12.06.2014

3 Tricks gegen belastendes Gerümpel


Monatelang war es hier im Blog relativ still geworden um Mr. Money Mustache. Nun habe ich den Experten fürs Geldmanagement wiederentdeckt. Das liegt daran, dass er in den vergangenen Monaten damit beschäftigt war, sein neues Domizil zu planen und umzubauen. Detaillierte Berechnungen aller Bau-Kosten waren mir dann doch zu weit vorausgreifend. Ich stehe ja erst am Anfang, und ein Eigenheim ist nicht in Sicht.

Am Sonntag flatterte dann ein neuer Beitrag von Mister Geld-Schnurrbart in meinen E-Mail-Postkasten. Es ist nicht verwunderlich, dass darin sogar das Wort „simplify“ auftaucht. Denn inhaltlich geht es um – na? – Gerümpel! Die Familie von Mr. Money Mustache befindet sich nämlich mitten im Umzug. Eine Info noch vorweg: Man hat sich verkleinert, um künftig mit weniger Wohnfläche, weniger Ressourcen, weniger Unnützem und weniger Gerümpel auszukommen.

Und was passiert naturgemäß bei einem Umzug? Man packt Kisten. Kisten mit altem Krempel bzw. hoffentlich nicht mit altem Krempel. Jedenfalls ist man gezwungen, sich das Zeug genauer anzuschauen und es auszusortieren. Mister Geld-Schnurrbart erzählt von seinen Eishockey-Schuhen, die er schon 5-mal mit umgezogen und doch nie angezogen hat. Auch von Rollerblades, die ein vergleichbares Dasein fristen. Von jeder Menge Erinnerungsstücken aus der Sturm- und Drang-Zeit. Von Krims Krams, der einmal seine Kinder auf ihrem Lebensweg begleitet hat. Kommt euch das auch bekannt vor?

Wir alle wissen das und kennen das: Es befreit ungemein, einen Großteil dieser Dinge loszulassen und die Belastung, die damit einhergeht. Wer kennt z. B. nicht diese Fehlkäufe, auf denen man danach sitzen bleibt, weil sie niemand haben will!?

Was die Anschaffung neuer Dinge betrifft, die uns eventuell eines Tages belasten könnten, gibt Mr. Money Mustache seinen Leserinnen und Lesern ein paar einfache Tricks mit auf den Weg, die ich gerne mit euch teilen möchte:

  1. Denkt nicht nur an den Gegenwartswert, wenn ihr etwas Neues kaufen wollt. Sondern denkt auch an die mögliche Belastung in der Zukunft. Er führt irgendeinen elektrischen Weinflaschenöffner an, der zwar bei der ersten Benutzung auf der nächsten Party beflügeln mag. Doch was kommt danach? Er nimmt Platz weg, Geld weg und landet irgendwann auf einer Deponie, wo er noch die nächsten 100.000 Jahre liegen und tausende von Nachfolgegenerationen belasten wird. Plastik- und Elektroanschaffungen rät Mister Geld-Schnurrbart auf Herz und Nieren zu prüfen. Gleiches gilt, wenn wir so etwas verschenken wollen.
  2. Vereinfacht euren Lebensstil: Statt Navigationsgerät, MP3-Player, Digitalkamera und & Co. tut es vielleicht ein gutes Smartphone, das all das kann? Ein wirklich gutes, nachschärfbares Messer statt jeder Menge schlechter Wegwerfmesser. Ein vernünftiges Fahrrad statt ständiger Auto-Neu-Käufe. Die Liste ließe sich beliebig fortführen. Es geht darum, dass weniger oft mehr ist.

  3. Geht niemals shoppen! Natürlich drückt er das etwas krass aus, denn ohne Konsum wäre unser Leben kaum denkbar. Aber natürlich hat er Recht, wenn er schreibt, sein größter Verbündeter im bewussten Konsum sei es, nicht zu wissen, was es überhaupt zu kaufen gibt! Erst kürzlich war ich in der Stadt, wo ich mich äußerst selten aufhalte. Das Angebot an Konsumwaren hat mich schier überwältigt und zugegebenermaßen auch mitgerissen. An jeder Ecke hatte ich das Gefühl, einen Mangel zu erleiden, wenn ich dies oder jenes tolle Stück nicht mein Eigen nennen kann. Zum Glück bin ich selten in der Stadt und auch selten Online zum Kaufen unterwegs. So lebt es sich ganz gut – bis zum nächsten Stadtbummel! Mr. Money Mustache steht für die „Wenig-Informationen-Diät“, die bedeutet: Man entscheidet selbst, welche Informationen und Kanäle man nutzen will. Man lässt sich nicht vollpumpen mit allem, was es gibt.

Sein Fazit aus diesen Punkten: Gebt dem Gerümpel niemals die Priorität 1 – es ist leichter, Unordnung zu verhindern, als sie zu beseitigen! Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob die Sache wirklich einem erklärten Ziele dient!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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