Weitere Beziehungstipps

Familienurlaub: Die 7 größten Fehler ...


... und wie Sie die vermeiden

1. Fehler: Alle zusammen!

Gemeinsam etwas Schönes erleben, das ist für die meisten Eltern das innere Leitbild für den Familienurlaub. Vor allem kleinere Kinder aber wissen die Segnungen eines Ferienortes oft gar nicht zu schätzen. Sie interessieren sich selten für kulturelle Sehenswürdigkeiten und schöne Landschaften. In der ungewohnten Umgebung des Urlaubslandes rücken sie den Eltern meist näher auf die Pelle als zu Hause.

Lösung: Planen Sie einen Familienurlaub, bei dem Ihre Kinder (oder Ihr Kind) einige Stunden pro Tag ohne Sie sein können. Spezielle Kinderhotels und -ferienanlagen bieten Betreuung für die Kleinen (ab 3 Jahre), zum Teil sogar während des Abendessens. Ein stilvolles Dinner ohne Kinderfüttern ist für Eltern ein echtes Fest! Führendes Reiseland in dieser Beziehung ist Österreich.

2. Fehler: Alles spontan!

Der völlig spontane Abenteuerurlaub mit der täglichen Frage „Wo schlafen wir heute Nacht?" kann zu enormem Beziehungsstress führen. Wer nur einen Flug bucht und vor Ort „mal schaut, was gefällt", lebt meist teuer und unkomfortabel. In der Feriensaison sind viele Hotels nicht auf Spontangäste eingestellt, Dann bekommen Sie die schlechtesten Zimmer und zahlen weit höhere Preise als im Reisebüro.

Lösung: Es kommt auf die Balance zwischen Planung und Improvisation an: Planen Sie die wesentlichen Dinge von zu Hause aus. Wenn Sie aber am Urlaubsort sind, sollten Sie offen sein für Improvisation. Weiten Sie Ihr Herz, und vergleichen Sie nicht Hotel, Landschaft und Restaurant mit den Angaben im Prospekt.

3. Fehler: Alles vom Feinsten!

In den wertvollen Urlaubstagen will man sich etwas gönnen ... Aber dann entpuppt sich das Superhotel, das im Prospekt so grandios ausgesehen hat, als alter Kasten mit unfreundlichem Personal und lauter frustrierten Gästen.

Lösung: Buchen Sie nicht zu teuer, und erwarten Sie nicht zu viel. Ein 2-Sterne-Hotel und ein tolles Frühstück im Restaurant nebenan sind besser als ein 5-Sterne-Hotel mit lauten Nachbarn. Schlagen Sie der Urlaubspsychologie ein Schnippchen: Wer nicht zu viel ausgibt, freut sich, wie schön es (trotzdem) ist. Wer sehr viel bezahlt hat, muss sich sorgen, ob er nicht übers Ohr gehauen wurde. Betrachten Sie Ihren Urlaub als simplify-Zeit. Erholen Sie sich vom komplizierten Leben mit vielen Dingen und Verpflichtungen.

4. Fehler: Du machst das schon

Alptraum jedes Familienvaters: Ein Hotelzimmer mit schlechten Betten, direkt zwischen Hauptstraße und Disco, weit entfernt vom Strand, der zurzeit algenverseucht ist, und dazu der Chor der Familie: „Was hast du dir denn da andrehen lassen!" Die gute Tat, sich mit dem Reisebüro herumgeärgert zu haben, wird so zum Fluch.

Lösung: Treffen Sie keine einsamen Entscheidungen. Beziehen Sie alle Urlaubsteilnehmer von Anfang an in die Planung mit ein.

5. Fehler: Statussymbol Urlaub

Die Zeiten, in denen man wegen einer Fernreise bewundert wurde, sind vorbei. Der Traum, in ein exotisches Land zu reisen, stammt bei vielen Menschen noch aus dieser Zeit. Machen Sie sich davon frei.

Lösung: Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich Ihr ideales Urlaubsbild vor, ganz lebendig und plastisch. Erkunden Sie dann, wie Sie auf dem einfachsten Weg zu einer entsprechenden Umgebung gelangen. Wenn Sie z. B. von einer malerischen Meeresbucht träumen - die gibt es auf einer griechischen Insel preiswerter und leichter erreichbar als auf Tonga oder Samoa.

6. Fehler: Wir wollen keine Touristen sein

„Wir gehören nicht zur Masse" - das ist das Konzept der meisten deutschen Urlauber. „Individuell" ist das Lieblingswort der Katalogmacher. Es kann zum Stress werden, in den Ferien unentwegt den menschenleeren Strand zu suchen, die unberührte Natur „abseits der großen Routen" oder das fremde Land, „wie es wirklich ist".

Lösung: Sprechen Sie von sich ohne Umschweife als „Tourist". Wenn Sie in Ferienzeiten in ein fremdes Land reisen, sind Sie das immer. In den dafür vorgesehenen Touristengebieten sind Sie Teil einer gut funktionierenden Industrie. Sobald Sie versuchen, zu den „richtigen" Einheimischen vorzudringen, werden Sie - mit Recht - als Störung empfunden, auch wenn Sie aus Gründen der Gastfreundschaft höflich behandelt werden.

7. Fehler: Sinnlose Souvenirs

Nach dem Familienurlaub droht meist neuer Stress: Wohin mit all den Mitbringseln?

Lösung: Geben Sie jedem Kind eine „Reiseschatzkiste", in der es Erinnerungsstücke sammeln kann. Einfache Grundregel: Was in die Kiste passt, darf mit. Zu Hause wird die Kiste eine Zeit lang gehütet. Spätestens nach dem nächsten Urlaub verliert sie ihre Faszination und kann entsorgt werden. 


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