telefon

...ist Ihr Tor zur Welt.Wenn es klingelt, lächeln Sie und heben Sie dann sofort ab – damit erfreuen Sie den Anrufer und sorgen für eine positive Grundstimmung beim Networking. Melden Sie sich in dieser Reihenfolge: „Peter Müller, Firma XYZ, guten Tag.“

Halten Sie immer Stift und Papier parat und schreiben Sie den Namen des Anrufenden sofort auf. Sprechen Sie ihn im Lauf des Gesprächs mit Namen und Titel an. Gehen Sie auf Ihren Gesprächspartner ein.Wenn Sie einen Termin möchten, nutzen Sie die Kraft der Suggestivfrage: „Passt es Ihnen besser in der nächsten oder übernächsten Woche?“ Machen Sie nur Zusagen, die Sie auch einhalten können und wollen. Fassen Sie abschließend das Gespräch zusammen. Kommen Sie nach 5 Minuten zum Ende; danach wird selten noch wirklich Substanzielles besprochen.

Nutzen Sie im geschäftlichen Networking das zu Unrecht vernachlässigte kaufmännische Bestätigungsschreiben.Wenn Sie nach einem gemeinsamen Gespräch Ihrem Partner ein kurzes Memo per Fax schicken und dieser nach 3 Werktagen nichts daran auszusetzen hat, gilt das Schreiben als neuer Vertragsinhalt. Damit sichern Sie sich ab vor unguten Überraschungen: „Was? 800 € soll ich Ihnen für den Job versprochen haben?“

Eine Menge weitere nützliche Kniffe finden Sie bei www.emil-hofmann.de


zum nächsten Artikel
zum vorherigen Artikel

Gratis E-Mail Newsletter

Gratis Download:

Best of simplify Gratis-Download

Jetzt für kostenlosen Newsletter eintragen und Sofort-Download sichern. 100% Gratis!