Geld sparen

Spartipps für Ihre Geldpersönlichkeit


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Tipps zum optimalen Handling Ihrer Finanzen

Beim Umgang mit Geld ist es wie mit zwischenmenschlichen Beziehungen: Engagement, Ausdauer, Vertrauen, Emotionalität und Spontaneität – wie diese Persönlichkeitsmerkmale bei Ihnen ausgeprägt sind, spielt in beiden Lebensbereichen eine entscheidende Rolle. Lesen Sie, wie Sie sich darin weiterentwickeln können.

1. Spartipps für Unengagierte

Befassen Sie sich stärker mit Ihren Finanzen. Bewahren Sie Belege für ECKartenzahlungen auf. Notieren Sie sich die Daten von Online-Überweisungen und größeren Anschaffungen, die Sie in bar getätigt haben. Planen Sie einmal im Monat einen Geldabend, an dem Sie Ihre Bankauszüge durchsehen und kontrollieren, ob die Ein- und Ausgänge korrekt sind (Widerspruchsfrist!). Öffnen Sie langweilige weiße Umschläge (also Rechnungen, Bank- oder Versicherungspost) gleich nach Erhalt, werden Sie, wenn erforderlich, sofort tätig (Überweisung, Antwort an die Versicherung) und legen Sie die Schriftstücke in einem Ordner ab.

Möglicherweise ist Ihnen das Thema Geld unangenehm, weil Sie sich damit wenig auskennen. Doch auch wenn Ihr Partner Ihnen neben der Steuererklärung auch die Finanzplanung abnimmt: Verschaffen Sie sich ein solides Grundlagenwissen, um nötigenfalls auch selbst die Verantwortung übernehmen zu können. Oft bieten Volkshochschulen Kurse rund um Geldthemen an (Vermögensplanung, Finanzprodukte, Altersvorsorge).

Die beste Sparmethode für Sie: Lassen Sie jeden Monat automatisch einen festen Betrag für Ihre Zukunftssicherung abbuchen (Sparplan, Lebensversicherung).

2. Spartipps für Spontan-Entscheider

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Legen Sie einen Haushaltsplan an, in dem Sie sowohl Ihre regelmäßigen Einkünfte und Ausgaben als auch Ihre außerordentlichen Anschaffungen oder Urlaubsvorhaben berücksichtigen. Stellen Sie außerdem gegen Jahresende eine Vermögensübersicht auf. So behalten Sie den Überblick über Ihre finanziellen Möglichkeiten und damit eine realistische Basis für Ihre Entscheidungen über Finanzanlagen oder eine Umschichtung.

Lassen Sie sich bei größeren finanziellen Entscheidungen von einem unabhängigen, für Sie vertrauenswürdigen Experten beraten. Sicherlich gibt es auch in Ihrem Freundeskreis mindestens eine Person, die in Geldangelegenheiten versiert ist. Finanzanlagen sind oft mit steuerrechtlichen Fragen verknüpft – hier kann ein Steuerberater helfen. Begrenzen Sie Ihr Risiko: Eine gewisse Streuung Ihrer Finanzen lässt Sie ruhiger schlafen. Im Alter gilt: weniger Aktienrisiko, dafür mehr sichere Zinserträge.

Nicht jede Geldentscheidung muss vernünftig sein – vorausgesetzt, sie bewegt sich im Rahmen Ihrer finanziellen Möglichkeiten. Sie können es sich leisten? Dann dürfen Sie einem Freund Geld für seinen Existenzstart leihen, obwohl zweifelhaft ist, ob Sie es wiedersehen werden. Und Sie dürfen beim Stadtbummel ein besonderes Kleidungsstück kaufen, das Sie nur selten tragen werden. Nur seien Sie ehrlich mit sich selbst: Verbuchen Sie das Darlehen innerlich als „Freundschaftsdienst“ statt als „clevere Geldanlage“. Und sehen Sie Ihren Modekauf nicht als Notwendigkeit, sondern als Luxus, den Sie sich gönnen wollten. Hilfreich, um die Kontrolle zu behalten: eine „Schmugeldkasse“ (siehe Punkt 4).

 

3. Tipps für Kontrollfreaks

 

 

 

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Entlasten Sie sich, indem Sie viele finanzielle Transaktionen automatisieren. Dazu erteilen Sie (vertrauenswürdigen!) Organisationen bzw. Firmen Einzugsermächtigungen für Mitgliedsbeiträge, Prämienzahlungen, Zeitschriften-Abos, online bestellte Waren, Wartungsdienste etc. So müssen Sie nur noch die Korrektheit überprüfen (siehe Punkt 1), aber nicht mehr selber überweisen.

Wer sich ständig über die neuesten Anlagemöglichkeiten auf dem Laufenden hält und jede kleinste Geldentscheidung optimieren möchte, fällt leicht in eines von 2 Extremen. Das Bedürfnis nach minimalem Fehlerrisiko durch maximale Information macht viele Menschen unfähig zu Entscheidungen – oder führt sie auf einen Schlingerkurs in puncto Anlageverhalten.

 

4. Spartipps für kühle Rechner

 

 

 

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Im Freundes- und Bekanntenkreis oft beneidet werden diejenigen Menschen, die im Umgang mit Geld sehr versiert sind und es geschickt zu vermehren vermögen. Doch gerade die stehen in Gefahr, Geld wie Dagobert Duck nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Ziel an sich zu betrachten. Verknüpfen Sie Ihre Finanzen wieder mit Ihrem übrigen Leben, und sehen Sie den Wert, den das Geld für Sie hat: Welche Träume können Sie sich damit erfüllen und welche Freuden damit schaffen?

Üben Sie das unbeschwerte Geldausgeben. Dazu füllen Sie jeden Monat eine Extrakasse (separater Geldbeutel) mit einem bestimmten Betrag an „Schmugeld“, das Sie ganz nach Belieben verwenden, ohne sich oder anderen darüber Rechenschaft abzulegen.

Autor: Tiki Küstenmacher


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