04.08.2011

Der totale Bargeld-Frust – Woche 14


Im Juli waren meine Geldtöpfe vorzeitig leer, darüber habe ich ja schon berichtet. Die Folge: Bei mir stellte sich der totale Frust ein. Ich ging Lebensmittel einkaufen, wusste, dass ich schon längst über meinem selbst gesetzten Limit lag, und meckerte innerlich darüber, dass ich so genau auf die Preise und den Endbetrag gucken muss.

„Pah“, dachte ich. „Heute zahlst du mit Karte, ist ja eh egal.“ Ich trat an diesem Tag mein Geldmanagement mit Füßen, um es bildhaft auszudrücken. Ich sehnte mich nach der Zeit, in der ich gedankenlos einfach mit Karte alles bezahlte, was ich zuvor in den Wagen gepackt hatte. Das war Freiheit! Und das jetzt? Pah! Es war ein Genuss, meine Rechnung endlich mal wieder mit Karte zu begleichen! Ich nahm die Karte des Kontos, auf das ich seltener blicke – so verschob ich den Rest meines Frustes auf später.

Eine schlechte Taktik, ich weiß. Wie war das noch gleich: Nach 21 Tagen Durchhalten wird etwas zur Gewohnheit? Bei mir dauert’s wohl 21 Wochen ... Na ja, dafür ist so ein Geldmanagement da: Ich soll lernen, mit meinem Geld auszukommen. Das geht nur, wenn ich achtsam damit umgehe. Frust, so schätze ich, ist vorprogrammiert, wenn die Ausgangsbasis so ist wie meine.

Ich habe da übrigens noch ein paar Ergebnisse einer Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau": „Die meisten Deutschen überschauen ihre Finanzen und kaufen nur Dinge, die sie brauchen.“ Ist das zu glauben? Mehr als 8 von 10 (84,9 Prozent) Deutschen hätten eine gute Übersicht über ihre Einnahmen und Ausgaben! Weitere Zahlen erspare ICH mir wegen Frustgefahr an dieser Stelle, hier gibt es die kompletten Ergebnisse.


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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