14.07.2011

Als hätte ich es geahnt ... - Woche 11


Irgendwie scheint der Juli wieder eine Woche mehr zu haben. Oder in Erwartung des Julis habe ich früher in den Juli-Geldtopf gegriffen als ich sollte. Wie dem auch sei: Im Juli wird’s im Töpfchen „Lebensunterhalt“ wieder ziemlich knapp. Liegt vielleicht auch an dem vielen Grillfleisch, Eis, den Sommer-Getränken etc., die ich kaufe. Oder ich muss es jetzt einfach zugeben: Dieser Geldtopf darf nach meiner 6-monatigen Testphase ein bisschen aufgefüllt werden. So wird’s sein.

Dann habe ich noch die folgende Meldung entdeckt: Die meisten deutschen Paare verwalten ihr Haushaltseinkommen auf einem gemeinsamen Konto. Und das Ende vom Lied? Wer mehr auf das gemeinsame Konto einbringt, bekommt auch mehr heraus.

Die Bamberger Sozialwissenschaftlerin Susanne Elsas hatte in einer Studie untersucht, wie Paare ihr Einkommen teilen. Rund zwei Drittel der befragten Paare (68 Prozent) hatten ein gemeinsames Konto, über das beide Partner gleichermaßen verfügen konnten. Trotzdem zeigte sich ein Ungleichgewicht: Verglichen mit ihrem jeweiligen Partner waren die Befragten umso zufriedener mit dem Haushaltseinkommen, je größer ihr Beitrag dazu war. „Offenbar wird die Verwendung des Einkommens den Präferenzen des besser verdienenden Partners angepasst“, sagt Susanne Elsas. Die Vermutung der Sozialwissenschaftlerin: „Zwischen den Partnern gilt möglicherweise die stillschweigende Übereinkunft, dass derjenige, der mehr Geld zum Haushaltseinkommen beiträgt, auch weiter reichende Rechte daran hat."

Was mich wundert: In weniger als jeder zehnten Beziehung (8 Prozent) legten die Partner nur Teile ihrer Einkommen zusammen. Ich verweise da noch mal auf meinen Eintrag vom 2. Juni „Mein, dein, unser Konto“, in dem ich vorschlage, dass nur eine bestimmte Schnittmenge auf dem gemeinsamen Konto landet. Ist doch besser als ewig über "Fußballschuhe oder Handtasche?" diskutieren zu müssen, oder nicht?


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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