02.03.2012

Frau Schlafräuberin, Ihre Möpse schnarchen!


Gestern war ich beim Friseur. Ich habe immer ein Buch im Gepäck, wenn ich dorthin gehe. Doch klar: Zuerst greife ich zu Men’s Health (Heft 3/2012). Alte Traditionen wollen schließlich bewahrt werden!

Schon beim Überfliegen der Titelthemen denke ich: Heute steht so gar nichts drin, worüber ich berichten kann. Schade. Aber ein paar Kleinigkeiten ließen sich im Heft dann doch finden.

  • Ich lerne, dass Gewichthebegurte gar nicht so gut, sondern eher kontraproduktiv sind. Aha.
  • Außerdem bin ich erstaunt darüber, dass man Männern erklären muss, wie sie eine Konservendose (generell Lebensmittelpackungen) im Supermarkt lesen müssen. Was da alles draufsteht wird erklärt, was es mit dem Grundpreis auf sich hat und so weiter.
  • Ein paar Seiten später erfahre ich, dass das durchaus seine Berechtigung hat: Dort berichtet ein ehemals Dicker vom Abnehmen und gibt zu, keine Ahnung von Lebensmitteln gehabt zu haben. Kochen war Sache von Mama. ((Ich vermute mal, das andere Geschlecht kennt sich dafür besser mit allgemeinen Geschäfts- und Versandbedingungen von Online-Händlern aus ...))
  • Auf der Titelseite wurden mir Sofort-Tipps für besseren Schlaf angekündigt. „Gähn! Ist das Thema nicht längst schon durch?“, dachte ich. Nein, ich werde in der Heftmitte eines Besseren belehrt. Schlafräuber Nr. 1 seien die Frauen, lese ich dort! Sie klauen den Männern die Decke weg und ähnliche Scherze. Ach je! Ein schnarchender Mann würde bei mir auch ganz oben auf der Liste stehen ... Schlafräuber Nr. 8 sind übrigens Möpse. Als ich reinlese, stelle ich fest, dass die Überschrift eine Luftnummer ist: Es geht um Haustiere im Bett, die – so vermute ich – in den selteneren Fällen zur Rasse Mops gehören ...
  • Auch das ist interessant: Männer brauchen keinen Alkohol, um sich Frauen schöner zu trinken. Alleine die Worte „Bier“ oder „Whiskey“ ausgesprochen hätten schon einen ähnlichen Effekt. Da bekommen Anmachsprüche wie: „Sag, wir hältst du’s mit Bier und Whiskey?“ doch gleich eine andere Qualität!
  • Im sogenannten „Personal-Trainer“ (= Coach für Fitness, Gesundheit und Ernährung) finde ich gleich zu Beginn einen Masterplan für ein Flohmarkt-Verkauf-Vorhaben. Das ist simplify! Es fängt an mit „4 Wochen vorher“ und geht bis „Kurz vor Ende und danach“ – jeweils mit Infos, was in den einzelnen Phasen zu tun ist. Außerdem gibt es ein Bildchen für die besten und die schlechtesten Standplätze, eines für die beste Bestückung des Warentisches plus eine Checkliste, was ich für einen Flohmarkt-Verkauf  brauche. Das alles ist auf zwei Seiten untergebracht und wirklich extrem nutzwertig!

Wäre ich ein Mann, so könnte ich beim nächsten Flohmarkt neben Porzellan-Sammeltassen nun auch einen Gewichthebegurt und diverse Schlafräuber feilbieten ...!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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