18.11.2015

Das Wetter ist an allem schuld!


Das Wetter und ich: Wir haben noch nie so richtig zusammengefunden. Weder habe ich mir merken können, in welchem Jahr der Sommer wie war (oder der Winter). Noch beziehe ich diverse Befindlichkeitsstörungen auf die Wetterlage. Ich nehme es einfach, wie es ist, das Wetter.

Wobei das mein Umfeld natürlich anders macht: „Du hast Kopfschmerzen? Hatte ich gestern auch. Das liegt bestimmt am Wetterumschwung!“ Ich muss gestehen: Es ist sehr entlastend, das Wetter verantwortlich machen zu können! Dann muss ich nämlich nicht weiter nach den Gründen forschen, weshalb heute mein Knie und morgen mein Kopf schmerzt. Meist ist es ja übermorgen schon wieder vorbei. Langes Grübeln wäre die reinste Energieverschwendung!

Das Wetter macht sich wirklich prima als Sündenbock. Das finden Wissenschaftler auch, dazu gleich mehr. Doch wann immer ich ein Wehwehchen habe, erst als Letztes würde mir das Wetter als Grund einfallen! Das ist schade. Stattdessen stelle ich mir Fragen, wie: „Zu wenig getrunken?“, „Zimmer nicht ausreichend gelüftet?“, „Zu viel bewegt?“ Das Blöde ist: Solche Fragen kann ich nie hundertprozentig beantworten!

Woher will ich wissen, dass meine Kopfschmerzen wirklich von Flüssigkeitsmangel verursacht wurden? Oder was es mit den Narbenschmerzen auf sich hat? Das Wetter ist hingegen universal. Das deckt alles ab. Da komme ich auf einhundert Prozent. Wetter? Ja, klar! Und weiter geht’s im Tagesablauf.

Wenn es mir doch nur rechtzeitig einfallen würde! Heute klappt das. Ich habe Kopfweh. Liegt bestimmt daran, dass es ab morgen kalt wird. Das Wetter eben.

Übrigens: Während laut repräsentativer Umfrage von www.apotheken-umschau.de jeder vierte Bundesbürger unter wetterbedingten Beschwerden leidet, sagt Professor Jürgen Kleinschmidt, der an der Ludwig-Maximilians-Universität München jahrzehntelang über die Wirkung des Wetters geforscht hat: „Das Wetter ist der ideale Sündenbock.“ Erfasse man nämlich Tag für Tag das Befinden von Testpersonen, löse sich der Zusammenhang von Witterung und Wohlbefinden auf wie Nebel in der Morgensonne.

Wie dem auch sei: Es hilft, sich bei Kopf-, Gelenkschmerz und anderen körperlichen Beschwerden auf das Wetter zu berufen! Sofern man daran denkt, es zu tun ... (Bitte diese Aussage mit einem Augenzwinkern verstehen - wer ernsthafte, wiederkehrende Beschwerden hat, sollte natürlich nicht nur das Wetter verantwortlich machen.)


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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