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Ratgeber Geld: Es darf ein bisschen mehr sein!


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Wie Sie mit einem Zusatzverdienst Ihren Kontostand heben

Immer mehr Menschen suchen (oder haben) einen Zweitjob. Um mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten zurechtzukommen, um einen Verdienstausfall (z. B. durch Kurzarbeit) auszugleichen oder um neue berufliche Möglichkeiten zu erproben. Unser Ratgeber Geld hat einige Tipps dazu.

Geld fällt (quasi) vom Himmel

Wenn Menschen ihr Geldpotenzial nicht ausschöpfen, liegt das oft an einer falschen Einstellung gegenüber Geld. Betrachten Sie Geld nicht als knappe Ressource, um die Sie kämpfen müssen, sondern denken Sie daran, welche Unmengen von Geld täglich in der ganzen Welt zirkulieren. Stellen Sie sich diese Geldzirkulation wie den Kreislauf des Wassers vor: Das Geld fällt wie Regen vom Himmel – und Sie möchten nur einen winzigen Bruchteil davon auffangen. Mit dem geeigneten Gefäß, sprich: einem durchdachten Plan für eine Nebentätigkeit, nicht weiter schwer!

Werden Sie zum Dienstleister

Sie suchen nach einer weiteren Verdienstmöglichkeit abseits Ihres Hauptberufs? Verabschieden Sie sich von der häufig anzutreffenden Ansicht, zwischen Arbeit und Vergnügen müsse strikte Trennung herrschen. Unser Ratgeber Geld dazu: Verdienen Sie Geld mit etwas, das Sie begeistert, mit einem Hobby oder einer Liebhaberei. Beispiel: Der PC ist Ihre liebste Freizeitbeschäftigung? Viele Menschen wären froh, jemanden zu haben, der für sie den Internet-Zugang installiert, regelmäßig die Sicherheit ihres PCs überprüft oder Notfallhilfe leistet. Gartenarbeiten, Musikunterricht, Hunde ausführen, Auto zur Werkstatt bringen, Bring- und Holdienste für Kinderaktivitäten, Ebay-Abwicklung oder Buchverkauf über amazon.de für andere ... – es gibt unzählige Möglichkeiten.

Der Bedarf an privaten Dienstleistungen ist groß. Doch potenzielle Auftraggeber wissen oft niemanden, dem sie vertrauen könnten. Suchen Sie Ihre Kunden nicht mit anonymen Anschlägen an Schwarzen Brettern und Laternenpfählen, sondern über Mund-zu- Mund-Propaganda. Ihre besten Referenzen sind Ihre Freunde und Bekannten! Sehr gut als Einstieg: Stecken Sie einen Zettel mit allen Ihren Angeboten in der Nachbarschaft in 200 Briefkästen.Wenn einer anbeißt, hat sich’s schon gelohnt! Oder gewinnen Sie Ihre Kunden im Internet über Plattformen wie my-hammer. de, procy.de oder workadelic.de.

Gutes Geld für gute Arbeit

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Verhandeln Sie vor dem Beginn Ihrer Arbeit über Ihr Honorar. Reden Sie nicht drumherum, sondern sprechen Sie von „Bezahlung“ oder „Honorar“. Achtung: Wer beim 1. Mal zu wenig verlangt („Hauptsache, ich bekomme den Auftrag“), wird das „Billig-Image“ später nur schwer wieder los. Vereinbaren Sie die genauen Modalitäten: Mehrwertsteuer, Termin der Rechnungsstellung, Zusatzhonorar für Zusatzarbeiten und was bei einem Abbruch des Auftrags passiert. Schreiben Sie nach getaner Arbeit umgehend eine Rechnung in der vereinbarten Höhe, und stehen Sie damit zur Qualität Ihrer Arbeit.

„Danke!“ plus Geld

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Frau Meier betreut den Internet-Auftritt ihres Mannes, Herr Müller fährt abends Liefertouren für seinen Schwager, Frau Schmidt erledigt die Buchhaltung ihrer Freundin. Wer nebenbei noch für Verwandte oder Freunde tätig ist, wird oft nur mit einem gelegentlichen „Dankeschön“ entlohnt.Was aber, wenn Sie damit nicht zufrieden sind?

Unser Ratgeber Geld: Sagen Sie offen, dass Ihnen die Zeit, die Sie dafür aufwenden, für eine andere, bezahlte Tätigkeit fehlt. Recherchieren Sie, was Ihre Leistung auf dem Markt wert wäre, auch wenn Sie sich später auf einen Freundschaftspreis einigen. Übrigens: Selbst wenn das Geld nur aus der Tasche Ihres Mannes in die Ihre wandert (oder umgekehrt), kann eine Bezahlung sinnvoll sein. Denn sie macht Ihnen beiden klar, dass Ihre Zeit und Ihre Arbeit etwas wert sind und Sie professionelle Arbeitsbedingungen benötigen (verbindliche Terminvereinbarungen, klare Zielvorgaben, eine gute technische Ausstattung etc.).

Ehrlich währt am längsten

Bewegen Sie sich rechtlich immer auf der sicheren Seite: Lassen Sie sich die Ausübung einer 2. Erwerbstätigkeit schriftlich von Ihrem Hauptarbeitgeber gestatten, sofern Ihr Arbeitsvertrag das vorsieht. Wenn keine Interessenkollision zu befürchten ist, ist dies in der Regel kein Problem. Übrigens: Auch der Fiskus will von Ihrer Nebentätigkeit profitieren. Denken Sie bereits beim Verhandeln daran. 

 

Außer einem Nebenkob gibt es noch verschiedene andere Möglichkeiten, wie Sie Ihre Einkommensbilanz verschönern können: Wie wäre es mit einer Einkommenssteigerung ohne Gehaltserhöhung?

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl


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