Kommunikation

Kommunikaition: So halten Sie eine Superansprache


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10 Tipps für Sie, wenn Sie vor anderen sprechen wollen

1. Fangen Sie rechtzeitig an

Je mehr Zeit Sie für die Vorbereitung haben, um so selbstbewusster und sicherer werden Sie. Aber übertreiben Sie’s nicht: Was Sie 2 Monate vor Ihrem Auftritt einüben, haben Sie bis zum eigentlichen Termin schon wieder vergessen. 4 Wochen sind eine gute Zeit, um sich allmählich dem Thema zu nähern.

2. Finden Sie möglichst viel über Ihre Hörer heraus

Was haben Ihre Zuhörer gemeinsam? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Was verbinden sie mit Ihrem Namen? Optimal ist es, wenn Sie mit 2 oder 3 Ihrer Hörer vorher persönlich sprechen und deren Gefühlslage ergründen können. So können Sie sich in Ihrer Kommunikation optimal nach Ihren Zuhörern richten.

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3. Bemühen Sie sich nicht zu sehr um Originalität

Wenn Sie mit Leidenschaft und aus tiefstem Herzen über Ihr Fachgebiet sprechen, ist es gleichgültig, ob Ihre Zuhörer vor Ihnen schon 10 andere Redner zum gleichen Thema gehört haben. Ihre Persönlichkeit ist es, die den Unterschied ausmacht!

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4. simplify!

Kleinere und einfachere Informationshäppchen in der Kommunikation werden von Ihrem Publikum leichter aufgenommen als große Menüs. Hören Sie auf, wenn Sie am besten sind. Kürzen Sie notfalls Ihr Manuskript. Bringen Sie das Beste am Anfang! Ihre ersten Sätze entscheiden, ob Sie Ihr Publikum „bekommen“ oder nicht.

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5. Machen Sie ein Angebot

Formulieren Sie für sich das Thema Ihrer Ansprache so, dass Sie es gleichsam auf ein verschnürtes Überraschungspaket schreiben könnten. Offerieren Sie die Lösung für ein Problem, eine Herausforderung für ihr Leben, oder eine Gelegenheit, etwas Neues zu lernen. Stellen Sie sich für die Kommunikation vor, wie dieses Paket auf dem Tisch liegt und Sie es während Ihrer Rede vor den neugierigen Zuhörern langsam auspacken („Ich stelle Ihnen heute eine Methode vor, wie Sie ohne große Anstrengungen dauerhaft gesund und zufrieden werden, und die besteht aus 3 verblüffenden Maßnahmen ...“).

 

 

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6. Entwerfen Sie ein Gespräch

Denken Sie bei der Vorbereitung nicht so sehr daran, „eine Rede zu schreiben“, sondern stellen Sie sich ein Gespräch zwischen Ihnen und dem Publikum vor. Reden Sie persönlich. Trauen Sie sich, „ich“ zu sagen, und sprechen Sie Ihre Zuhörer immer wieder an. Gebrauchen Sie häufig die Worte „Sie“ und „Ihre“. So fühlt sich der Zuhörer in die Kommunikation integriert.

7. Beziehen Sie Ihre Zuhörer ein

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Sehen Sie einzelnen Zuhörern immer wieder in die Augen. Wenn Sie jemanden mit Namen kennen, bauen Sie den in eine Kommunikation ein („Ein praktisch denkender Mensch wie Sie, Herr Baumann, wird sich jetzt vermutlich fragen, was das Ganze denn kostet ...“). Aktivieren Sie das Publikum („Ich möchte, dass jeder von Ihnen jetzt ein einziges Wort aufschreibt ...“).

8. Hören Sie sich reden

Es kommt nicht darauf an, wie sich Ihre Rede liest, sondern wie sie sich anhört. Tragen Sie sie einem anderen vor oder sprechen Sie sie auf Tonband.

 

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9. Überarbeiten, überarbeiten, überarbeiten!

Üben Sie Ihre Rede so oft wie möglich, feilen und kürzen Sie, bis Ihre Worte ganz und gar identisch sind mit dem, was Sie meinen.

10. Nehmen Sie’s locker

Früher gab man den Tipp, der Redner solle sich seine Zuhörer in Unterhosen vorstellen, um übertriebene Ehrfurcht abzubauen. Besser ist folgende Vorstellung: Betrachten Sie Ihren Auftritt vor Menschen als Spiel. Sie führen etwas vor (und zwar Ihre Emotionen zu dem Thema Ihrer Rede), und das Publikum soll diese Emotionen nachmachen. Dazu ist es erforderlich, dass Sie diese Gefühle möglichst überzeugend mit Ihrer Kommunikation vermitteln. Dann haben Sie die besten Chancen, dass die Zuhörer mitmachen. Und wenn nicht – es ist nur ein Spiel!


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