simplify in sozialen Netzwerken
Schulden richten in Ihrem Selbstwertgefühl schlimmen Schaden an. Sagen Sie sich immer wieder:
Ich bin kein schlechter Mensch, weil ich Schulden habe, sondern ein Mensch, der schlecht mit seinem Geld umgegangen ist.
Jeder Schuldenberg lässt sich abbauen, auch wenn es am Anfang unmöglich erscheint. Aus Menschen, die dazu die Kraft hatten, sind später häufig Millionäre geworden, denn sie haben dabei die Macht ihres eigenen Willens entdeckt. Hier die wichtigsten Schritte der simplify-Beratung bei Schulden.
Erzählen Sie anderen von Ihren Schulden - nicht jedem, aber mehreren Menschen, denen Sie vertrauen können. Sie werden merken, dass Schulden nichts Außergewöhnliches sind. Das hilft gegen Ihre Scham. Informieren Sie vor allem Ihre Familienmitglieder. Machen Sie ihnen dabei aber zugleich deutlich, dass Sie es gemeinsam schaffen werden.
Haben Sie Sparbücher? Ausländisches Bargeld? Sonstige Mittel, die Sie schnell zu Barem machen können? Dann nichts wie aufs Girokonto damit, denn dort zahlen Sie die mit Abstand höchsten Schuldzinsen!
Stellen Sie alle Anschaffungen zurück! Kaufen Sie preiswertere Lebensmittel. Essen Sie nicht mehr im Restaurant. Fahren Sie nicht mehr Taxi. Verzichten Sie auf allen Luxus! Schalten Sie auf „Notaggregat". Eine große Sparmöglichkeit ist ein kleineres Auto.
Befreien Sie sich jetzt aus der Schuldenspirale. Wer sich erst einmal an ein Soll auf dem Kontoauszug gewöhnt hat, wirtschaftet in der Regel unbekümmert weiter wie bisher und kommt aus dem ungesunden Strudel nie mehr heraus. Auch in Firmen eine gängige Unart. Je früher Sie gegensteuern, umso besser.
Kopf in den Sand, Briefe mit Rechnungen und Kontoauszügen nicht öffnen - all das hilft nichts. Arbeiten Sie mit Ihrem Bankberater einen realistischen Plan aus, wie Sie Ihre Schulden abtragen können. Niemand ist daran so interessiert wie Ihre Bank. Sie sollten dabei monatlich nicht nur ein bisschen, sondern so viel wie möglich zahlen.
Sie müssen alles an Ihren Krediten und Ihren Konten bis ins Detail verstehen.
Der letzte Ausweg, wenn die Dauerschulden zu hoch sind: Beleihen Sie Ihr Auto oder Ihr Haus. Die dafür verlangten Zinsen sind deutlich niedriger als die saftigen Sätze für den Dispokredit und die weiteren Zinsen, die Sie beim Überschreiten Ihres Kreditrahmens bezahlen müssen.
Gehen Sie notfalls zu einer Schuldnerberatungsstelle. Bedenken Sie jedoch, dass es dort lange Wartezeiten gibt.
Leben Sie, wenn Sie Ihre Schulden abbezahlt haben, zunächst weiter sehr sparsam. Legen Sie das gewonnene Geld für Ihre Zukunft auf sichere Weise an. Betrachten Sie Ihre Schuldenphase als wichtige Lehrzeit. Das Lernziel dabei: So etwas darf mir nie wieder passieren!
Schulden sind manchmal ein Signal dafür, dass Sie unbewusst mit einem Vorfahren verbunden sind, der ungerecht behandelt wurde. Hier kann Ihnen die systemische Psychotherapie helfen.
Mutige Gedanken sind in Schuldenzeiten besonders wichtig. Wagen Sie solche Gedanken: Ich kann nicht nur meine Ausgaben reduzieren, sondern auch mein Einkommen steigern. Ich kann meine Arbeitsstelle wechseln. Ich kann neue, besser bezahlte Fähigkeiten erlernen. Ich kann mich - gleichgültig, wie alt ich bin - selbständig machen.
Wagen Sie, angemessene Bezahlung zu verlangen. Wenn Sie Ihrer Arbeit zu wenig Wert beimessen, wird Ihre Umwelt auch Ihnen selbst zu wenig Wert beimessen. In der heutigen Zeit hoch flexibler Arbeitsmärkte gilt mehr denn je: Die Höhe Ihres Einkommens entspricht der Höhe Ihres Selbstwertgefühls. Also: nur Mut!
Ein guter Einstieg dazu ist das Buch von Thomas Schäfer, "Was die Seele krank macht und was sie heilt". Zum Thema Geld: Suze Orman, "Trau dich, reich zu werden"
o Familie eingeweiht
o Girokonto wird ab _______ (Monat/Jahr) im Plus sein
o Lebenshaltungskosten reduziert auf _________ EUR / Monat
o Gespräch mit der Bank am __________
o Gespräch mit Beratungsstelle am __________
o Mein mutigster Gedanke: ____________________________