18.03.2013

Das Dose-mit-Deckel-Prinzip


Als ich am Samstag las und schrieb, dass die Frauenzeitschrift Jolie Strategien für das Ausmisten anbietet, tat ich aus Neugier, was ich tun musste: Ich kaufte mir eine Zeitschrift. Auf 3 Seiten schreibt Anna Butterbrod über ihre Erfahrungen mit dem Entrümpeln von Zimmer zu Zimmer. Ein amüsanter Beitrag (Titel: Alles muss raus!), wenn ich auch nicht so viel Neues dazugelernt habe.

Außer dem hier: Man soll die Frischhaltedosen in der Küche nicht ineinanderstapeln! Das irritierte mich. Habe ich doch meine Dosen schön nach Größe und Form sortiert und ineinandergestapelt. Die Deckel liegen entweder unter diesen Türmchen oder am Rand daneben. Meine Dosen-Schublade hält sich wacker, sie platzt nicht aus allen Nähten, und es kommen auch keine neuen Dosen hinzu. Nur manchmal, auf wundersame Weise – wenn keiner mehr weiß, wem diese Dose gehört, weil sie schon über 5 Ecken weitergereicht wurde. Aber diesen Zuwachs kann ich verschmerzen, oder ich gebe ihn bei Gelegenheit weiter ... Fazit: Ich finde, meine Tupperdosenschublade ist sehr aufgeräumt. Da gibt es nichts zu meckern. Die Vorstellung, ich müsste nun auf jede Dose den Deckel machen und dann erst alle Dosen in meine Schublade puzzeln – wo käme ich denn da hin? Ich bräuchte 3 solcher Schubladen!

Die Gründe für das Dose-mit-Deckel-Prinzip sind folgende: Erstens muss man nicht lange nach dem Deckel suchen. Zweitens hortet man nicht mehr Plastikgefäße als einem lieb ist – was wohl bei der von mir favorisierten Aufräum-Methode der Fall ist. Trotzdem, ich bleibe dabei. Stapeln macht Spaß. Es fördert das logistische Denken. Und wenn man einmal ehrlich ausgemistet hat und nur noch die „Guten“ übrig lässt, ist das auch mit dem Horten kein Problem mehr.


zum nächsten Artikel
zum vorherigen Artikel

simplify your life

Holen Sie sich mit dem gedruckten Beratungsbrief "simplify your life" jetzt das echte simplify-Erlebnis. Hier die aktuelle Ausgabe und GRATIS-CD sichern.

Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

Gratis E-Mail Newsletter

Gratis Download:

Best of simplify Gratis-Download

Jetzt für kostenlosen Newsletter eintragen und Sofort-Download sichern. 100% Gratis!