Feng Shui

Feng Shui: Was steckt dahinter?


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Feng Shui – Was ist das?

Bei „Feng Shui“ handelt es sich um eine alte, traditionsreiche Lehre zur Harmonisierung des Menschen und seiner Umgebung mithilfe von Energieflüssen. Wörtlich übersetzt bedeutet es „Wind und Wasser“. Die Lehre des Feng Shui ist zwar schon über 3500 Jahre alt, erfreut sich jedoch auch in der heutigen Zeit immer größerer Beliebtheit und lässt sich auch von Feng Shui-Anfängern leicht umsetzen. In unserem westlichen Verständnis wird Feng Shui hauptsächlich mit der optimalen Einrichtung des Hauses oder der Wohnung verbunden, grundsätzlich lässt es sich jedoch auf nahezu alle Lebensbereiche anwenden. Das oberste Ziel von Feng Shui besteht immer darin, dass sich der Mensch in seinem Umfeld und seinem Zuhause wohl fühlt und Harmonie empfindet.

Wie funktioniert Feng Shui?

Im Kern der Lehre des Feng Shui geht es darum, die Lebensenergie Chi in die richtigen Bahnen zu lenken. Neben dem „Chi“ ist auch eine ausgewogene Verteilung der chinesischen Elemente Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser entscheidend für ein Harmonie erzeugendes Umfeld. Um einen guten Energiefluss zu erzeugen, sind die gegensätzlichen Pole Yin und Yang wichtig, zwischen denen nach der Feng Shui-Lehre ein Spannungsfeld entsteht. 

„Yin“ steht im Feng Shui für Passivität und wird mit den Attributen Weiblichkeit, Dunkelheit und negativer Energie verbunden, während „Yang“ die Aktivität symbolisiert mit den Attributen Männlichkeit, Helligkeit und positiver Energie assoziiert wird. Für ein Gleichgewicht der Energien müssen sowohl „Yin“ als auch „Yang“ im richtigen Verhältnis vorhanden sein, was durch ein ausgewogenes Verhältnis der 5 Elemente erreicht wird. Das scheint auf den ersten Blick zwar alles sehr kompliziert zu sein, es reichen aber oft schon wenige Handgriffe und ein paar Änderungen in der Raumgestaltung, um den Energiefluss zu verbessern.

In welchen Lebensbereichen hilft Feng Shui?

Die Lehre des Feng Shui bezieht sich primär auf die Gestaltung des nächsten Umfelds, also insbesondere der eigenen „4 Wände“. Durch ein Gleichgewicht der Energien und die Harmonie der Bewohner können jedoch zahlreiche andere Lebensbereiche gefördert werden. Mithilfe des Bagua, dem System zur Aufteilung des Zuhauses in verschiedene Lebensbereiche im Feng Shui, lassen sich auch bestimmte Bereiche besonders fördern, indem dort der Energiefluss gezielt verstärkt wird. So kann man sich in der Gestaltung der Wohnung zum Beispiel darauf konzentrieren, den Lebensbereich „Familie“ besonders zu fördern oder das „Chi“ gezielt in den Bereich für die Karriere zu lenken.

Muss man sich streng an alle Regeln des Feng Shui halten?

Diese Antwort muss mit „Nein“ beantwortet werden. Die Regeln des Feng Shui sollen den Menschen helfen, sich in ihrem Zuhause wohl zu fühlen. Da aber jeder Mensch andere Vorlieben und Bedürfnisse hat, wirken die Regeln des Feng Shui auch nicht für jeden gleich. Ihre persönlichen Vorlieben haben also immer Vorrang! Verstehen Sie die Feng Shui-Regeln also bitte als Hilfestellung, um durch eine Umgestaltung der eigenen 4 Wände zu mehr Harmonie zu gelangen und vielleicht neue Impulse für einzelne Lebensbereiche zu erhalten, und nicht als strenges Regelwerk, das Sie zu strikter Einhaltung zwingt. 

Ist Feng Shui mit einem christlichen Glauben vereinbar?

Ja, denn Feng Shui selbst ist keine Religion und wendet sich auch nicht gegen andere Religionen. Feng Shui als Teil der fernöstlichen Lebensphilosophie hat bereits vielen Menschen dabei geholfen, durch eine geordnete Umgebung auch eine innere Ordnung herzustellen. Dabei geht es um keinen Aberglauben oder Religionsersatz, sondern um ein Erfahrungswissen, dass Sie sich zu Nutze machen können. Daher sind die Ratschläge des Feng Shui auch mit einem christlichen Lebensstil vereinbar, insbesondere da wir uns auf die grundlegenden Ratschläge konzentrieren. Die können Sie in dem Maße in Ihrem Umfeld umsetzen, wie es für Sie angenehm ist - denn um nichts anderes geht es im Feng Shui!

Gibt es Unterschiede zwischen dem fernöstlichen, traditionellen und dem westlichen, modernen Feng Shui?

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Der Hauptunterschied zwischen dem traditionellen Feng Shui, wie es in China seit langer Zeit gelehrt und angewendet wird, und der westlichen Interpretation besteht vor allem darin, dass die Feng Shui-Lehre bei der traditionellen Anwendung schon bei der Planung eines Gebäudes hinzugezogen wird. Das westliche Feng Shui, auch „Neo-Feng-Shui“ genannt, beschäftigt sich meistens erst mit der Einrichtung bereits fertiger Gebäude. Im traditionellen Feng Shui orientiert man sich dadurch außerdem stärker an den Himmelsrichtungen, während für die westliche Anwendung des Feng Shui oft die Haus- oder Eingangstür einen Orientierungspunkt bietet. 

Auch in der moderneren Auslegungsweise ist Feng Shui jedoch nicht mit allgemeiner Esoterik zu verwechseln. Eine Umgestaltung Ihres Umfeldes und ein verbesserter Energiefluss kann für Harmonie und neue Kraft im Alltag sorgen, aber weder zaubern noch Wunder bewirken, aber Ihnen helfen, Ihr Leben aus eigener Kraft zu verbessern!

 


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