15.06.2016

Frühling-Sommer-Ruhe-Gedanken


Ausnahmsweise habe ich meinen Blick heute mal wieder über die Pressemeldungen schweifen lassen, die täglich bei mir eintrudeln. Mich wundert, dass sie thematisch alle auf Frühling, Sommer und Urlaub ausgerichtet sind. Das muss wohl an den Redaktionsplänen liegen, die schon lange im Voraus geschrieben werden!? Denn von Sommer spüre ich hier nichts in diesen Tagen!

CosmosDirekt hat zum Beispiel eine forsa-Umfrage in Auftrag gegeben, aus der hervorgeht, dass der Frühling 43 % der Deutschen so richtig in Schwung bringt. Mein energetischer Frühjahrsschwung ist bisher noch nicht eingetreten. Sieht das bei euch anders aus? Na ja, ich will mal nicht so streng sein: Für andere Jahre gilt durchaus, dass das Frühjahr die Batterien auflädt.

Andere Verbände und Firmen setzen auf das Thema Urlaub in ihren Meldungen. Welches Berufsziel besonders begehrt ist und wie man am besten den Urlaub vor- und nachbereitet, um sich ein wenig Erholung hinüberzuretten ins Leben danach. Also ich will an Urlaub noch gar nicht denken! Nicht mal an Entschleunigung! Denn ich habe aktuell jede Menge zu tun und freue mich, so beschleunigt voranzukommen! Ihr wisst ja, ich habe eine Blockade aus dem Weg geräumt, Ablenkungen auf die Seite geschoben und kann zurzeit konzentriert am Stück arbeiten!

Laut Apotheken Umschau bemühen sich dagegen viele Frauen und Männer in Deutschland um mehr Ruhe in ihrem Leben. Das ergab eine repräsentative Umfrage. Einer von vier Bundesbürgern (25,1 %) empfindet demnach im eigenen Alltag so viel Hast und Hektik, dass er bewusst versucht, sein Leben öfter mal zu entschleunigen. Von den Berufstätigen bemüht sich sogar mehr als jeder Dritte (34,7 %) um eine Entschleunigung des eigenen Alltags.

38,2 % der Frauen und Männer in Deutschland geben an, wegen ihres schnelllebigen Alltags öfter mal einen Tag einzulegen, an dem sie keine Pflichtaufgaben erledigen (Berufstätige: 47,0 %). Fast jeder Zweite (47,4 %) plant der Umfrage zufolge viel freie Zeit in seinen Tagesablauf ein, um nicht von Termin zu Termin hetzen zu müssen. Ihre Freizeit verplanen zwei Drittel der Deutschen (66,6 %) bewusst nicht mit Terminen, sondern entscheiden ganz spontan, ob sie etwas unternehmen.

Hm, ich finde, dass sich beschleunigtes, konzentriertes Arbeiten und ausgedehnte, bewusste Ruhezeiten nicht ausschließen müssen. Da ich meine Freizeit in der Regel spontan gestalte, passt auch das wunderbar! Mal überlegen ..., hatte ich nicht neulich auch an einer Umfrage teilgenommen ...!?


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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