07.07.2014

Alles glatt gebügelt ...!


Mittwoch, 15:30 Uhr, irgendwo in Baden-Württemberg: Bloggerin Dunja Herrmann testet das sich drehende Bügelbrett! Endlich! Die Leserinnen und Leser haben sich sicher schon gefragt, ob diese Frau denn niemals bügelt. Jetzt hat sie es getan.

Spaß beiseite: Zu großen Körben bin ich tatsächlich in den vergangenen Wochen nicht gekommen, stattdessen hatte ich kleine Häppchen gebügelt. Mit dem Twisbee-Bügelbrett, das ich kurzerhand aufs Bett stellte. Für ein oder zwei Kleidungsstücke war das die schnellste Lösung. „Ah! Hat die Kleine ein neues Kinderbügelbrett?“, witzelte mein Freund, als er das Twisbee sah. Meine Tochter beschwerte sich: „Nein, mein Bügelbrett ist grün!“

Mit seiner Bemerkung brachte mein Partner zum Ausdruck, dass das Bügelbrett aus Frankreich tatsächlich relativ klein und kompakt ist. Was mir übrigens sehr positiv auffällt, auch wenn ich noch keinen festen Platz dafür gefunden habe. Für das herkömmliche Bügelbrett gibt es immer irgendwo noch eine Spalte zwischen einem Schrank und einer Wand. Das Twisbee weiß in meinem Haushalt noch nicht so recht, wo es hingehört.

Für alle, die bisher nicht mitgelesen haben: Twisbee ist die Erfindung von Anna Chagnaud, einer in Frankreich lebenden Deutschen. Sie suchte eine breitere und leichtere Bügelbrettplatte ohne schweres Gestell. Damit man bei einer breiteren Bügelbrettplatte keine Rückenschmerzen bekommt, dachte die Erfinderin sofort an eine Bügelbrettplatte, die drehbar ist. Inzwischen wird das Brett in Deutschland hergestellt und in Frankreich erfolgreich vermarktet. Seit kurzem ist es auch hier in Deutschland erhältlich (über www.twisbee.de).

Die jetzige ergonomische Form des Bügelbrettes hat Anna Chagnaud  zum einen für das Hemdenbügeln gewählt, da diese am schwierigsten zu bügeln sind. Die Form (ohne Bügelbrettspitze) ermöglicht ein breites Auslegen des Hemdes, und die Schulterteile können bequem um die abgerundeten Ecken gelegt werden.

Zum anderen ermöglicht die abgerundete breite Bügelbrettplatte ein breites Auslegen der Bügelwäsche und die Bügelbewegungen können durch die Breite und das von allen Seiten zugängliche Wäschestück vielfältiger ausgeführt werden.

So weit, so gut. Ich habe nun gebügelt. Einen ganzen Korb voll. In der Küche auf unserem alten Eichentisch. Für alle, die im Vorfeld Bedenken hatten: Die Arbeitshöhe war absolut in Ordnung! Das Brett hat eine eigene Höhe von 11,5 cm. Mit meiner Körpergröße von 1,70 m stand ich also bequem davor.

Ich mag das Twisbee sehr, weil die Auflagefläche größer ist als beim normalen Bügelbrett. Ich muss nicht so oft die Kleidung umlegen. In meinem Arbeitseifer hatte ich vergessen, dass es Linien als Falthilfen gibt. Selbst als ich mich wieder daran erinnerte, nutzte ich sie beim nächsten Wäschestück nicht. Vielleicht gewöhne ich mich noch daran!

Was ich auch nicht nutzen konnte, war die Drehbarkeit. Es war einfach nicht notwendig, das Brett zu drehen. Jedenfalls nicht so lange, bis der Korb fast leer war. Dann kam ein Oberteil, das ich nicht mehrmals umlegen wollte, weil der Stoff so weich ist. Ich freute mich, dass ich nun endlich das Brett drehen konnte! Doch leider hatte ich mir diese Chance verbaut! Denn ich hatte die gebügelten Teile um das Twisbee herum auf der Tischplatte in Stapel gesetzt. Und nun konnte das Brett sich nicht mehr drehen – alles war verbaut!

Gut, so habe ich wieder etwas dazugelernt und werde künftig meine Stapel in ausreichendem Abstand bilden ... Was ich noch nicht ausprobiert habe, ist übrigens das Bügeln im Sitzen. Dafür dürfte das Drehen des Brettes wieder interessant werden!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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