10.06.2016

Endlich ablenkungsfrei!


Heute startet ein Zeitmanagement-Kurs, zu dem ich mich eingetragen habe. Erstes Thema bilden die Zeitdiebe und Störenfriede. Als ich die Tagesaufgabe durchlas, wurde mir bewusst: Die vergangenen Tage ließ ich mich nicht so leicht ablenken. Ich konnte viel und konzentriert arbeiten. Weil dies sehr ungewöhnlich ist – normalerweise lasse ich mich gerne ablenken! –, dachte ich über diese seltsame Wendung nach.

Mir kam der Tag in den Sinn, der vielleicht alles veränderte. Wer weiß? Ich war in einem Haushalt zu Gast, der überaus ordentlich war. Oder sagen wir besser: Es gab nicht viele Stellen, die unordentlich hätten sein können! Weder offene Regale noch halbhohe Schränke, die dazu einladen alles darauf abzulegen, was man mit sich herumschleppt. Nichts!

Es gab einige ausgewählte Möbelstücke, auf denen auch mal etwas lag. Doch es waren weder Stapel noch tausend Kleinigkeiten. Die Böden waren komplett frei und leer! Das wirkte auf mich in einer Art und Weise, die ich kaum beschreiben kann. Befreiend. Angenehm. Kaum ablenkend.

Zu Hause angekommen verglich ich natürlich unsere Wohnung mit der eben besuchten. Das gab Stoff zum Nachdenken! Dann geriet ich in Zeitdruck, weil ich noch so viel vorhatte. Ein Computer-Programm streikte, und ich konnte mein Pensum nicht schaffen. Mir waren die Hände gebunden.

Als ich am Abend mit einer Freundin und Tipi-Kollegin telefonierte, erkannte ich, dass ich an diesem Tag eine nicht enden wollende Ohnmacht gespürt hatte. Meine Freundin packte die Gelegenheit beim Schopf und begleitete mich mit Tipi hindurch. Das dauerte keine 3 Minuten, dann beendeten wir unser Telefonat. Am Abend war ich in der Lage, mein Software-Problem auf eigene Faust zu lösen (Internet sei dank), und seither arbeite ich konzentriert meine Aufgaben ab.

Mit diesem Beitrag schicke ich euch drei Botschaften:

  1. Eine aufgeräumte Wohnung mit gerümpelfreien Böden lässt Luft zum Atmen und Denken!
  2. Wir können nichts dafür, wenn wir auf der Stelle treten, nicht weiterkommen oder unfähig sind zu handeln.
  3. Es gibt einfachste Lösungen, die in uns selbst stecken und auf ihre Entdeckung warten!

Gerne lade ich euch zu meinem kostenlosen E-Mail-Kurs ein, in dem ihr lernt, euch in ähnlichen Situation (wie der Ohnmacht) selbst zu helfen: Einfach das Formular auf der Startseite www.dunja-herrmann.de ausfüllen!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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