Weitere Beziehungstipps

Networking mit Verwandten, Freunden und Bekannten


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So pflegen Sie Kontakte aus der Distanz

Bedauern auch Sie manchmal, dass gute Freunde oder liebe Verwandte so weit weg wohnen? Wenn Sie sich nur 1- oder 2-mal im Jahr persönlich begegnen, wird aus der äußeren Distanz oft bald eine innerliche. Dabei investieren wir viel Zeit in "Networking", um neue Kontakte zu knüpfen. So bleiben Sie auch den Menschen, mit denen Sie früher einen engen Kontakt hatten, nahe:

Kleine Lebenszeichen

Halten Sie in Ihrem Geldbeutel immer eine 45-Cent-Briefmarke bereit, um nach einem Ausstellungsbesuch oder einer Besichtigung spontan eine kurze Postkarte an jemanden zu schreiben, mit dem Sie „längst wieder“ in Kontakt treten wollten. In vielen Gaststätten gibt es Ständer mit Gratis-Karten. Schreiben Sie, während Sie aufs Essen warten. Ein so spontanes Networking wirkt immer unaufdringlich und lädt zu einer ebenso unkomplizierten Antwort ein.

simplify-Tipp: Um notorischen Nicht-Schreibern ein solches Lebenszeichen zu entlocken, legen Sie Ihren Briefen eine bereits frankierte Blanko-Postkarte bei.

Das Gleiche erleben

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Sie können zwar nicht zusammen ins Kino gehen, aber Sie können sich beide zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten denselben Film ansehen. Hinterher tauschen Sie sich (möglichst sofort danach) am Telefon über den Film aus.

Weitere Möglichkeiten fürs Networking: dasselbe Kochrezept ausprobieren, dasselbe Buch lesen, hintereinander dieselbe Wanderausstellung besuchen, dieselben Blumen im Garten pflanzen. Wichtig: Verabreden Sie gleich, wann Sie über Ihre Eindrücke sprechen wollen.

simplify-Tipp: Wenn Sie viele Freunde und Verwandte haben, die weiter weg wohnen, lohnt sich eine Flatrate, mit der Sie rund um die Uhr deutschlandweit ohne weitere Gebühren telefonieren. Fahnden Sie auf den Internet-Seiten Ihres Telefonanbieters danach, der Mehrpreis im Vergleich zum normalen Tarif ist oft moderat. Sie werden merken: Sie telefonieren viel entspannter!

Entspannte Verwandtentour statt Ochsentour

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Wenn Sie selbst aus Ihrer Heimatgegend weggezogen sind, wohnen vermutlich viele Verwandte und Freunde am selben Fleck. Es kann aber stressig werden, bei Besuchen innerhalb kurzer Zeit ein halbes Dutzend Essenseinladungen zu absolvieren und jedes Mal die gleichen Fragen zu beantworten. Bitten Sie 1 oder 2 Personen, jeweils eine größere Runde einzuladen, z. B. Ihre Cousinen und Cousins oder Ihre alten Freunde aus dem Sportverein. Oder Sie unternehmen mit Einzelnen etwas: Eine Besichtigung, ein Theaterbesuch oder ein Waldspaziergang bieten mehr Abwechslung und neue Gesprächsthemen. In der Regel erfahren Sie dabei mehr voneinander als beim Kaffeegeplauder.

So gelingen Ihnen regelmäßige Treffen

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Sie haben gute Vorsätze, jemanden zumindest einmal im Jahr zu sehen, müssen aber meist entdecken, dass schon wieder 2 oder mehr Jahre vergangen sind? Dann reservieren Sie für Ihr Treffen jedes Jahr das gleiche Datum, beispielsweise das 1. Wochenende im Oktober.

Sich sehen lassen

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Für Schreib- und Telefonmuffel: Lassen Sie von Ihren (schönsten) Fotos gleich mehrere Abzüge machen und verschicken Sie sie mit einem kurzen handschriftlichen Gruß.

Alternative für Technik-Freunde: Sie können Ihre Bilder ohne großen Aufwand in ein Online-Fotoalbum hochladen und mittels eines Kennwortschutzes ausgewählten Personen zukommen lassen. Dieser Service ist bei vielen Internet- Providern (gmx.de, web.de) bereits inklusive. Weitere Anbieter finden Sie in Google mit den Suchbegriffen „gratis“ und „Fotoalbum“. Wichtig: Stellen Sie auch Ihren Alltag dar – mit Fotos von der unaufgeräumten Wohnung und Schnappschüssen vom familiären Abendessen.

Networking in einer festen Gruppe

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Lassen Sie in einer überschaubaren Gruppe (gleichaltrige Verwandtschaft, ehemalige Klassenkameraden) einen Info-Brief kreisen: Wer den Brief gelesen hat, gibt ihn mitsamt seinen eigenen News dem Nächsten im Alphabet innerhalb eines Monats weiter. Das können Sie per E-Mail machen oder eine Art Tagebuch per Post verschicken. In jedem Fall lassen sich auch Bilder beifügen.

Weitere Möglichkeiten, besonders innerhalb einer Großfamilie: ein Kochbuch, ein Fotoalbum oder einen Stoff-Quilt zusammentragen.

Ein faszinierendes Beispiel für solch ein Tagebuch haben 15 Frauen aus Erfurt geschaffen. Ihr Buch reiste von 1932 bis 1976 quer durch Deutschland: Eva Jantzen/Merith Niehuss, Das Klassenbuch. Rowohlt Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3499332019, 9,99 €


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