28.04.2017

Einfach putzen


Vor Ostern zog ich aus nach Vaihingen an der Enz, um das Putzen zu lernen. So ließ sich in der Kürze mein Vorhaben beschreiben. Anlass war die Lektüre des Buches „Putzen lieben!?“ von Linda Thomas. Weil ich diese Frau unbedingt kennenlernen wollte, schaute ich nach Seminaren – und fand dieses eine bei mir in der Nähe.

Nach ein wenig Theorie und interessanten Putzgeschichten von Linda gingen wir über zur Praxis: Jeder Teilnehmer bekam einen Putzort zugewiesen und ein Eimerchen mit Sprühflasche und 2 Mikrofasertüchern an die Hand. Meine Aufgabe war es, eine Toilette im Nachbarhaus zu putzen. Fremde Toiletten sauberzumachen ist eine Herausforderung, stellte sich für mich heraus.

Obwohl ich anfangs keine Scheu hatte, sehnte ich mir Gummihandschuhe herbei, die mir eine Mitarbeiterin des Seminarhauses liebenswerterweise von sich aus anbot. Was für mich völlig neu war, war Lindas Art zu putzen: Sie scannt die Räume von links nach rechts entlang der Wände durch, von oben bis unten, um Stellen ausfindig zu machen, die besonderer Pflege bedürfen. Meine Toilette war kleiner als 1 Quadratmeter, und da gab es schon eine Menge zu gucken!

Was außerdem neu war für mich: Putzen ohne Wasser. Mein Eimerchen blieb leer. Nur die mit Wasser gefüllte Sprühflasche nutzte ich, um ab und an mein Mikrofasertuch zu befeuchten. Das wurde naturgemäß immer schmutziger, denn ich wusch es nie mit Wasser aus. Mikrofaser kann jede Menge Schmutz aufnehmen, so lange sie nicht voller Wasser ist!

Das war alles so ganz anders, als ich es von zu Hause kenne! Nachdem ich mein Tuch x-fach gefaltet und umgedreht hatte, schmiss ich es in den Eimer und holte mir das nächste. Nach rund 20 Minuten hatte ich gefühlt jeden Winkel der Mini-Toilette einmal abgewischt. Als wir  alle wieder zusammenkamen und von unseren Erlebnissen berichteten, machte Linda Thomas sehr deutlich: Sie putzt mit ihrer Reinigungsfirma wirklich nur mit leicht angefeuchteter Mikrofaser. Sobald ein Tuch schmutzig ist, nehmen ihre Mitarbeiter das nächste. So wird kaum Wasser verbraucht. Dasselbe gilb für Chemie: Lediglich Zitronensäure für Kalkflecken oder Soda für Fettiges werden dem Sprühflaschenwasser zugegeben. Als Neutralreiniger verwendet sie Butzwasser, etwas Besonderes, dessen Vorteile ich hier nicht adäquat wiedergeben kann ...

Bisher war ich nie ein Fan von Mikrofaser, doch das wird sich bald ändern. Wichtig sind hochwertige, langlebige Lappen, die möglichst oberflächenschonend jeglichen Schmutz abtragen. Und die wenigen Grundstoffe, die Sie zum Putzen verwendet, sind absolut simplify!


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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