21.01.2012

Autsch! Das ging daneben ...


Da lese ich gestern noch, beidhändige Menschen seien besonders in punkto Kreativität im Vorteil. Was mich natürlich zu dem Gedanken veranlasst, mich zu fragen, ob ich schon mal unfallbedingt nur meine linke Hand benutzen musste. Dabei hätte sich ja zumindest kurzfristig ein Ausgleich zwischen rechts und links ergeben. Das war bisher aber nicht der Fall. Außerdem habe ich einen Newsletter zum Thema Gehirnjogging in Planung. Dort gibt es die Empfehlung, einmal mit geschlossenen Augen diese Tastatur hier zu bedienen. Nun gut, denke ich, Blindschreiben hast du ja gelernt. Das ist also nichts Neues.

Das alles geschah, bevor ich mir am Morgen mit dem großen gezackten Brotmesser einen tiefen Schnitt in meinen linken Zeigefinger setzte! Nun sieht die Situation etwas anders aus: Ich vernachlässige noch mehr die linke Hand als sonst. Und das mit dem Blindschreiben funktioniert zwar theoretisch, aber eben nicht praktisch. Es (be-)hindern mich ein dickes Pflaster und eine schmerzende Wunde genau auf der Tipp-Ebene. Deshalb muss ich mich leider kurz halten.

Hier ein paar Tipps für das Verhalten bei Schnittwunden am Finger:

- die meist starke Blutung erst einmal stillen, am besten mit einer sterilen Kompresse aus dem Verbandskasten (der idealerweise in jedem Haushalt vorhanden ist)

- falls die Gefahr besteht, dass beim Schnitt die Wunde verunreinigt wurde, sollte sie mit einer Desinfektionslösung eingesprüht werden (gehört auch in die Hausapotheke)

- Pflaster fingergerecht zuschneiden (z. B. als Haube) und über die Wunde kleben

- bei Taubheitsgefühl, unaufhörlichem Bluten, starkem Pochen oder wenn der Finger nicht mehr wie gewohnt bewegt werden kann: zum Arzt gehen! Bei einer sehr tiefen oder auseinanderklaffenden Wunde vorher mit Kompresse und Mullbinde unter leichtem Druck einen Verband anlegen.

- nach dem Unfall etwas weniger in die Tasten hauen (eigene Erfahrung ...) oder den Finger generell schonen (passiert bei Schmerz ja automatisch)

- darauf achten, dass in den ersten Stunden/Tagen die Wunde sauber und möglichst trocken bleibt

Übrigens gibt es im Netz herrliche Schnittwunden-Geschichten! Zum Beispiel die, bei der zwei Männer (glaube ich jedenfalls) nacheinander im Sessellift ohnmächtig werden beim Anblick einer langen, tiefen Schnittwunde durch einen Skier. Als der Lift oben ankommt, wachen sie wieder auf, müssen aber eine Ehrenrunde drehen, weil sie den Ausstieg verpasst haben ...


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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