23.09.2011

Es ist doch gut, wenn man über sich selbst lachen kann ...


Vor zwei Wochen hatte ich einige Entscheidungen zu treffen, die mir persönlich sehr schwer fielen. Es taten sich Türen in neue Bereiche auf – dafür musste ich eine andere Tür hinter mir schließen. Das hatte Auswirkungen auf meine Finanzen, meine Zeitplanung und mich selbst als Dunja. Es bahnte sich alles langsam an, dann kam der Tag der Entscheidung. Es war ein Donnerstag.

Ein paar Tage später traf ich mich mit zwei Freundinnen, darunter Alexa, zum Kaffee. Natürlich weihte ich die beiden gleich in meine neuen Pläne ein: „Jetzt mache ich das und das und das mache ich bald nicht mehr.“ Ich habe Glück, zwei Freundinnen zu haben, die sich über Bewegung in meinem Leben freuen und den Dingen ihren Lauf lassen. Dann kam die Frage: „Ist dir die Entscheidung schwer gefallen?“ „Ja, klar!“, antwortete ich. „Ich habe mir richtig lange Zeit dafür gelassen.“ Die beiden schauen mich beeindruckt an. „Am Donnerstag hatte ich wider Erwarten den Nachmittag für mich. Da habe ich zwei bis drei Stunden lang alles durchdacht und das Für und Wider abgewogen“, verkündete ich stolz.

Meine beiden Freundinnen schauten sich an, Alexa lachte: „Mehrere Stunden! Ich dachte, du hättest drei Nächte darüber geschlafen!“ Die andere lachte auch. „Dunja, Dunja, das nennst du also ‚Zeit lassen’“, las ich in Ihren Blicken ... Ja! Denn normalerweise bin ich noch viel schneller mit meinen Entscheidungen! Für mich war das ein Schneckentempo! Ich musste über mich selbst lachen.

Ich habe eben mal recherchiert, was simplify your life dazu schreibt. In einem Beitrag aus dem Jahr 2007 über die fünf schwersten Entscheidungsklippen hat mich Klippe 4 am meisten angemacht:

Sie fürchten, die Entscheidung später zu bereuen. Ein Sonderangebot, eine Fortbildungsmöglichkeit, eine besondere Reise – Sie würden gerne „Ja“ sagen, können sich aber nicht dazu entschließen.

simplify-Lösung: Führen Sie sich vor Augen, dass Sie auch ein „Nein“ später bereuen könnten. Überschlagen Sie, was bei einer positiven Entscheidung schlimmstenfalls passieren könnte. Oft steht einer großen Chance nur ein begrenztes Risiko gegenüber. Oder es gibt rettende Möglichkeiten: Wenn der preiswerte Schal nicht zu Ihrem Kostüm passt, gefällt er vielleicht Ihrer Schwägerin. Der Kurs lässt sich nach einer Probezeit kündigen – usw.

In meinem Fall trifft das zu: Das „Ja“ hat keine schlimmen Folgen. Ich habe mich für zwei Fortbildungen entschieden und dafür eine fallengelassen. Überall hätte ich die Chance mich weiterzuentwickeln. Ich habe mich einfach nur für einen neuen Weg entschieden.


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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