09.08.2016

Aufräumen einmal anders: Überall eine Kleinigkeit


Am Wochenende hatte ich genügend Zeit und Elan zum Aufräumen. Weil es sich gerade so angeboten hatte, probierte ich etwas Neues aus. Ich vermute, dass sich Ordnungsprofis die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würden, wenn ich meine Erfahrung als Tipp verkaufen wollte. Deshalb lasse ich sie, wie sie ist und erzähle euch einfach nur von ihr.

Ich fange hinten an, bei meiner Bilanz:

  • Ein entrümpeltes, aufgeräumtes Schlafzimmer.
  • Ein entrümpelter Aufbewahrungskorb im Badezimmer.
  • Ein leerer, wieder einsatzbereiter Wäscheständer im Keller.

Diese drei Orte zeigen euch schon, was so besonders und neu war an meinem Aufräum-Samstag: Ich wirkte an (mindestens) drei Orten gleichzeitig! Das tat ich ganz bewusst und voller Hingabe.

Los legte ich im Keller. Ich hatte alle Hundebetten gewaschen und wollte sie draußen an der frischen Luft trocknen lassen. Ein Wäscheständer war schon belegt. Der zweite stand im Keller und war beladen mit gewaschenen Klamotten. Es handelte sich größtenteils um Sachen, die ich aus verschiedenen Gründen ausgemustert hatte. Ich hatte sie gewaschen, danach dort abgelegt und nicht weiter versorgt.

Also begann ich, den Wäscheständer freizulegen. Beim Verräumen der Sachen führte mich mein Weg ins Schlafzimmer und ins Bad. So entstand mein Arbeitsdreieck. Von da an pendelte ich zwischen den Räumen hin und her und überlegte mir z. B. vor jedem Gang, was ich denn sonst noch mit ins nächste Zimmer oder den Keller nehmen könnte.

Dadurch leerten sich diverse Chaos-Inselchen, die Motivation stieg, und so widmete ich mich auch Kisten, die ich schon länger nicht mehr in Augenschein genommen hatte. In bewährter simplify-Manier (alles, was ich ein Jahr nicht benutzt habe) sortierte ich alten Krempel aus. Sogar ein Schatz kam zum Vorschein, den ich bereits schmerzlich vermisst hatte (darüber vielleicht ein anderes Mal mehr).

Zum Abschluss putzte ich noch die Fenster und machte ich mir etwas Leckeres zu Essen. Am Abend sank ich dann kaputt und zufrieden aufs Sofa.

Der Trick des Tages war es tatsächlich, an jedem Ort stets eine Kleinigkeit zu erledigen und aufzuräumen, bis mich diese Tat in ein anderes Zimmer verschlug. Auf diese Weise pendelte ich hin und her, es wurde weder langweilig, noch schien die Arbeit in einem Raum unbewältigbar. Mein Ziel war es nur, mich von den Dingen leiten zu lassen – und das hatte ich erreicht!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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