15.05.2014

5-mal Besserwissen für Grillfans


Als es hagelt, donnert und blitzt, frage ich mich: Habt ihr die Grillsaison schon eröffnet? Wir haben in diesem Jahr den Grill erst einmal angefeuert. Nachfolgegelegenheiten werden sicher folgen! Der Online-Shop www.grillfuerst.de hat die Tage eine Audio-Meldung fürs Radio verschickt über die größten Grill-Irrtümer der Deutschen. Ich fand den Inhalt ganz interessant, war mir doch vieles einfach unbekannt. Ich gebe auch zu, dass ich das Grillen selbst meist delegiere und mich mehr um das Drumherum kümmere ...

Ich habe die Hörversion für euch etwas gerade gerückt und in Schriftdeutsch übersetzt. Die Antworten stammen inhaltlich von Konrad Geiger, Bio-Koch und sogenannter Grill-Experte von Grillfürst, aufgewachsen im Land des Barbecue, in den USA.

Ist Barbecue und Grillen eigentlich dasselbe?

Nein. Barbecue heißt „Zelebration“, man genießt den Tag, man grillt gemeinsam ganze Stücke, vielleicht sogar eine ganze Keule auf dem Grill. Zum Grillen hier in Deutschland werden ein paar Stück Fleisch für zwei, drei Minuten auf den Grill geworfen - und dann ist die Show vorbei.

Was ist von marinierten Fertigsteaks aus der Fleischtheke zu halten?

Die Marinade ist genau falsch. Das ist nichts anderes als Öl mit ein bisschen Geschmack. Das tropft in die Glut und gibt genau den Geschmack, den man nicht haben möchte.

Viele schwören auf Bier, das man übers Fleisch gibt, damit es richtig saftig wird.

Bier legt nur den Geschmack von Hopfen und Malz auf dem Fleisch ab. Das schmeckt hinterher fürchterlich. Außerdem tropft das Bier runter in die Asche und diese setzt sich nachher auf dem Fleisch ab.

Man soll das Fleisch nicht andauernd wenden, heißt es.

Im Grunde muss man ständig wenden, damit sich der Fleischsaft sich im Fleischstück gut verteilen kann. Das Fleischstück wird saftig, weil man es öfters wendet und nicht weil man es vor dem Wenden zwei Minuten verbrennen lässt.

Wenn das Fleisch durch ist – soll es gleich runter vom Grill und sofort auf den Teller?

Nein, das Fleisch sollte man erst einmal ruhen lassen. Wenn man es anschneidet und kein Saft mehr austritt, ist es genau richtig.

So, vielleicht bewerbe ich mich ja beim nächsten Mal um die Stelle der Grillmeisterin, wir werden sehen! Wer gar nicht genug vom Grillen bekommen kann, dem empfehle ich ein Brandeisen. Darüber gab es vor zwei Jahren von mir schon den Beitrag „Wild-West-Feeling in heimischen Gefilden“. Achtung! Ich verwende jetzt ein Emoticon ;-)


zum nächsten Artikel
zum vorherigen Artikel

simplify your life

Holen Sie sich mit dem gedruckten Beratungsbrief "simplify your life" jetzt das echte simplify-Erlebnis. Hier die aktuelle Ausgabe und GRATIS-CD sichern.

Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

Gratis E-Mail Newsletter

Gratis Download:

Best of simplify Gratis-Download

Jetzt für kostenlosen Newsletter eintragen und Sofort-Download sichern. 100% Gratis!