Weitere Beziehungstipps

Networking: So werden Sie ein willkommener Gast


networking_ja

Wie Sie aus einer Einladung das Beste machen

Die wichtigsten Kontakte im Privat- wie im Berufsleben erleben Sie, wenn Sie von anderen Menschen eingeladen werden. Für Ihr persönliches Networking ist das also DIE Gelegenheit. Wertvolle Freundschaften können daraus entstehen, aber auch lang andauernde Animositäten - und das nur wegen einer kleinen Unachtsamkeit. Um das zu vermeiden, denken Sie sich in Ihre Gastgeber hinein und fragen Sie sich: Was würde ich an ihrer Stelle von meinen Gästen erwarten?

Bestätigen Sie die Einladung

Wenn Sie schriftlich eingeladen werden, sollten Sie immer Ihr Kommen zusagen - auch wenn darum nicht ausdrücklich gebeten wurde. „RSVP" (Respondez s'il vous plaît: Bitte antworten) ist die vornehmste Form, die im Klartext heißt: „He, helft mir planen, denn ich muss Essen bestellen und mir Stühle ausleihen!"

Bringen Sie Blumen mit

Ein Strauß Schnittblumen (keine Topfpflanzen) ist zwar weltweit das sicherste Mitbringsel. Es bedeutet aber immer Extrastress für den Gastgeber: Papier entsorgen, Vase suchen, Stiele schneiden, Blumen arrangieren. In den USA sind deshalb fertige Arrangements in einer Schale mit Steckschwamm sehr beliebt - eine simplify-Idee für Gastgeber und Gast. Wird der Schwamm regelmäßig befeuchtet, halten sich die Blumen mindestens so lange wie herkömmliche Schnittblumen.

Kommen Sie pünktlich

Das bedeutet in Deutschland: Keinesfalls zu früh, am besten 5 bis 10 Minuten später, als auf der Einladung steht - aber nicht viel später. So platzen Sie nicht in die letzten Vorbereitungen, lassen aber auch niemanden übermäßig lange warten.

Gehen Sie aus sich heraus

Extrem zurückhaltende Gäste, die jede Initiative vom Gastgeber erwarten, sind anstrengend. Seien Sie anders. Wenn Sie in einer Gesellschaft niemanden kennen, sprechen Sie die Person neben sich an. Der einfachste Gesprächsaufhänger: „In welcher Verbindung stehen Sie denn zu den Gastgebern?" Meist führt das schnell zu anderen Themen.

Unterhalten Sie sich nicht den ganzen Abend mit 1 Person. Wenn der Gastgeber zum Essen ruft, haben Sie keine Scheu, als Erster der Einladung zu folgen. Die (früher als höflich geltende) Zurückhaltung wird heutzutage eher als störend empfunden. Helfen Sie Ihrem Gastgeber. Gehen Sie auf Gäste zu, die sich schüchtern zeigen, und ziehen Sie sie ins Gespräch.

Lassen Sie den Gastgebern Freiheit

Plaudern Sie auf jeden Fall mit den Gastgebern, aber nehmen Sie sie nicht in Beschlag. Sorgen Sie mit dafür, dass jeder Gast seinen Anteil von deren Aufmerksamkeit bekommt. Auf großen Festen kann der Gastgeber nicht von sich aus auf jeden Gast zugehen. Dann müssen Sie die Initiative ergreifen.

Sprechen Sie andere gezielt an

Nutzen Sie jede Zusammenkunft mit anderen Menschen für sinnvolles Networking. Wenn Sie einen bestimmten Gast kennenlernen möchten, bitten Sie Ihren Gastgeber, dass er Sie vorstellt. Das tut jeder Gastgeber gern, denn er ist ja daran interessiert, dass die Gäste miteinander in Kontakt kommen 

Beachten Sie Tabus

Auch in Deutschland gibt es Themen, die Sie vermeiden sollten, um Gäste und Gastgeber nicht zu beleidigen: Machen Sie keine abfälligen Bemerkungen über das angebotene Essen („Wissen Sie denn nicht, wie schädlich Schweinefleisch ist?") oder über anwesende Gäste. Missionarische Vorträge von Vegetariern neben einem Buffet mit Roastbeef sind schlicht unhöflich. Fallen Sie bei den Themen Politik, Religion, Geld und Krankheiten nicht mit der Tür ins Haus. „Erziehen" Sie keinesfalls fremde Kinder.

Loben Sie das Essen

Seien Sie dabei aber ehrlich. Wenn Sie die gebotenen Delikatessen grässlich finden, sagen Sie etwas Nettes über den Wein. Testen Sie beim Buffet lieber mit einem ersten, sehr sparsam beladenen Teller, welche der angebotenen Gerichte Ihnen schmecken.

Behalten Sie die Kontrolle

Bringen Sie Ihren Gastgeber niemals dadurch in Verlegenheit, dass Sie zu viel Alkohol trinken. Vereinbaren Sie vorab mit Ihrer Begleitung, dass Sie beide dezent die Einladung verlassen, wenn einer von Ihnen zu tief ins Glas geschaut hat.

Gehen Sie rechtzeitig

Zu frühes Verschwinden ist ebenso unhöflich wie zu langes Bleiben. Am einfachsten, Sie orientieren sich an der Mehrheit. Gehen Sie keinesfalls, ohne sich von den Gastgebern mit einem herzlichen Dank verabschiedet zu haben.

Bedanken Sie sich

 

Ein Brauch, der aus den USA kommt und sich auch bei uns immer mehr durchsetzt: Rufen Sie den Gastgeber am nächsten Tag an und bedanken Sie sich für den Abend. Das ist auch immer eine gute Gelegenheit, Networking zu betreiben („Wer war eigentlich der tolle Klavierspieler?").

Blumensprache

 

Vermeiden Sie Nelken (altmodisch), rote Rosen (gelten als Liebeserklärung) sowie Lilien und ähnliche Blüten, die als „Friedhofsblumen" missverstanden werden könnten. Sie dürfen auch einem Mann Blumen mitbringen. So mancher Single-Höhle tut ein frischer Farbtupfer ganz gut. Wenn der Gastgeber schimpft: „Aber ihr sollt doch nichts mitbringen!", nehmen Sie das als reine Höflichkeitsformel - und schenken Sie beim nächsten Mal wieder Blumen.

 


zum nächsten Artikel
zum vorherigen Artikel

Gratis E-Mail Newsletter

Gratis Download:

Best of simplify Gratis-Download

Jetzt für kostenlosen Newsletter eintragen und Sofort-Download sichern. 100% Gratis!