30.04.2014

Frösche essen? Das war gestern ...


Heute Morgen erging es mir genauso wie gestern: Ich aß den größten, hässlichsten Frosch nicht! Gut, das lag daran, dass mich eine Freundin bat, mit ihr Besorgungen für eine Geburtstagsfeier zu machen. Die restliche Zeit, die mir danach noch übrig blieb, reichte für den großen Frosch nicht. Das redete ich mir zumindest ein.

Vielleicht ist sie auch gar nicht so richtig, die Sache mit dem Frosch? Nachdem ich nämlich den gestrigen Beitrag verfasst hatte, landete ein E-Mail-Newsletter in meinem Postfach. Darin gab es einen Beitrag mit dem Titel „Spreng’ doch mal wieder Deine Komfortzone“ von Ulf D. Posé. In den ersten Sätzen steht folgendes, ich übersetze das mal in Frosch-Deutsch: Wenn ich Tag für Tag nur die großen, hässlichen Frösche esse, mag ich vielleicht Erfolg haben. Aber ich blende dabei all die Frösche aus, die lecker aussahen und mir richtig gut geschmeckt haben! Ich nehme auch gar nicht mehr wahr, welche Frösche es sonst noch gibt. Die Vielfalt und die Neugier gehen flöten. Um es krass auszudrücken: Das Leben findet ohne mich statt.

Hm. Vielleicht ist mein Zaudern in Bezug auf den größten, hässlichen Frosch genau das Richtige für mich? Ich habe Freude an dem, was ich mache. Ich habe Freude daran, mich zu verzetteln (glücklicherweise darf ich dann später darüber schreiben). Es belastet mich nicht wesentlich, wenn ich den hässlichen Frosch erst übermorgen verspeisen kann.

Tracy ist Amerikaner. Er holt den Frosch hervor, weil in Amerika der Erfolg eine ganz zentrale Rolle spielt. Und zwar ein Erfolg, der sich auch auf dem Bankkonto zeigt.

Ich glaube, ich wähle den Mittelweg: Ich esse künftig den größten Frosch zuerst. Und danach erlaube ich mir, mich zu verzetteln. Das erscheint mir sinnvoll und Freude bringend ...


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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