13.08.2012

Fundstück: Der Toilettenwagen - next Generation


Der Sommer ist die Zeit der Feste und Open Air-Veranstaltungen. Öffentliche Parks werden zu Kulissen – doch eines ist dort meistens nicht zu finden: eine brauchbare Toilette für so viele Besucher. Darum hat man mobile Toiletten erfunden. Davon gibt es verschiedene Sorten, zum Beispiel:

  • die Toilettenkabine, bekannt geworden als Dixi-Klo. Sie ist an Einfachheit kaum zu überbieten, einmal abgesehen von dem Chemiecocktail in ihrem Innern. Als ich vor zwei Wochen auf einem Festival ein Dixi-Klo besuchte, brauchte ich erst einmal eine halbe Stunde, um mich von dem Anblick darin zu erholen. Ihr könnt euch also denken, was ich von einer Toilettenkabine halte ...
  • den Toilettenwagen, die mobile Mehrfachtoilette. Darin ist’s ziemlich eng: Wer schon einmal versucht hat, die Türe zu öffnen und ins Innere zu gelangen, ohne die Toilette zu streifen oder auf Zehenspitzen darum herum zu tanzen, der weiß, wovon ich schreibe. Die Ausstattung des klassischen Toilettenwagens ist ebenfalls einfach, die Geruchsentwicklung sowie der Geräuschpegel sind phänomenal. Und ich für meinen Teil bin froh, wenn ich schnell wieder draußen bin.

An diesem Wochenende hatte ich das Vergnügen – und das meine ich so, wie ich es schreibe –, einen Exklusiv-Toilettenwagen zu benutzen. Eine völlig neue Generation von einem mobilen Mehrfachklo! Von außen klein und unscheinbar, von innen klug und durchdacht. Ein relativ kleiner Ahnhänger beherbergt sowohl Toiletten für Herren als auch für Damen. Auf unserer Seite gab es 4 oder 5 Kabinen, genau habe ich sie nicht gezählt. Darin hängen die WCs nicht gerade an der Wand, sondern übereck. Das hat den Vorteil, dass ich die Kabine betreten kann, ohne den „Uuh-ist-das-eng-hier-Tanz“ zu vollziehen.

Ist die Tür mal zu, gibt’s jede Menge Platz. Und es ist ruhig! Denn zur Nachbarin hin gibt es keinen lästigen Lüftungsschlitz, der die Schuhe der Nachbarin oder neugierige Kinderaugen preisgibt – geschweige denn irgendwelche Geräusche. Auch nach oben hin ist alles dicht. Wände und Decke müssen isoliert sein, denn ich höre wirklich gar nichts von anderen Besucherinnen. Für die Sauberkeit sorgt das zuständige Personal – und zwar ständig. Geruchsentwicklung gleich null. Jede Kabine hat ein Lüftungsloch im Boden. Im „Flur“ stehen drei kleine Waschtische in Design-Optik mit berührungsfreier Bedienung.

Zugegeben, Einfachheit sieht anders aus, aber ich war auf einer mobilen öffentlichen Toilette noch nie so einfach zufrieden zu stellen ...!


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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