25.08.2011

Ausgaben, die reinhauen - Woche 17


Heute war mein erster Urlaubstag. Ich schaffte es bis 17:30 Uhr, ohne einen Blick in meine E-Mails zu werfen. Wir waren den ganzen Tag in der Stadt unterwegs, am Abend schwamm ich ca. 50 Meter im für mich eiskalten See - ein Rekord!

Aber morgen ist ja Donnerstag, mein Finanztag. Zeit für eine kleine Bilanz. Ellen hat inzwischen mal all ihre monatlichen Fixkosten zusammengerechnet und festgestellt: Die Summe reicht schon fast bis ans Nettoeinkommen, aber die Kosten für den täglichen Bedarf sind noch gar nicht abgezogen ...! "Ellen, du weißt, was das heißt?", fragte ich. "Jaaaah!", wimmerte sie. "Hilfe!"

Und bei mir? Ich mache gerade einen Kurzurlaub und stelle fest: Urlaub ist in meinem Budget gar nicht verankert. Ein neues Auto übrigens auch nicht. Auch keine Spülmaschine. Denn die Tage meiner alten sind gezählt. Sie japst beim Wasserholen äußerst verdächtig. Dabei schaltet sie sich jedesmal kurz aus - zu sehen am Lämpchen, das immer dann ausgeht, wenn sie mal kurz Wasser gezogen hat ...

All diese Sachen habe ich bei meinem Geldmanagement nicht etwa vergessen, ich habe sie ganz einfach übergangen. Ich wusste beim besten Willen nicht, wo ich dafür noch einen monatlichen Sparbetrag locker machen sollte. Den hätte ich mir bei meinem Ziel klauen müssen, und das wollte ich nicht. Es ist schon Wahnsinn, was eine kleine Familie im Monat an Geld verschlingt! Ich sollte mir im nächsten Schritt ganz dringend Gedanken über akzeptables Einsparpotenzial machen.

Na ja, heute sitze ich erst mal auf der Seeterrasse, warte auf mein Abendessen, schaue meiner Kleinen mit einem Auge beim Schaukeln zu und schreibe diese Zeilen hier per Hand - um sie nachher abzutippen und in mein 10x5 cm-Fenster zu kopieren (freu!).


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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