05.07.2014

Das gute alte Haushaltsbuch


In diesem Monat habe ich mir vorgenommen, mit einem „echten“ Haushaltsbuch zu starten. Falls ihr euch erinnert: Bisher nutzte ich einen Online-Budgetplaner. Seit Jahresbeginn habe ich meine Einträge schleifen lassen. Nun will ich nach einem Küchenfund ein physisches Haushaltsbuch nutzen. Gestern machte ich meine ersten Einträge und stellte fest: Etwas komfortabler ist eine Online-Version schon! Auf den ersten Blick jedenfalls.

Ganz vorne trage ich meine Einnahmen und meine festen Ausgaben ein. In meinem Fall sind die Einnahmen jedoch nicht fix, sondern sie variieren von Monat zu Monat. Das heißt, ich muss meine Einnahmen laufend korrigieren. Bei der Online-Version war das einfach: Ich tippte einen zusätzlichen Einnahme-Betrag ein. Das Programm rechnete sofort alles zusammen. Hier im Büchlein muss ich den Radiergummi zücken und auch jedes Mal bei der Summe alles wegradieren und neu ausrechnen. Pluspunkt: Ich habe im Kopf gerechnet, halte also damit meine grauen Zellen fit! Mal sehen, vielleicht klebe ich mir auch ein Post-it auf die Seite, worauf ich erst einmal alle variablen Einnahmen sammle!? Schon passiert, geht ja schnell!

Die veränderlichen Ausgaben nehmen platzmäßig den größten Teil in dem Haushaltsbüchlein ein. Nachdem ich meine Kategorien festgelegt hatte (maximal sechs sind möglich), trug ich die ersten Ausgaben ein. Auch hier war erst einmal Radieren angesagt, weil ich mich noch nicht so richtig zurechtfand. Die Tagesausgaben hatte ich am gestrigen Nachmittag noch nicht zusammengerechnet – in Erwartung, dass bis zum Abend eventuell weitere dazukommen könnten. Gegenüber dem Online-Planer ist auch das von Nachteil, es sei denn, man nimmt sich am späten Abend die Zeit, um alle Ausgaben einzutragen. Gut war allerdings, dass ich meine Ausgaben beim Bäcker, wo es nie einen Kassenbon gibt, direkt ins Büchlein schreiben konnte, ohne an den Computer zu müssen und das Programm zu starten. Eine Smartphone-App könnte da eventuell einen noch leichteren Weg ermöglichen, was für mich jedoch aktuell nicht in Frage kommt.

Bei bisher 8 Einträgen ins Haushaltsbuch kann von großer Erfahrung noch nicht die Rede sein. Es wird also etwas Zeit brauchen, bis ich einen echten Vergleich vornehmen kann!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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