21.08.2014

Einmal husten, bitte, dann steche ich zu!


Kennt ihr die berühmte Spitze des Eisbergs? Das ist der Teil, den man sieht – das Bild wird oft verwendet, wenn es um unser Bewusstsein geht. Und alles, was sich unter der Wasseroberfläche befindet, der eigentliche riesige Berg, ist nicht sichtbar – oft symbolisch für alles Un(ter)bewusste.

Doch eingefleischte Simplifyer wissen schon längst, dass sie über das Unterbewusstsein gesteuert werden. 230 Millisekunden braucht unser Gehirn, um eine Entscheidung zu treffen, sagt der Bremer Hirnforscher Prof. Gerhard Roth in der Frauenzeitschrift Myway (Nr. 9/2014). Das dürfte kaum reichen, um bewusst irgendetwas abzuwägen ... Wir handeln also vermutlich sehr oft unbewusst und merken dann erst hinterher, dass eine Aktion für uns weniger günstig war, z. B. wenn wir die Tüte Gummibärchen ganz nebenbei leer gegessen haben.

Myway hält ein paar Tricks parat, wie wir unser Gehirn austricksen können, wenn es mal wieder aus der Unbewusst-Kiste schöpft – und die möchte ich euch nicht vorenthalten, weil sie doch schon recht kurios sind:

Heißhunger auf Schokolade? Dann verlangt das Gehirn nach dem Glücklichmacher-Hormon Serotonin. Wenn man jetzt an einer Orange riecht, isst man nur halb so viel Schokolade. Der Grund: Der Orangenduft aktiviert die Serotonin-Produktion, der Schokoladenhunger lässt automatisch nach.  

Angst vor Spritzen? Der Einstichschmerz lässt sich verringern, wenn man vorher kurz hustet. Dadurch wird der Druck im Brustkorb und in der Rückenmarksflüssigkeit erhöht. Die Folge: Im Rückenmark wird die Schmerzübertragung von der Einstichstelle zum Gehirn gestört. 

Nervös vor einer Prüfung? Dafür sind Stresshormone verantwortlich, die den Körper in Alarmbereitschaft versetzen. Dagegen hilft Tanzen: Durch die Bewegung zur Musik werden Endorphine freigesetzt. Sie machen nicht nur gute Laune, sondern beruhigen auch. 

Wieder mal einen Geburtstag vergessen? Wenn man die rechte Faust ballt, merkt man sich Dinge leichter. Der Grund: Bewegungen der rechten Körperhälfte aktivieren die linke Gehirnhälfte, die für das Merken zuständig ist. Wird die linke Hand geballt, lassen sich wichtige Dinge leichter abrufen.


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