Geld sparen

Spartipps: Einfache Regeln mit großer Wirkung für Ihr Konto


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5 bewährte Methoden, mit denen Sie Ärger beim Thema Geld vermeiden

Wenn das Geld nicht reicht, wird das Leben kompliziert. Was Sie gegen Geldmangel tun können, steht in den Methoden 1 bis 3. Aber auch ein größerer Geldsegen kann heftigen Unfrieden verursachen. Das beste Gegenmittel enthält Methode 4. Und Methode 5 schließlich ist ein Beispiel dafür, dass es letztlich nicht das Geld ist, was zählt in unserm Leben. 

1. Schreiben Sie Ihre Ausgaben auf

Das muss nicht zu einer privaten Buchhaltung ausarten. Es ist gar nicht so wichtig, was Sie mit den dabei entstehenden Listen machen. Entscheident ist: Durch die schriftliche Form verdeutlichen Sie sich den Vorgang des Geldausgebens an sich. So manche unsinnige Spontanausgabe unterbleibt, weil Ihr Unterbewusstes weiß: "Oh je, morgen wird mein Blick auf meine Ausgabenliste fallen, und ich werde diesen Unsinn bereuen!"

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2. Führen Sie sich nicht in Versuchung

Zahlen Sie möglichst immer bar. Die Versuchung, „mit der Karte" zu bezahlen, ist sehr groß. Nehmen Sie Ihre Eurocheque-Karte nur mit, wenn Sie einen größeren Geldbetrag bezahlen müssen, den Sie nicht bar bei sich führen wollen. Stellen Sie sich auch dann beim Bezahlvorgang vor, wie sich in Ihrer Hand die Karte in ein Bündel Geldscheine verwandelt, und zählen Sie im Geiste an der Kasse das bare Geld auf den Tisch. Mit diesem Spartipp vermeiden Sie, den Preis von Dingen zu vergessen oder falsch einzuschätzen.

3. Spenden Sie

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Manche Menschen denken, sie würden dadurch reich, dass sie keinen Pfennig spenden, sondern all ihr Geld ausschließlich für sich selbst ausgeben. Damit übersehen sie das große psychologische Paradox des Geldes: Wenn Sie Geld an Bedürftige geben, fühlen Sie sich nicht nur reich, sondern werden es auch. Denn um (in den Augen Ihres Unbewussten) reich zu bleiben, werden Sie nach dem Spenden vorsichtiger bei den Ausgaben sein.

Spenden Sie nicht nur an Organisationen, sondern auch an konkrete Menschen. Helfen Sie jemand anders dabei, Erfolg zu haben. Das motiviert auch Sie selbst zu eigenem Erfolg.

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4. Betrachten Sie eine Erbschaft als Geschenk

Bei keinem Ereignis ist Familienstreit so häufig wie beim Thema Erben. Oft geht schon zu Lebzeiten des Erblassers das Hickhack unter den Erben los: Aha, Petra pflegt den alten Onkel Gustav nur, um im Testament großzügig bedacht zu werden...

Der kluge Rat des Psychotherapeuten Jakob Schneider aus München: Betrachten Sie geerbtes Geld oder andere Besitztümer, die Sie nicht selbst mit eigener Arbeit erwirtschaftet haben, grundsätzlich als Geschenk. Nur dann können Sie bei aufkommenden Streitigkeiten ehrlich auf Ihren Anteil verzichten. Sehr häufig werden die „gierigen" anderen Erben gar nicht so versessen auf den Ihnen zustehenden Teil sein, und man wird sich gemeinsam leichter auf einen Kompromiss einigen. Oft ist es gut, bei Streit auf einen Teil zu verzichten; dann kann Friede einkehren. Wenn Sie völlig verzichten, wird das Verhältnis zu dem, der alles bekommt, dauerhaft gestört sein.

5. Betrachten Sie Firmengeld nicht als Ihr eigenes

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Ein bemerkenswertes und leider ziemlich unbekanntes Wort Jesu zum Thema Geld lautet: „Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon" (Lukas 16, 9). Er sagt das im Blick auf die Ewigkeit: Wenn es (im Jenseits) kein Geld mehr gibt, dann werden die guten Taten zählen, die ihr mit Geld bewirkt habt. Das gilt nicht nur für Ihr eigenes Geld, sondern auch für das, was Sie im Auftrag anderer verwalten. Manche Angestellte meinen, es sei am besten im Sinne Ihres Arbeitgebers, Lieferanten bis zur Schmerzgrenze zu drücken und aus Kunden finanziell das Äußerste herauszuholen. Es ist für Sie (und auf lange Sicht sogar für Ihre Firma) aber besser, auf das Verhältnis zu den Menschen zu achten als auf die nackten Zahlen.



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