Raus aus den Schulden

Sicher vor der Schuldenfalle


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Strategien gegen persönlichen Geldmangel - und gegen eine plötzliche Pleite des Arbeitgebers

Die Zahl der Firmenpleiten steigt in allen Branchen. Auch staatliche Arbeitgeber sind aufgrund leerer Kassen zu personellen Sparmaßnahmen gezwungen. Einen wirklich sicheren Arbeitsplatz gibt es nicht mehr. Bauen Sie rechtzeitig vor.

Die Zeit zum Sparen ist da

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Falls Sie es bisher nicht getan haben, beginnen Sie spätestens jetzt damit: Bilden Sie Rücklagen für schlechte Zeiten. Auch wenn Ihr Arbeitgeber blendend dasteht: Spielen Sie in Gedanken durch, was eine plötzliche Pleite Ihrer Firma für Sie bedeuten würde. Um sicher zu gehen, sollten Sie Geld in Höhe von 6 bis 12 Monatsgehältern auf der hohen Kante haben.

Die zum Bauen auch

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Die Kreditzinsen werden seit einiger Zeit aus politischen Gründen niedrig gehalten und sind auf einem Rekordtief. Wenn Sie schon öfter mit dem Gedanken gespielt haben, Wohneigentum zu erwerben - die Voraussetzungen sind derzeit so günstig wie nie zuvor. Überfrachten Sie sich aber nicht mit zu hohen Monatsraten. Fachleute warnen davor, dass in 5 bis 10 Jahren (wenn die Zinsbindung abläuft) viele Eigenheimbesitzer unter der sprunghaft ansteigenden monatlichen Belastung zusammenbrechen werden.

Bieten Sie sich an

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Erkundigen Sie sich mindestens 1-mal pro Jahr bei einer anderen Firma, ob man Sie dort nehmen würde. Oder entwickeln Sie Pläne für Ihre Selbstständigkeit. Auch wenn Sie bei Ihrer Firma bleiben, fördert der Blick über den Tellerrand Selbstbewusstsein und Sicherheit. Außerdem haben Sie im Katastrophenfall einen Vorsprung gegenüber Kollegen, die sich nie umgesehen haben.

Der Bidwi-Tipp

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Vorsicht bei den vielen kleinen Ausgaben, die sich zu einem großen Loch in Ihrer Kasse summieren können! Legen Sie sich einen Zettel mit der Aufschrift „Brauche ich das wirklich?" in den Geldbeutel. Schreiben Sie das auch über Ihren Einkaufszettel für den Supermarkt oder heften Sie sich ein entsprechendes Post-it an den Einkaufswagen. Jede Ware, die Sie in den Wagen legen wollen, muss an diesem Satz vorbei. Wenn Online-Shopping für Sie eine besondere Versuchung darstellt, hilft ein entsprechender Hinweis am Monitor.

Die Aufbrauch-Woche

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Halten Sie Ihr Geld in der 1. Woche des Monats besonders gut zusammen, weil die Versuchung zum Ausgeben mit gefülltem Gehaltskonto größer ist. Am besten, Sie machen diese 1. Woche zur einkaufsfreien Zeit. Brauchen Sie Vorräte auf - beim Essen, im Bürobereich und in Sachen Heimwerken. Sie werden merken, dass diese Woche auch ihre Wirkung auf die anderen Wochen ausübt. Ihre Einstellung zum Sparen verändert sich unmerklich und ohne große Anstrengung.

Die Lunchbox wird wieder Mode

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"Mal eben zwischendurch" ist nicht nur schlecht für die Figur, sondern auch schlecht für den Geldbeutel. Kleine Snacks, die typischerweise spontan gekauft werden, können sich  im Laufe des Monats zu einen stattlichen Betrag summieren: Kuchen beim Bäcker, Wurstsemmel oder Kaffee am Kiosk. Mit einer Umstellung Ihrer Gewohnheiten können Sie hier viel Geld sparen: Nehmen Sie von zu Hause Ihr warmes Lieblingsgetränk in einer kleinen Thermoskanne mit, ebenso eine klassische Brotzeit.

Vorsicht, Plastikgeld!

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Mittlerweile ist es üblich, auch in kleinen Geschäften und bei winzigen Beträgen mit "Plastik-Geld" zu bezahlen. Bleiben Sie möglichst beim Bargeld. Statistiken belegen, dass Menschen bis zu 4-mal leichter Geld mit ihrer EC- oder Kreditkarte ausgeben, als wenn sie bar bezahlen müssen. 

Autor: Tiki Küstenmacher


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