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Wohltätigkeit: Lassen Sie Ihr Geld Gutes Tun!


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Wie Sie Ihr Geld Gutes tun lassen

Viele Menschen haben das Bedürfnis, aus Wohltätigkeit etwas von ihrem Geld für einen guten Zweck herzugeben. Bitten um Spenden überfluten Ihren Briefkasten. Wie finden Sie die heraus, die damit am besten umgehen und am meisten bewirken?

Finden Sie Ihr Anliegen

Wer oder was liegt Ihnen persönlich am Herzen? Soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, mit behinderten, kranken oder obdachlosen Menschen, Tier-, Natur- oder Umweltschutz, Kulturförderung, aufklärende Gesundheitsarbeit (Krebsliga, Schlaganfallstiftung)? Wollen Sie Ihre Spende in Ihrer nächsten Umgebung eingesetzt sehen oder im Ausland? Möchten Sie eine kirchliche oder eine weltanschaulich unabhängige Organisation unterstützen? Wollen Sie über den konkreten Einsatz informiert werden? Möchten Sie mit den Spendenempfängern in Kontakt kommen?

Die richtige Organisation

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat bei rund 200 gemeinnützigen Organisationen den Umgang mit Spenden besonders überprüft und den vertrauenswürdigen das DZI-Spenden-Siegel verliehen. Unter www.dzi.de finden Sie die aktuelle Liste und weitere nützliche Infos rund ums Spenden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband (www.paritaet.org) ist der Dachverband seriöser nichtkirchlicher gemeinnütziger Organisationen.

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Wollen Sie an eine dort nicht aufgeführte Organisation spenden, sollten Sie sich vorher unbedingt umhören. Fordern Sie Info-Material an. Prüfen Sie mit Internet-Anfragen über Google, ob es aktuelle Skandale rund um die Organisation gibt. Wie hoch sind die prozentualen Werbe- und Verwaltungsausgaben? Laut DZI sind maximal 35 % vertretbar, eigentlich aber zu hoch. Unter 20 % sollten es unbedingt sein.

Damit Sie die Spende steuerlich absetzen können, sollten Sie nur Organisationen bedenken, die wegen Förderung von gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken anerkannt sind und Spendenbescheinigungen ausstellen dürfen.Hinweise darauf sind Formulierungen wie „gemeinnützig im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung“.

Von Mensch zu Mensch

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Falls Sie Ihr Geld keiner Organisation anvertrauen möchten, können Sie auch Menschen in Ihrer unmittelbaren Nähe helfen. Aber Vorsicht: Geld schafft Abhängigkeiten und kann sogar beleidigend wirken! Oft fühlt sich ein bedürftiger Empfänger wohler, wenn er sich auf seine Weise revanchieren kann. Damit werden Sie beide Geber und Nehmer zugleich. Oder Sie geben Ihre Spende über einen vertrauenswürdigen Dritten weiter, etwa einen Pfarrer.

Konzentrieren statt aufteilen

Bedenken Sie lieber eine oder wenige Organisationen als viele. Damit reduzieren Sie den Verwaltungsaufwand. Optimal: Richten Sie einen Dauerauftrag ein und bedenken Sie Ihre Wunschorganisation monatlich, 1/4-jährlich oder jährlich. Damit erleichtern Sie ihr die Planung.

Zweckgebundene Spenden können höhere Kosten verursachen, wenn beispielsweise zu viele Gelder für einen bestimmten Zweck eingehen (wie geschehen beim Tsunami), da die Spender dann angeschrieben werden müssen. Der Deutsche Fundraising Verband rät daher, möglichst ohne Verwendungszweck zu spenden. Vertrauen Sie darauf, dass die Organisationen am besten wissen, wo Ihre Spende am nötigsten gebraucht wird.

Gegen den Strom

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Medienwirksame Katastrophen rufen große Spendenbereitschaft hervor. Oft gehen daraufhin jedoch die Spenden für Menschen in stiller Not zurück. Bleiben Sie bei Ihren ursprünglichen Spendenanliegen. Planen Sie in Ihr nächstjähriges Spendenbudget eine bestimmte Summe ein, die Sie spontan für Katastrophenhilfe ausgeben können.

Infos zum Thema finden Sie auch bei www.fundraisingverband.de


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