05.03.2013

5 Dinge, auf die ich schwer verzichten kann


Ein Umzug ist immer ein Neuanfang. Dieses Mal war ich wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten schlechter vorbereitet als sonst. Das führte mich zu Beginn etwas tiefer ins Chaos als mir lieb war. Und als ich diesen Neustart vollbrachte, fiel mir etwas auf: Es gibt Dinge, auf die will ich ungern verzichten. Ganz banale Dinge, die ich im Alltag gar nicht mehr wertschätze und die ich mit einem Mal sehr vermisste. 

Hier meine persönlichen Top 5:

Platz 1: Der Mülleimer

Als ich am ersten Tag durch die Küche wuselte, wo immer wieder Abfall anfiel, vermisste ich ihn schmerzlich. Deshalb richtete ich am Abend notdürftig drei Übergangsmülleimer für Wertstoffe, Restmüll und Bioabfälle ein. Mülltüten lagen auf wundersame Weise schon bereit, sonst wären diese sicher noch vor dem Mülleimer auf Platz 1 gelandet.

Platz 2: Der Garderobenhaken

Jeder aus der Familie hatte mindestens eine Jacke in Gebrauch, hinzu kamen die Jacken der Handwerker und Umzugshelfer. An jedem hakenähnlichen Accessoire, über jedem Stuhl und an den unmöglichsten Ablageflächen hingen oder lagen Winterjacken. Ebenfalls am ersten Tag nervte mich das so sehr, dass ich sofort jemanden beauftragte, eine Hakenleiste im Flur zu befestigen. Von da ab war erst einmal Ruhe. Eine Erleichterung! 

Platz 3: Der Spiegelschrank

Am Abend des Umzugstages saßen schon alle Helfer müde in der Küche, als sich einer traute zu fragen: „Können wir noch etwas tun, Dunja?“ „Ja, das könnt ihr! Den Spiegelschrank im Bad aufhängen!“ Ich wusste gar nicht, warum mir das so wichtig war, das kam mir erst später: Es fehlt etwas, wenn man gar keine Möglichkeit hat, einen prüfenden Blick in den Spiegel zu werfen.

Platz 4: Küchenhandtücher

Küchenhandtücher hätte ich ebenfalls nicht missen wollen, vor allem wenn die Küche noch nicht voll funktionstüchtig ist. Schnell mal ein Glas ausspülen oder einen Teller abwaschen – und dann? Dann muss ein Küchenhandtuch her! Es ward hoffnungsvoll gesucht und zum Glück auch schnell gefunden.

Platz 5: Besteck

Was nützt einem das leckerste Essen, wenn kein Besteck im Haus ist? Wenige Tage vor dem Einzug belieferte uns Ellen mit Essen vom China-Imbiss. Ich fragte: „Hast du Besteck mitgebracht?“ Sie: „Nee, hast du denn keins da?“ Nein, das hatte ich nicht. Wir mussten uns Gabeln bei der Nachbarin ausleihen ...


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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