12.07.2012

Die Liebe hat 5 Sprachen - Woche 2: Wenn der Liebeswecker schrillt


Die 5 Sprachen der Liebe“ ist ein echtes Wunder-Buch. Ich habe nicht einmal 40 von 154 Seiten gelesen und kann mich schon einen halben Abend lang mit Freunden darüber unterhalten. Das hat vor allem einen Grund: Es ist einfach! Allein schon das Wissen um den Liebestank und die Sprachunterschiede bringt die Leute zum Nachdenken über sich selbst und ihre Beziehungen.

Dann habe ich noch einen „Fehler“ begangen und bin auf das sozusagen letzte Kapitel gesprungen, ohne die 5 Sprachen im Einzelnen gelesen zu haben. Dieses Kapitel heißt „Kinder und die Sprachen der Liebe“. Es vermittelte mir quasi im Schnelldurchgang das Wichtigste über die verschiedenen Sprachen. Auf einmal verstand ich mein eigenes Kind viel besser, und mich selbst noch dazu! Ich war so verblüfft von dieser Einfachheit, dass ich gleich bei Alexa anrief und ihr dieses Buch empfahl. Außerdem – wie schon erwähnt – redeten wir unter Freunden darüber. Wer spricht wohl welche Sprache? Das war ein spannender Abend, kann ich nur sagen ...

Leider, leider will ich mich hier an die Reihenfolge halten, die Chapman vorgegeben hat. Und nach dieser folgt auf die Erläuterungen zu der Muttersprache und den Liebestanks erst einmal eine Ernüchterung: Das Verliebtsein ist nur eine Illusion. „Das Verliebtsein kannste vergessen“, winkte ich im Freundeskreis ab, sehr zum Bedauern meiner Zuhörerinnen. Diese „Liebe im Überschwang“, wie Chapman sein Kapitel dazu nennt, sei zwar auf ihrem Höhepunkt ein euphorisches Erlebnis. Doch sie sei nur eine instinktgeprägte Phase im menschlichen Paarungsverhalten, zitiert er einen Psychiater. Sie habe definitiv irgendwann ein Ende. Dann, wenn wir bemerken, dass der Partner doch nicht so makellos ist, wie wir dachten. Wenn sich Schwierigkeiten doch nicht so leicht aus dem Weg räumen lassen. Wenn Streitigkeiten nicht einvernehmlich gelöst werden können. Wenn wir uns über geringste Kleinigkeiten aufregen können. Wenn wir uns gegenseitig verletzen. Wenn das eigentliche Leben uns eingeholt hat.

Noch etwas gibt es zur Verliebtheit zu sagen: Sie überkommt uns einfach, wir entscheiden uns nicht frei dazu. Ein Augenblick, und schon kann sie da sein. Bei der Liebe, nach der wir uns letztlich alle sehnen, ist das anders. Sie ist eine freie Willensentscheidung. Ich bin bereit, meinen Partner zu lieben. Er liebt mich aus freien Stücken. In Chapmans Sprache ausgedrückt: Ich will gerne den Liebestank des anderen auffüllen. Gerade im realen Alltagsleben. Und das ist es dann, was ihm hilft, sich meiner Liebe sicher zu sein. So viel zur Theorie!

Die erste Sprache gibt es – ganz bestimmt – in der nächsten Woche!

Übrigens: Der Ausdruck "schrillender Liebeswecker" ein von Chapman gewähltes Synonym für das zeitweilige Hochgefühl in der Phase der Verliebtheit.


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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