Kommunikation

simplify Dankschreiben


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So vermeiden Sie die Aufschieberitis in Sachen Post – besonders an Weihnachten

Sie bekommen ein Geschenk und vergessen, sich dafür zu bedanken  – damit können Sie den Absender dauerhaft verärgern. Das wissend, wollen Sie Ihr Dankschreiben besonders schön und sorgfältig gestalten – und verschieben es auf später.

1. Lieber kurz und sofort als lang und zu spät

Grundregel: Der Brief sollte den Empfänger innerhalb von 1 Woche erreichen. Kommt Ihre Antwort innerhalb von 2 Tagen, sammeln Sie zusätzliche Sympathiepunkte. Der Zeitpunkt Ihres Schreibens ist wichtiger als der Inhalt. Warten Sie daher nicht auf die „ruhige Stunde“, in der Sie Zeit haben für einen „ausführlichen Brief“ – meist führt das nur zum Aufschieben der Aufgabe, die mit fortschreitender Zeit immer unangenehmer wird.

2. Lieber von Hand als von der Stange

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Vermeiden Sie Computerbriefe. Mögliche Ausnahme: wenn Sie mit dem Empfänger auch sonst so korrespondieren oder Ihre Handschrift extrem unleserlich ausfällt. Lassen Sie dann jedoch Anrede und Schlussformel weg und tragen Sie beides nach dem Ausdrucken von Hand nach.

3. Lieber knapp und konkret als lang und gefloskelt

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Ein farbiges Detail gibt Ihrem Schreiben mehr Wärme als eine Fülle allgemeiner Dankesbekundungen. Bedanken Sie sich nicht „für das schöne Geschenk“, sondern erwähnen Sie eine unverwechselbare Einzelheit, am besten im Reportagestil: „Ich habe den Cappuccinoquirl natürlich gleich ausprobiert, und er funktioniert fantastisch.“

4.  Lieber kleine Karte als langer Bogen

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Halten Sie zu Hause und im Büro einen Vorrat an Dankeskarten bereit: mit und ohne Motiv, lustig und ernst, einfache und Doppelkarten, dazu Umschläge und hübsche Sonderbriefmarken. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, aus einem Impuls heraus immer wieder einmal einen freundlichen Gruß zu schreiben. Damit verbessern Sie auf einfachste Weise Ihr Beziehungsnetzwerk – schneller als mit langen Telefonaten.

simplify unterm Weihnachtsbaum

Legen Sie dieses Jahr zur Bescherung einen Stapel unbeschriebener Dankeskarten bereit, komplett mit Umschlägen und Briefmarken. Notieren Sie Ihre spontanen Gedanken direkt nach dem Auspacken jedes einzelnen Geschenks – als ob der Schenkende Ihnen gegenübersäße. Dann erst geht es ans nächste Päckchen. Bei Geschenken von Familie zu Familie können sich gleich mehrere Familienmitglieder auf einer Karte verewigen, das macht Ihre Antwort besonders farbig und sympathisch. Damit verschonen Sie auch Ihre Kinder mit den nachweihnachtlichen Ermahnungen: „Hast du dich schon bei Tante Gertrud für das Geschenk bedankt?“

Am 25. Dezember werfen Sie dann alle Ihre Dankesbriefe in den Briefkasten – eine entspannende Vorstellung, oder?

Autor: Tiki Küstenmacher


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