10.10.2011

Eine Bahnfahrt, die ist lustig - schon bevor sie losgeht!


Heute bin ich wieder auf einem meiner Gelassenheits-Seminare. Es ist ja immer gut, man hat einige Beispielsituationen im Gepäck! Der Bahn sei dank: Ich durfte mich vorab schon mal in Gelassenheit üben. Die Anreise funktionierte zwar tadellos. Morgens um 6 Uhr scheint also die Welt noch in Ordnung zu sein.

ABER: Die Online-Kartenbestellung stellte mich auf eine harte Probe! Ich entschloss mich für den Zug, weil die Verbindung von mir aus in die Schweiz so gut ist, dass mein PKW das Nachsehen hat. Eine bis eineinhalb Stunden Zeit spare ich damit ein.

Als erstes wählte ich auf der Bahn-Website Start- und Zielort aus. Dann die passenden Bahnhöfe (leider kenne ich mich damit gar nicht aus, da ich ja sonst nie fahre). Dann studierte ich die einzelnen Fahrtmöglichkeiten, entschied mich und klickte auf Rückfahrt. Ich studierte wieder und war zufrieden: Die Ankunft- und Abfahrtzeiten passen wunderbar zum Zeitplan! Dann kam ein Telefonanruf. Der dauerte etwas länger. Als er vorbei war, wollte ich meine Buchung fortsetzen. „Sie müssen Ihre Daten neu eingeben“, signalisierte mir die Bahn-Website. Ich hatte einfach zu lange nichts getan.

Also alles wieder von vorne! Dann ging ich auf „Buchung“ und wurde gefragt, ob ich nicht eine Bahn-Card haben wollte. Mit der sei alles viel günstiger. Auch im Angebot: Die Probe Bahn-Card 25. Probe klang gut, schließlich fahre ich sonst nie Zug, aber eine Vergünstigung wäre schon toll. Ich muss noch dreimal in die Schweiz und zurück – das rechnet sich. Also klickte ich auf „Probe Bahn-Card“ und wurde „weiterverbunden“. Erst mal musste ich mich einlesen, was das bedeutet und wie ich aus dem Vertrag wieder rauskomme. Dann musste ich alle nötigen Formulare ausfüllen, die Sache mit der Entgelt-Abbuchung klären, irgendwelche Ident-Nummern raussuchen und eingeben, mehrmals bestätigen. Hui! Derweil wurde mir bang: „Ist meine Buchung überhaupt noch da, wenn ich von all dem hier wieder zurückkomme?“

Ich hatte Glück! Sie war da! Nun musste ich nur noch Ausdrucke machen und fertig. Also: Die zweite Runde dauerte eine gute Stunde. Die erste hatte ich nicht mitgezählt. An Zeit habe ich also absolut betrachtet kaum etwas gewonnen. Vielleicht an Gelassenheit: Denn ich durfte einfach nur im Zug sitzen und mich von A nach B bringen lassen.


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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