12.10.2011

Danke, Ina May!


Als ich vor dem Wochenende über die diesjährigen Nobelpreise recherchierte, las ich auch einen Abschnitt zum Alternativen Nobelpreis – und traute meinen Augen nicht: Die US-amerikanische Hebamme Ina May Gaskin ist eine der Preisträgerinnen! Ihr habe ich viel zu verdanken. Von ihr stammt das Buch „Die selbstbestimmte Geburt“, das ich hochschwanger zu lesen begann.

Empfohlen hat es mir eine Geburtsbegleiterin, eine Doula, die mich unterstützte, weil meine Lebenssituation damals alles andere als einfach war. Ich bin heute noch überzeugt: Ohne dieses Buch und meine Doula hätte ich die Geburt meiner Tochter ganz anders erlebt. Ich war vollkommen bei mir selbst, frei von Zweifeln – und selbstbestimmt.

Danach schlug ich Melanie, meiner Doula, vor: „Lass uns doch ein Buch schreiben über deine Arbeit.“ Ja, das taten wir die zwei Jahre nach dieser Initialzündung dann auch. „Die selbstbestimmte Geburt“ war dabei stets unser Vorbild. Unser gemeinsames Buch steht kurz vor der Veröffentlichung bei einem kleinen Verlag, Melanie bildet mittlerweile selbst Doulas aus und hat einen Geburtsfilm gedreht, der diese Woche Premiere hat. Mit anwesend werden sein: Ina May Gaskin und ihr Mann Stephen, der 1980 als einer der ersten den Alternativen Nobelpreis bekam.

Die Jury des Right Livelihood Award ehrt Ina May Gaskin, „weil sie Geburtsmethoden lehrt und verbreitet, die Frauen in den Mittelpunkt stellen und die körperliche wie geistige Gesundheit von Mutter und Kind fördern“. Ina May Gaskin sei ein Vorbild für Hebammen, die es wagen, andere Wege zu gehen im Versuch, Geburtshilfe menschlicher zu gestalten, und die den Frauen die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, welche Art der Entbindung für sie persönlich die richtige ist.

Ihr gilt mein persönlicher Dank.


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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