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Networking: Werden Sie Mentor


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Wie Sie Ihr Leben bereichern, indem Sie anderen helfen

Mentoring ist in. Es scheint, dass hinter jeder erfolgreichen Karriere mindestens ein weiser Berater steckt. In kaum einer Firma wird heute auf sogenannte "Paten" verzichtet, die unerfahrenen Kollegen die Regeln des Erfolgs beibringen sollen. Also keine Karriere ohne Networking und den richtigen Mentor? Nein, meint die US-Erfolgsautorin Harriet Rubin ("Macchiavelli für Frauen"). Nach vielen schlechten Erfahrungen mit Vorbildern, die vor allem aus der Ferne beeindrucken, oder Ratschlägen bedeutender Köpfe, die man bestenfalls als mittelmäßig bezeichnen kann, rät sie: Sie selbst sind Ihr bester Ratgeber. Wie das gehen soll? Lernen Sie aus Harriet Rubins Erfahrungen, die nicht nur für Frauen gelten.

Meistern Sie durch Weitergeben

"Ich habe immer am meisten gelernt, wenn ich andere unterrichtet habe", erinnert sich die Autorin: „Als Schülerin gab ich Grundschulkindern Nachhilfeunterricht und eignete mir so die Feinheiten der englischen Sprache an." Eigentlich kann Ihnen nichts besseres passieren als Kollegen, die noch Schwierigkeiten mit der Budget-Planung oder dem Projekt-Management haben. Indem Sie sie in die Details einweisen, werden Sie das Thema aus dem Effeff beherrschen. simplify-Weisheit: Durch intensive Beschäftigung lernen Sie schneller und für die Ewigkeit!

Geschätzt wird, wer etwas zu bieten hat

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Geben Sie Vorschuss. Helfen Sie Kollegen oder Vorgesetzten zuerst, dann sind die auch gerne bereit, Ihnen unter die Arme zu greifen. Sie werden als kompetent und gleichrangig angesehen und nicht nur als armselige Bittstellerin. simplify-Weisheit: Wer gibt, der darf auch nehmen.

Reden ist Silber, beobachten Gold

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Mentoren finden Sie überall, auch ohne dass Sie sie offiziell dazu ernennen. Beobachten Sie einfach begabte Kollegen und beeindruckende Chefs dabei, wie sie Aufgaben lösen, Mitarbeiter motivieren oder Projekte leiten. Lernen Sie von ihnen und zeigen Sie Ihre Bewunderung. Geschmeichelt durch so viel Aufmerksamkeit, erzählt Ihnen die Managerin aus der Nachbarabteilung sicher gerne, wie sie ihre Ideen trotz harter Sparzwänge durchsetzen konnte. simplify-Weisheit: Schauen Sie den Könnern über die Schulter und zeigen Sie, wie sehr sie deren Arbeit schätzen.

Lernen Sie von den polnischen Generalinnen

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Zwei Frauen im polnischen Militär schlossen einen Pakt: Sie wollten sich gegenseitig auf dem Weg nach oben unterstützen. In jeder Konferenz, die Magda besuchte, lobte sie ihre Kollegin Theresa. Wann immer sich die Gelegenheit bot, empfahl Theresa Magda für neue Aufgaben. Nach kurzer Zeit hielten Dritte Theresa für brillant oder flüsterten voll Ehrfurcht: "Hast Du schon gehört, Magda ist auch im Rennen für diese hohe Position?" simplify-Weisheit: Gegenseitige Unterstützung statt feindseliger Konkurrenz.

Wer ernten will, muss säen

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Dieser uralte Spruch hat durchaus seine Berechtigung. Pflegen Sie beim Networking Beziehungen zu anderen Menschen, ohne auf Nützlichkeit zu schielen. Helfen Sie nicht erst anderen, wenn Sie deren Hilfe benötigen. Bringen Sie sich immer wieder durch kleine Aufmerksamkeiten in Erinnerung. Geben Sie interessante Informationen weiter, aber verlangen Sie keine Gegenleistung. simplify-Weisheit: Nützlichen Bekannten hilft man gerne.

Unterschätzen Sie nicht, was Sie zu geben haben

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"Ich hatte großartige Mentoren", entsinnt sich Harriet Rubin, "aber wenn ich ehrlich bin, gab ich meist viel mehr, als ich von ihnen zurückbekam." Achten Sie (vor allem als Frau bei der Zusammenarbeit mit männlichen Kollegen) darauf, dass das Verhältnis auf Gegenseitigkeit beruht. simplify-Weisheit: Geben Sie nicht mehr, als Sie bekommen.

Lassen Sie sich kritisieren

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Lob ist wunderbar. Aber es bringt Sie nicht wirklich weiter, sondern bestätigt Sie nur in dem, was Sie sowieso schon können. Konstruktive Kritik aber fordert Sie heraus, noch besser zu werden. simplify-Weisheit: Lassen Sie sich von Kritik nicht herunter-, sondern voranziehen.

Kein Mentor in Sicht - auch gut!

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"Zwei meiner Heldinnen, Eleanor Roosevelt und Jackie Kennedy Onassis, hatten niemals Mentoren und beeindruckten dennoch alle", erinnert sich Rubin. "Sie nahmen ihre Bildung und ihr Fortkommen einfach in die eigene Hand." Jackie las alles, was sie in die Finger bekam und wurde schon als Mittzwanzigerin von ihrem Mann, Präsident John F. Kennedy als sachkundige Beraterin geschätzt. Eleanor studierte begeistert Literatur, Sprachen und Geschichte und konnte durch ihre Kenntnisse brillieren. Beide waren erfolgreich, weil sie sich selbst unermüdlich Wissen aneigneten. simplify-Weisheit: Nicht warten, sondern selbst aktiv werden.

Autorin: Juliane Lutz


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