22.10.2014

Beeindruckend gut sortiert


Am Wochenende ward ich kurzfristig eingeladen, eine Haushaltsauflösung mit voranzutreiben. Zu dritt haben wir Haus und Hof nach Dingen durchsucht, die noch zu gebrauchen sind. Ich freute mich darüber, da ich am kommenden Wochenende einen Flohmarktstand betreiben werde. Der zweite innerhalb von 20 Jahren ... Ich hoffe, dass ich eine richtige Auswahl getroffen und flohmarktgängige Sachen mitgenommen habe.

Den Stand habe ich übrigens in erster Linie für meine Tochter angemeldet, um ihre Geldkompetenz zu stärken. Sie spart für etwas Größeres an, und es ergab sich die Frage, wie sie es schafft, den gewünschten Betrag zusammenzubekommen. „Indem du alte Spielsachen verkaufst“, bot ich ihr an. So viel zum Hintergrund unseres Vorhabens. Freilich hat sich auch bei mir einiges angesammelt, dass ich feilbieten kann. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen wir machen!

Doch zurück zur Haushaltsauflösung, denn dort ist mir etwas aufgefallen: Der Haushalt war gut sortiert! Neben einigen Stellhinseln, die diverse Vitrinen ausschmückten, gab es nur Dinge, die regelmäßig in Gebrauch waren. Selbst Vorräte, z. B. von Strickwolle, hatten einen überschaubaren Umfang. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es von irgendeiner Sache zu viel gegeben hätte, außer vielleicht von Plastikdosen zum Einfrieren. Davon gab es einen halben Schrank voll. Ich denke, sie hatten regelmäßig und rotierend ihren Zweck erfüllt.

Offenbar hatte die Bewohnerin stets ein Auge darauf, weder Unnützes noch Überflüssiges anzuschaffen bzw. aufzubewahren. In einem Schrank gab es eine kleine Ansammlung von Körperpflege-Sets, die offensichtlich einmal verschenkt worden sind. Aber auch hier hatte ich nicht den Eindruck, es handelte sich um Ballast. Es gab auch nichts, was ich vermisst hätte. Für den Komfort in der Küche gab es die eine oder andere Küchenmaschine, das Haus war mit Gemälden ausgestattet und mit Teppichen ausgelegt. Es gab ausreichend Geschirr, Gläser und Gewürzdöschen, stets in angemessener Menge. Mich hat das beeindruckt.

Wenn ich eben meinen Blick durch den Raum schweifen lasse, sehe ich auf Anhieb Dinge, die überflüssig oder unnütz (geworden) sind. Da am Nachmittag ohnehin „Aufräumen“ auf meiner To-do-Liste steht, wird es all diesen Dingen an den Kragen gehen!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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