Kindererziehung

Pubertät und Erziehung: Was wird aus unseren Kindern?


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So erleichtern Sie Ihrem Nachwuchs den Weg ins Leben

Aus unserer Leserumfrage wissen wir, dass viele von Ihnen schon etwas ältere Kinder in der Pubertät haben und sich Sorgen machen um deren Zukunft, weil über der Weltwirtschaft dunkle Wolken aufgezogen sind. Hier einige Anregungen für eine kluge Zukunftsplanung.

Nachwuchs bringt Sicherheit

Hilfe, unser Geld wird wertlos! Das ist zurzeit die Angst vieler Menschen. simplify-Tipp: Investieren Sie in Ihre Kinder! Eine gute Ausbildung ist derzeit die klügste Geldanlage. Dass Ihre Kinder später finanziell und persönlich auf eigenen Beinen stehen, ist eine wesentliche Voraussetzung für Ihr eigenes zufriedenes Leben im Alter.

Infrastruktur ist entscheidend

So wie für ein Unternehmen Autobahnanschluss oder Bahnhofsnähe wichtig ist, brauchen Ihre Kinder den bestmöglichen Anschluss an die Welt, die sie umgibt: gutes Know-how am Computer, Sprachkenntnisse, soziale Kontakte. simplify-Tipp: Vereinbaren Sie mit Ihrem Sprössling, dass er das Internet nicht nur für Spiel & Spaß nutzt, sondern für Netzwerke, die später im Beruf entscheidende Kontakte vermitteln können. Wer von Anfang an auf internationale Verbindungen setzt, ist derzeit mit facebook.de am besten bedient. Erste Wahl für alle, die bereits berufliche Kontakte suchen, ist Xing.de.

Raus aus der Nationalfalle

Ermöglichen Sie Ihren Schülern, Azubis oder Studenten Auslandsaufenthalte. simplify-Tipp: Fassen Sie ein komplettes Austauschjahr ins Auge. Auch wenn das möglicherweise ein deutsches Schuljahr kostet oder die Ausbildung verlängert: Es bringt jungen Menschen einen enormen Gewinn an Selbstständigkeit und Lebenserfahrung und kann später der entscheidende Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt werden.

Speak, parler, parlare: priceless advantage

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Bauen Sie sich nicht nur auf die Schule, sondern finanzieren Sie Ihrem Kind Sprachkurse im entsprechenden Land. simplify-Tipp: Lassen Sie Ihr Kind selbst herausfinden, welche Sprache es noch besser oder zusätzlich lernen sollte und welche Sprachenschule dafür die beste ist. Für die Recherche bietet das Internet zahllose Foren und Netzwerke. Nutzen Sie diese Möglichkeiten auch selbst, um die Entscheidung Ihres Kindes zu überprüfen.

Wissen verbreitern

Noch nie war Allgemeinbildung so wichtig wie heute.Weil sich das Fachwissen enorm schnell ändert, wollen die meisten Unternehmen nicht mehr hochspezialisierte Genies, sondern flexible Allzweckkönner. simplify-Tipp: Abonnieren Sie neben einer Tageszeitung auch 1 oder 2 Fachzeitschriften, die Ihr Kind mag.Wechseln Sie nach einem Jahr zu anderen Zeitschriften. Entwickeln Sie eine Kultur des Miteinandersprechens – über Politik, Kunst, Sport. Für eine schnelle Basisbildung nach wie vor genial: das Buch „Bildung“ von Dietrich Schwanitz.

Aussehen optimieren

Machen Sie Ihren Kindern klar: Jedes auffällige Tattoo oder Piercing stuft einen Menschen auf der Einkommensskala herunter. Die meisten Jugendlichen in der Pubertät wissen das, auch wenn sie es nach außen gerne bestreiten – warum sonst werden „body modifications“ häufig unter starkem Alkohol- oder Drogeneinfluss beschlossen und durchgeführt? simplify-Tipp: Schicken Sie Ihr Kind zu einem guten Friseur, der es berät, welche Frisur zu ihm passt. Ist es von Akne oder schiefen Zähnen geplagt, finanzieren Sie ihm entsprechende Fachärzte. Mit einer der reinen Eitelkeit geschuldeten Schönheitsoperation hat das nichts zu tun.

Benehmen üben

Früher war es der Tanzkurs, mit dem die jungen Spunde auf das richtige Benehmen in der Gesellschaft vorbereitet wurden. Zusammen damit sind leider auch die guten Umgangsformen bei vielen Kids nicht mehr „in“. simplify-Tipp: Nehmen Sie Ihre Kinder zu offiziellen Anlässen mit. Auch wenn sie maulen – hier bekommen sie etwas anderes als ihren Schul- oder Jugendalltag mit. Für Arbeitgeber sind Höflichkeit und das Einhalten der grundlegenden Anstandsregeln bei Einstellungsgesprächen oft wesentliche Kriterien.

Werden Sie Arbeitgeber

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Führen Sie Ihr Kind an die Berufswelt heran. Ermutigen Sie es, sich Ferienjobs und Praktika zu suchen. simplify-Tipp speziell für Selbstständige: Stellen Sie Ihr Kind bei sich an, und geben Sie ihm klare Arbeitsaufträge – wie einem professionell Angestellten. Um damit Steuern zu sparen, dürfen Sie Ihrem Kind seinen Arbeitslohn nicht in bar geben, sondern müssen ihn auf sein Konto überweisen, auf das Sie außerdem nachweisbar das Taschengeld einzahlen. Vielleicht entwickelt sich daraus sogar ein echtes Familienunternehmen!

Immobilie statt Ausbildungsversicherung

Was übersteht auch harte Finanzkrisen? Die Antwort der Experten ist eindeutig: Gold und Immobilien. simplify-Tipp: Sprechen Sie mit einem Steuerberater. Klüger, als eine Ausbildungsversicherung abzuschließen, könnte es sein, die aktuell günstigen Baukredite zu nutzen und eine Wohnung zu kaufen, die Sie vermieten. Ist die abbezahlt, können Sie die Mieteinnahmen für die Ausbildung Ihres Sprösslings und später als persönliche Altersrente nutzen.

Literaturtipp: Dietrich Schwanitz, "Bildung. Alles was man wissen muss" 

Positive Erfahrungen in der Schulzeit sind oft ein starker Motivator für die weitere Ausbildungszeit. Schon kleine Veränderungen im Verhalten der Schüler, der Eltern oder der Lehrer können den Schulalltag verbessern!

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl


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