Steuern sparen

Mehr Geld vom Staat – Tipps für die erste Steuererklärung


Nach der Schule oder dem Studium kommt der erste Job – und damit auch das erste Gehalt und die erste Steuererklärung. Das ist für viele ein Problem. Denn wie eine solche Erklärung auszusehen hat und wie man sich damit Geld vom Finanzamt zurückholen kann, haben sie nie gelernt.

Wenn der Gedanke an die erste Steuererklärung auch bei Ihnen Unsicherheiten auslöst, sind Sie hier genau richtig. Was Sie beachten müssen und wie Ihre Rückzahlung so üppig wie möglich ausfällt, erklärt dieser Artikel.

Was bringt eine Steuererklärung überhaupt?

Im Regelfall sind Sie Arbeitnehmer und verdienen mehr als 450 Euro im Monat. Also wird ein Teil Ihres Gehalts von Ihrem Arbeitgeber einbehalten und als Steuern und Sozialabgaben an die entsprechenden Stellen abgeführt.

Mit der Steuererklärung haben Sie die Möglichkeit, sich einen Teil dieses Geldes zurück zu holen, indem Sie nachweisen, dass Sie einen Teil Ihres Nettogehalts für Dinge ausgegeben haben, die direkt mit Ihrer Tätigkeit zusammenhängen. Solche sogenannten Werbungskosten müssen nämlich nicht versteuert werden.

Wie sieht eine Steuererklärung aus?

Wie gesagt: Um Geld zurück zu bekommen, sind Sie in der Nachweispflicht. Es ist also sehr wichtig, alle Belege und Rechnungen aufzuheben, die mit Werbungskosten oder anderen absatzfähigen Ausgaben zusammenhängen. Diese sollten möglichst chronologisch geordnet sein und bis zum 31. Mai des Folgejahres beim Finanzamt eingereicht werden.

Zusätzlich müssen auch die entsprechenden Formulare ausgefüllt werden, in den die einzelnen Ausgaben in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Das kann gerade bei der ersten Steuererklärung ganz schön kompliziert sein.

Dieses Problem können Sie mit einem Steuerberater lösen. Der kann Ihnen beim Ausfüllen helfen und sicherstellen, dass alles seine Richtigkeit hat. Leider sind solche Fachleute oft relativ teuer, so dass man besonders als Berufsanfänger auch auf eine günstigere Lösung zurückgreifen kann: Steuersoftware.

Das richtige Programm spart Zeit, Nerven und Geld

Solche PC-Programme sind dank ihrer hohen Benutzerfreundlichkeit auch für Anfänger geeignet und führen diese Schritt für Schritt durch die Vorschriften und Bestimmungen der Steuererklärung. Detaillierte Eingabemasken sorgen dafür, dass nichts vergessen oder falsch zugeordnet wird.

Die meisten Steuerprogramme, wie etwa die Software der Freiburger Firma Lexware, verfügen zudem über eine Schnittstelle zu ELSTER, so dass die Übermittlung der Daten an das Finanzamt mit wenigen Klicks erledigt ist. So kompliziert die erste Steuererklärung scheinen mag – mit der Hilfe solcher Programme gelingt sie garantiert.

Wo lassen sich Steuern sparen?

Die Pendlerpauschale oder den Kinderfreibetrag kennt eigentlich jeder. Doch es gibt noch andere Stellen, an denen man unter Umständen Einiges an Geld vom Staat zurückbekommen kann.

  1. Umzugskosten, wenn man für einen Job den Wohnsitz wechseln muss (gilt auch für Maklergebühren)
  2. Arztkosten, wenn sie eine unzumutbare Belastung darstellen
  3. Berufsbekleidung und deren Reinigung
  4. Zinsen auf Raten eines Studienkredits (ausgenommen BAföG)
  5. Ausgaben für Haus und Wohnung, z.B. Handwerkerkosten

Wenn Sie solche Ausgaben hatten, winkt unter Umständen eine ordentliche Rückzahlung. Nutzen sie diese Möglichkeiten unbedingt aus – es lohnt sich!


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