11.06.2012

Glück 2000 vs. Glück 2012


Was bedeutet Glück für uns? Dass wir gesund sind? Eine harmonische Beziehung führen? Geld haben? Die Apotheken Umschau hat dazu eine Umfrage in Auftrag gegeben und die Ergebnisse verglichen mit denen aus dem Jahr 2000. Ich bin erstaunt, wie sehr sich das Bild doch verschoben hat (auch wenn das die Apotheken Umschau nicht so sieht).

Heute und vor zehn Jahren nach ihrem Verständnis vom Glücklichsein befragt, ist "gesund und fit ... zu bleiben" die häufigste Antwort der Bundesbürger:
heute: 70,6 % – 2000: 75,1 %

Auch eine liebevolle Partnerschaft nimmt nach wie vor einen hohen Stellenwert ein:
heute: 40,5 % – 2000: 49,2 %

Zufriedenheit im Beruf gehörte schon im Jahr 2000 zum Glücklichsein dazu, wird aber nicht als das Non plus ultra eingestuft:
heute: 19,2% – 2000: 17,7 %

Zu ihrem Verständnis von Glück gehört es für die Deutschen außerdem nach wie vor, in Frieden zu leben und keinen Krieg erleben zu müssen:
heute: 21,8 % – 2000: 24,9 %

Also, ich lese das so:

  • Diabetes, Krebs, Alzheimer, Adipositas und Epidemien haben uns in den zurückliegenden Jahren so beschäftigt und erschreckt, dass eine gute Gesundheit immer wertvoller wird.
  • Bei den heutigen Scheidungs- und Trennungsraten wird das Thema Partnerschaft ein eher Unbeständiges. Wir sind aufgefordert, auch als Getrenntlebende, Singles oder Alleinerziehende gut alleine klarzukommen.
  • In Zeiten von Burnout und Boreout auf der einen und Selbstverwirklichung auf der anderen Seite, wächst der Stellenwert des beruflichen Stands. Außerdem wechseln wir heute eher als früher den Beruf oder die Stelle. Hinzu kommt die Thematik, auch im Alter noch beruflich tätig sein zu können. Das alles führt zu mehr Aufmerksamkeit für dieses Thema.
  • Lieber Frieden als Krieg: Es gibt genügend Anlässe, die uns heutzutage den Frieden wünschen lassen. In den vergangenen 12 Jahren ist viel passiert ...

Der Faktor Geld taucht interessanterweise gar nicht auf unter den Top 4.

Weil es so gut passt, will ich diese jüngste Meldung einer etwas älteren gegenüberstellen. Vor einigen Wochen veröffentlichte ebenfalls die "Apotheken Umschau", dass fast drei Viertel der befragten Männer und Frauen (72,6 %) glaubt, dass man sich sein eigenes Glück selbst erarbeiten könne. Jeder Zweite (54,5 %) geht zudem davon aus, dass das mit dem Glück ein Stück weit auch Einstellungssache sei. Sie sagen, wenn man nur fest genug an das eigene Glück glaube, dann komme es auch.

Wenn ich also das eine Glück mit dem anderen gleichsetze, komme ich tatsächlich auch zu dem Schluss: Gesundheit, Partnerschaft, Beruf und Frieden – für all das können wir selbst etwas tun! Mal mehr und unmittelbar, mal weniger. Doch wir können!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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