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Die richtige Einstellung zum Umgang mit Geld


So vereinfachen Sie Ihre Einstellung zu den Finanzen

Geld ist die Währung des Lebens. Wer Sie sind und wie Sie sich fühlen, lässt sich ablesen an Ihrem Umgang mit Geld. Das ist der Kern der Botschaft von Suze Orman, der meistgelesenen amerikanischen Autorin zum Thema Finanzen. Es gibt Menschen aus ärmsten Verhältnissen, die es zu beachtlichem Wohlstand gebracht haben; es gibt Leute aus reichem Elternhaus, die an der Armutsgrenze leben; andere haben den bescheidenen Wohlstand Ihrer Herkunftsfamilie konstant beibehalten. Kurzum: Ob Sie viel haben oder wenig, liegt nicht an den Verhältnissen um Sie herum, sondern an Ihrem persönlichen Verhältnis zum Leben.

Was empfinden Sie bei „Reichtum“?

Stellen Sie sich mitten in einen leeren Raum, schließen Sie die Augen und sagen Sie leise: „Reichtum“. Was sind Ihre spontanen Empfindungen? Wärme, Behaglichkeit, Entspannung? Angst, Wut, böse Blick anderer? Mit dieser Übung können Sie schnell feststellen, ob Sie eine innere Chance zur finanziellen Unabhängigkeit haben: Sind Ihre Reichtumsgefühle angenehm, werden sich die finanziellen Verhältnisse in Ihrem Leben klären. Überwiegen dabei die unguten Emotionen, sollten den folgenden Rat beherzigen:

Trennen Sie Reichtum und Geld

Die meisten Menschen sind überzeugt, dass ihre emotionale Stimmung abhängig ist von der Menge Geld, die sie besitzen. Falsch! Umgekehrt: Es hängt von Ihrer emotionalen Stimmung ab, wie viel Geld Sie besitzen. Wenn Sie Probleme beim Umgang mit Geld haben (Schulden, schlecht bezahlter Job, zu viele Ausgaben, unseriöse Geldanlagen), dann gibt es immer einen tieferen seelischen Grund dafür. Klären Sie Ihre psychische Verfassung, am besten mit der nächsten Übung:

Finden Sie Ihren Börsenwert

Wenn Sie eine Aktiengesellschaft wären, was wäre Ihr aktueller Kurs? Würden andere Anteile von Ihnen kaufen, weil sie an Ihre Zukunft glauben? Dieses kleine Gedankenspiel kann entscheidend helfen, dass Sie nicht zurücksehen, sondern in die Zukunft schauen. Denn wie bei einem Unternehmen hängt auch Ihr persönlicher Börsenwert nicht von dem ab, was Sie in der Vergangenheit an Verdiensten oder Fehlern vollbracht haben. Sondern allein davon, was aus Ihnen noch werden kann. Solange Sie an Ihre eigenen Entwicklungsmöglichkeiten glauben, ist Ihr Börsenwert hoch, selbst wenn Sie schon Mitte 90 sind. Haben Sie den Trick gemerkt? Das Wort „Börsenwert“ steht für Ihr persönliches Selbstwertgefühl, für die Höhe Ihrer Lebensfreude. Ihr Selbstwertgefühl bestimmt aber auch umgekehrt, ob Sie Geld verdienen oder verlieren!

Finden Sie Ihren persönlichen Kreditrahmen

Jeder Mensch hat einen Kreditrahmen, und der ist unabhängig von der Summe, die auf Ihrem Kontoauszug als mögliche Überziehungsgrenze aufgedruckt ist. Es ist wie bei einer Wippe: Je schlechter Sie selbst über sich denken, um so mehr Kredit müssen Sie auf der anderen Seite aufnehmen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Mit den Dingen, die Sie auf Pump anschaffen, versucht Ihr Unterbewusstsein einen Ausgleich zu bewirken zu Ihrem persönlichen Ichbin- doch-nichts-wert-Gefühl. Das funktioniert auch umgekehrt: Wenn Sie zu sich selbst Ja sagen können (vielleicht mit ein wenig Hilfe guter Freunde), gewinnen Sie auch die Kraft, aus dem Schuldenloch wieder herauszukommen. Arbeiten Sie, wenn Sie Schulden haben, stets an beidem: an Ihrem Konto und an Ihrer Persönlichkeit.

Belügen Sie sich nicht

Machen Sie sich beim Umgang mit Geld immer klar: Wenn Sie Schulden haben, gehören Ihnen die auf Kredit angeschafften Dinge nicht. Deswegen sind diese Sachen auch nicht geeignet, Ihren persönlichen Wert zu erhöhen. Sie belügen sich selbst. Das klingt hart, aber es lenkt Ihren Blick auf das, was wirklich zählt: Ihre persönlichen Fähigkeiten, Ihre Freunde, Ihr Lebenspartner, Ihre Kinder, Ihre Begeisterung, Ihr Lächeln und vieles, vieles mehr. Das alles haben Sie erarbeitet oder zinslos geschenkt bekommen. Fühlen Sie den Unterschied? Spüren Sie, was Sie loslassen und nicht mehr verkrampft festhalten müssen?

Warnung vor Schenkkreisen

„Wer Geld erhalten will, muss es loslassen. Wer sich geizig an seinen Besitz klammert, wird nie mehr verdienen.“ Diese Weisheit, die wir in unseren Artikeln zum Thema Finanzen immer wieder einmal positiv zitiert haben, wird derzeit von namenlosen Betrügern ausgenutzt. So genannte „Schenkkreise“, „Herzenstreffen“ oder „Tafelrunden“ variieren das altbekannte Schneeballsystem in neuer Weise: Sie schenken einem anderen 4.000 € und finden mindestens 8 weitere Personen, die dazu auch bereit sind. Man trifft sich zu einer Schenkzeremonie. Dort bekommen einige Glückliche (die früh genug in das Spiel eingestiegen sind) 40.000 € überreicht. Die späteren gehen leer aus.Verbraucherzentralen warnen schon seit längerem vor dem Mitmachen. Es ist nicht nur Ihr privates Risiko, 4.000 € zu verlieren, sondern durch das Anwerben weiterer Mitspieler machen Sie sich eventuell sogar strafbar!


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