18.07.2014

Das Ende der Wäschestapel


Liebe zukünftige Männer, wenn Sie gedenken, eines Tages meine Tochter zur Frau zu nehmen, seien Sie gewarnt: Sie wird vermutlich keine Wäsche zusammenlegen können. Sie hat dies zwar im Alter von 6 Jahren schon annähernd beherrscht. Doch dann änderte sich alles. Und mit der Zeit wird diese Fertigkeit verblassen.

Obwohl: Wer weiß schon, ob man in 30 Jahren noch zusammengelegte Wäsche im Schrank hat? Vielleicht drucken wir uns jeden Tag ein exklusives Wäschestück mit dem 3D-Drucker aus ...

Spaß beiseite. Der Grund meines Aufmachers ist ganz einfach: Wir steigen aktuell um von „zusammengelegter Wäsche“ auf „hängende Wäsche“. Der Schrank steht schon bereit, die Kleiderbügel sind bestellt. Die Erstbestückung durch meine Tochter hat schon stattgefunden. Künftig findet sie alle Oberteile und Hosen hängend im Schrank vor. Das hat Vorteile: Eine komfortable Auswahl des „Heute-ist-mir-nach-XY-Kleidungsstücks“ ist möglich. Es gibt kein Gewühle mehr nach einem T-Shirt, dass das oben liegende noch toppen kann. Die Kommode quillt nicht mehr aus allen Nähten, weil alles wieder hineingestopft wird, was nicht „das richtige“ war. Schöne Teile geraten nicht mehr in Vergessenheit, weil sie ganz unten liegen. Ungeliebte Teile werden rasch entdeckt und entsorgt (die bleiben nämlich immer hängen). Und, last but not least, der Aufwand fürs Wäschefalten bleibt einem (= mir) erspart. Natürlich auch der Frust, wenn das frisch gefaltete Teil nach der letzten Durchforstungsaktion zusammengeknüllt liegenbleibt.

Da es sich um „kurze“ Kinderkleidung handelt, gibt es pro Schrankteil zwei Stangen, eine wie üblich oben, eine unten. Ich selbst fühle mich beim Einräumen bisher wie ein Kind, das seine Puppenkleidung schön sortiert. Auch ich muss künftig nicht mehr in Schränke kriechen oder Sachen hervorwühlen, wenn ich den Saisonwechsel einläute. Schlimmstenfalls hänge ich die Bügel um ins andere Schrankteil.

Fürs Auffrischen der Falt-Technik gibt es sicher genug Gelegenheiten – falls meine Tochter doch eines Tages wieder umsteigen muss auf einen Schrank mit Einlegeböden ...


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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