Kommunikation

Kommunikation: Lernen von den Königen...


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... und anderen Führungskräften der Geschichte

An diesem Punkt sollten Sie in Ihrer Kommunikation nicht sparen: Nehmen Sie sich berühmte Vorbilder. Wir haben bei den Prominenten von damals etwas gestöbert und diese 5 für Sie herausgesucht.

1. Sagen Sie bei verbaler Kommunikation weniger als nötig

Der französische König Ludwig XIV. ließ sich stets von 2 Fachleuten beraten, die unterschiedlicher Meinung waren. Er selbst sagte nur wenig und ließ sich niemals anmerken, zu wem er hielt. Dadurch konnte dem König keiner das erzählen, was der hören wollte. Ludwig beendete die Kommunikation dann meist mit dem Satz: „Ich werde sehen.“

Kurze Antworten und bewusste Stille machen Sie stark und drängen Ihr Gegenüber in die Defensive. Wenn Sie schweigen, muss der andere reden – und dabei möglicherweise mehr von sich preisgeben, als er eigentlich vorhatte. Je mehr Sie sagen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch Dummheiten dabei sind.

2. Bewahren Sie Ihren guten Ruf

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Der Finanzmagnat J. P. Morgan war im 19. Jahrhundert ein Symbol für Raffgier und Rücksichtslosigkeit. Aber er sammelte berühmte Kunstwerke und machte sich in der Kulturszene einen Namen als Museumsmäzen. Er verband seinen berüchtigten Namen mit denen von da Vinci oder Rembrandt. Heute erinnert man sich in den USA nur noch an seine Tätigkeit als Kunstsammler.

Dieses Beispiel zeigt: Guter Ruf ist kein Schicksal. Sie können selbst viel dafür tun. Achten Sie darauf, mit welchen Namen Sie in einem Atemzug genannt werden. Nichts ist kraftvoller als Ihre eigene Reputation. Konzentrieren Sie sich dabei auf eine herausragende Eigenschaft: Qualität, Freundlichkeit, Schnelligkeit, Fachkompetenz. Eine – nicht alle!

3. Suchen Sie die Gesellschaft höflicher und geistreicher Menschen

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Napoleon war ein rauer Bursche mit ungezügeltem Temperament, aber sein Minister Talleyrand war ein gebildeter Aristokrat mit untadeligen Manieren. Napoleon hielt sich gern in dessen Nähe auf, um die eigenen Ecken und Kanten auszugleichen.

Umgeben Sie sich nicht mit Menschen, die die gleichen Schwächen haben wie Sie. Wenn Sie eher schwermütig sind, suchen Sie sich fröhliche Freunde. Sind Sie scheu, lassen Sie sich von extrovertierten Zeitgenossen begleiten.

4. Verwandeln Sie Schwächen in Stärken

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Im alten China verlor König Gou Jian eine große Schlacht an den grausamen Herrscher von Wu, den besten Feldherrn seiner Zeit. Gou Jian floh nicht, sondern ergab sich und stellte sich selbst mit all seinen Reichtümern dem Sieger zur Verfügung. Als er nach 3 Jahren freigelassen wurde, sammelte er eine neue Armee und besiegte seinen Widersacher, wobei er alles Wissen nutzte, das er während seiner Gefangenschaft erworben hatte.

Seien Sie nicht Sieger um des Sieges willen. Wagen Sie es, sich geschlagen zu geben. Denken Sie nicht in den Kategorien von Sieg und Niederlage, sondern planen Sie, sich Ihr eigenes, langfristiges und friedliches Lebensreich zu bauen.

5. Seien Sie nicht perfekt

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George Washington lehnte es ab, Oberbefehlshaber der amerikanischen Armee zu sein. Jedermann wusste auch, dass er, der mächtigste Mann des Staates, unter seinem künstlichen Gebiss litt, einer aus heutiger Sicht furchtbaren Konstruktion aus Holz und Stahlfedern.

Perfekter oder besser zu wirken als andere kann gefährlich sein. Andere werden neidisch und arbeiten gegen Sie. Geben Sie Fehler zu. Machen Sie klar, dass Sie für jeden Ihrer Erfolge einen Preis zahlen müssen. Entwickeln Sie vor allem die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen. Wenn andere etwas Zweideutiges über Sie sagen – lachen Sie und ziehen Sie Ihre Kommunikation dadurch eindeutig auf Ihre Seite.


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