Geld sparen

Spartipps: Ohne Denkfehler Geld sparen


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So können Sie Denkfehler vermeiden und damit Geld sparen

Über 3/4 aller Deutschen haben große Angst vor steigenden Lebenshaltungskosten – so eine Studie der R+V Versicherung (ruv.de, „Presse“). Sie können Geld sparen, indem Sie sich von falschen Geldprinzipien verabschieden.

Schauen Sie über Ihren Tellerrand

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Viele Konsumentscheidungen basieren auf Vorurteilen wie: „Markenkleidung ist besser verarbeitet.“ – „Energiesparende Haushaltsgeräte sind für Normalverdiener zu teuer.“ – „Mitfahrzentrale ist nur etwas für Studenten.“

simplify-Tipp: Stellen Sie Ihre Vorurteile auf den Prüfstand.Was kam bisher für Sie „nicht infrage“? Erkundigen Sie sich bei Freunden und Kollegen nach deren Erfahrungen. Geben Sie besonders bei Waren, die Sie regelmäßig kaufen, den kostengünstigeren Varianten eine Chance. Nur, wenn Sie damit unzufrieden sind, steigen Sie beim nächsten Mal auf das Gewohnte um.

Buchhaltung, aufgepasst!

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Geld ist nicht gleich Geld. Mit ihrem Gehalt oder Honorar gehen die Menschen meist sorgfältiger um als mit Geld, das ihnen zufällt. Allerdings stellt sich auch bei erarbeitetem Geld manchmal ein „Gewonnen- oder Geschenkt-Gefühl“ ein. Etwa bei einer Steuerrückzahlung, einer Prämie oder einem besonders fetten Honorar.

simplify-Tipp: Schleusen Sie dieses Geld nicht an Ihrer inneren Buchhaltung vorbei in eine Extrakasse, sondern seien Sie beim Ausgeben genauso kritisch wie mit Ihrem übrigen Geld. Achtung: Auszahlungen in bar werden besonders leicht verschleudert!

Schlaraffenland

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„All-inclusive“ im Urlaub und im Fitnessstudio, „all you can eat“ im Restaurant, eine Flatrate für Telefon, Internet und Handy: Solche Angebote sind nicht nur deshalb attraktiv, weil sie den Konsumenten ein Stück Schlaraffenland vorgaukeln. Sie befriedigen auch das Bedürfnis vieler Menschen nach Kostensicherheit. Doch kommen Sie damit automatisch finanziell besser weg?

simplify-Tipp 1: Sehen Sie sich die Angebotspalette von Urlaubshotel und Fitnessstudio an. Je weniger davon für Sie interessant ist (die Rund-um-die- Uhr-Kinderbetreuung, der Wellness- Masseur etc.), desto wahrscheinlicher zahlen Sie mit „all-inclusive“ gehörig drauf. simplify-Tipp 2: Sie haben bereits eine Telefon-/Handy-Flatrate? Mithilfe Ihrer Einzelverbindungsnachweise finden Sie heraus, ob sich das tatsächlich lohnt (Urlaubszeiten berücksichtigen!). simplify-Tipp 3: Die meisten so genannten Pauschaltarife kennen Einschränkungen. Telefonieren dürfen Sie nur im Festnetz gratis, im Fitnessstudio sind Sauna und Schwimmbad extra zu zahlen, im Restaurant die Getränke. Kalkulieren Sie, was Sie zusätzlich zum Fixpreis noch ausgeben müssen.

Achtung: Pauschalangebote verführen zu einer stärkeren Nutzung – beim Essen und Telefonieren nicht unbedingt ein Vorteil!

Rechnen Sie Kopf (oder nehmen Sie den Taschenrechner)

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Ob bei der Geldanlage oder beim Einkauf: Zahlen- und Prozentangaben wie „20 % billiger“, „nur 195 €“ oder „50 % Wertzuwachs in 10 Jahren“ wirken meist verlockend.

simplify-Tipp: Mit oft einfachen Rechenoperationen durchbrechen Sie den Zahlenzauber und stellen Ihre Geldentscheidungen in einen größeren wirtschaftlichen Zusammenhang.Wie viel Geldersparnis bedeuten 20 % konkret? Wie viele Stunden müssen Sie arbeiten, um 195 € zu verdienen? Lassen Sie sich von Ihrem Bankberater vorrechnen, bei welchem Angebot Sie besser wegkommen: bei „50 % in 10 Jahren“ oder einer jährlichen Verzinsung von 4,5 %.

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl


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