05.06.2015

Erdbeeren schonend waschen - so geht's


Jeden Tag eine gute Tat – und feiertags auch mal zwei. Ja, gestern war bei uns in Baden-Württemberg Feiertag. Meine erste gute Tat bestand darin, dem Nachbarn unsere Erdbeeren anzubieten. Die Pflanzen tragen zurzeit jede Menge davon, und ich komme gar nicht nach mit Ernten, Waschen, Putzen, Einfrieren, Marmelade kochen und Kuchenbacken.

Doch auch der Nachbar erntete nicht alles ab, es war einfach zu viel! Am Abend sprachen mich dann beim Gassi gehen zwei junge Frauen an, die beim Hofbauern noch Erdbeeren pflücken wollten. Es war schon halb neun. Als dort niemand mehr öffnete, führte ich die beiden kurzerhand zu unserem Garten: „Hier könnt ihr euch noch holen, soviel ihr wollt!“ Die beiden waren überglücklich, denn sie hatten sich auf dem Nachhauseweg vom Baggersee einen schönen, frischen Erdbeershake herbeigewünscht.

Heute muss ich dann wieder selbst ran. Und da unsere Erdbeeren nicht mit Stroh unterlegt sind, müssen sie erst einmal einen ordentlichen Waschgang überstehen. Bei der Gelegenheit tüftelte ich herum und fragte mich, welches der beste Weg ist, um Erdbeeren zu säubern. Schließlich sollen sie am Ende nicht matschig auf dem Kuchen oder im Obstsalat landen. Meine Technik habe ich inzwischen fast perfektioniert.

Bei Erdbeeren gibt es ein paar grundsätzliche Dinge zu beachten. Ich halte mich mal an die Empfehlungen der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (www.BVEO.de):

  • Erdbeeren nie unter fließendem Wasser waschen, sonst nehmen sie Schaden.
  • Am besten in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben, kurz eintauchen, vorsichtig hin- und herbewegen und dann in einem Sieb abtropfen lassen.
  • Ganz wichtig: Die grünen Stiele und Kelche erst nach dem Waschen entfernen, da sich die Erdbeeren sonst ruckzuck mit Wasser vollsaugen.

Wer will, kann das Abtropfsieb vorher mit Küchenkrepp auslegen und die Erdbeeren damit auch vorsichtig abtupfen. Ich habe mir angewöhnt, die Erdbeeren handweise abzuschütteln und dann auf ein mit Kückenkrepp ausgelegtes Backblech zu legen. Einzeln, nebeneinander. So trocknen sie ganz schnell, bleiben fest, und ich kann sie weiterverarbeiten.

Guten Appetit!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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